08.08.2022, 2366 Zeichen
Im 1. Halbjahr 2022 erzielte die zu Michael Tojners Montana Tech Components Group gehörende Montana Aerospace einen konsolidierten Nettoumsatz von 578,8 Mio. Euro, das sind 61,1 Prozent mehr als im Vorjahr (359,4 Mio. Euro), Während alle Sektoren Verbesserungen aufwiesen, war die Erholung im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr im Bereich 'Aerostructures' am stärksten, dicht gefolgt von 'E-Mobility'. Diese positive Entwicklung wurde durch die Übernahme der ASCO-Gruppe durch Montana Aerospace begünstigt, die dieses Jahr bereits 59,6 Mio. Euro zum Nettoumsatz beitrug, wie das Unternehmen mitteilt.
Bereinigt um einmalige und nicht-operative Effekte - insbesondere das Management-Stock-Option-Programm (MSOP) und die Akquisition von ASCO - erreichte das bereinigte EBITDA in den ersten sechs Monaten 33,9 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem Wert von 22,6 Mio. Euro im gleichen Zeitraum 2021. Dies entspricht einer bereinigten EBITDA-Marge von 5,9 % im Vergleich zu 6,3 % im ersten Halbjahr des Vorjahres. Diese Erhöhung des EBITDA ist den Angaben zufolge im Wesentlichen auf die deutliche Verbesserung der Produktionsleistung (Nettoumsatzerlöse plus Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen; + 222,2 Mio. Euro) zurückzuführen, die durch den Gewinn von Marktanteilen und höhere Build rates im Jahr 2022 sowie den Ausbau der Belegschaft auf rund 6.829 Mitarbeiter (vor allem aufgrund der neu erworbenen ASCO-Gruppe) unterstützt wurde. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) zum 30. Juni 2022 erreichte einen Wert von -18,0 Mio. Euro, verglichen mit -18,5 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.
Die aktualisierte Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2022 beträgt rund 1,16 Mrd. Euro (rund 85% organisches Wachstum, rund 15% anorganisches Wachstum), mit 'Aerostructures' als Hauptwachstumstreiber und einem Umsatz von rund 550 Mio., 'Energy' mit einem Umsatz von rund 420 Mio. sowie 'E-Mobility' mit einem Umsatz von rund 190 Millionen. Hinsichtlich der Profitabilität (ber. EBITDA) wird ein hoher zweistelliger Millionenbetrag erwartet. "Wir bleiben zuversichtlich, unsere starke Position als One-Stop-Shop in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu nutzen und einen größeren Anteil am Gesamtmarkt zu gewinnen, da wir aufgrund unserer Strategie auch dann liefern können, wenn andere Marktteilnehmer ausfallen", betont das Unternehmen im Ausblick.
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