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Hohe Risiken und knappe Fähigkeiten treiben Schweizer Cybersecurity-Markt an

Nachrichtenquelle Business Wire



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05.09.2022, 7109 Zeichen

Gestiegene Cyberrisiken und ein Mangel an qualifizierten Experten führen dazu, dass immer mehr Unternehmen in der Schweiz die Hilfe von Cybersicherheits-Dienstleistern in Anspruch nehmen, so eine neue Studie, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, weltweit tätiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, heute herausgegeben hat.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Cybersecurity – Solutions and Services report for Switzerland 2022” kommt zu dem Schluss, dass die Zunahme der Fernarbeit aufgrund der Coronapandemie und die zunehmende Verbreitung neuartiger Endgeräte die Zahl der potenziellen Angriffspunkte für Datenverletzungen und Cyberangriffe erhöht haben. Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine zu einer höheren Risikowahrnehmung geführt. Während sich Schweizer Unternehmen nun mehr denn je auf die Sicherheit konzentrieren, fällt es ihnen schwer, genügend Experten auf diesem Gebiet zu engagieren.

„Allein in der zweiten Jahreshälfte 2021 wurden dem Nationalen Cybersicherheitszentrum der Schweiz fast 11.500 Cyberereignisse gemeldet, und sie werden immer komplexer”, sagt Roger Albrecht, Co-Lead, ISG Cybersecurity. „Unternehmen brauchen Unterstützung, um sowohl einfachen Ransomware-Angriffen als auch fortgeschrittenen, sich schnell entwickelnden Cybercrime-Operationen einen Schritt voraus zu sein.”

Da immer mehr Unternehmen und Behörden ihre Prozesse und ihr geistiges Eigentum digitalisieren, wird der Schutz der Unternehmens-IT und der Kommunikation wichtiger denn je, so die Studie. Schweizer Organisationen setzen hoch entwickelte Werkzeuge zur Verhinderung von Einbrüchen und Datendiebstahl ein und wenden sich an externe Anbieter für durchgängige Sicherheitsdienste und integrierte Lösungen.

Im Hinblick auf den Datenschutz bevorzugen Schweizer Unternehmen Anbieter mit Security-Operations-Centern (SOC) in der Schweiz, so ISG. Unternehmen mit internationaler Präsenz brauchen zwar auch weltweit verteilte SOCs, schätzen aber auch lokale Einrichtungen, insbesondere zur Einhaltung interner und gesetzlicher Vorschriften. Eine Vor-Ort-Präsenz, die sowohl SOCs als auch Ansprechpartner umfasst, die die Landessprachen sprechen, ist für mittelständische Unternehmen sogar noch wichtiger.

„Schweizer Unternehmen können auf starke lokale Anbieter zurückgreifen, insbesondere im Bereich Identitäts- und Zugangsmanagement sowie bei technischen Sicherheitsdienstleistungen”, sagt Jan Erik Aase, Partner und Global Leader, ISG Provider Lens Research.

Gleichzeitig gehen immer mehr Unternehmen dazu über, angesichts der weiter zunehmenden Cyberbedrohungen strategisch statt reaktiv zu handeln, heisst es in der Studie. Viele Organisationen arbeiten mit technischen Sicherheitsdienstleistern zusammen, um einen Zero-Trust-Ansatz oder eine Secure Access Service Edge (SASE)-Architektur zu implementieren.

Die Studie untersucht auch eine Reihe weiterer Cybersecurity-Trends in der Schweiz, darunter die zunehmende Bedeutung von Anwenderschulungen, die Einführung von modernen Endpoint-Schutzlösungen und den Rollout anderer neuer Technologien.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Cybersecurity – Solutions and Services report for Switzerland 2022” bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 88 Anbietern in den sechs Marktsegmenten: „Identity and Access Management (IAM)”, „Data Leakage/Loss Prevention (DLP) and Data Security”, „Advanced Endpoint Threat Protection, Detection and Response (Advanced ETPDR)”, „Technical Security Services (TSS)”, „Strategic Security Services (SSS)” und „Managed Security Services (MSS)”.

Die Studie führt IBM als „Leader” in fünf Marktsegmenten. Atos erhält diese Einstufung in vier Segmenten. Accenture, Capgemini, HCL, Microsoft und Swisscom sind „Leader” in jeweils drei Marktsegmenten. Broadcom, InfoGuard, ISPIN, Trend Micro, T-Systems, United Security Providers und Wipro sind „Leader” in je zwei Segmenten. Aveniq, Axians, Bechtle, Check Point, CrowdStrike, Deloitte, DXC Technology, Ergon, Forcepoint, HelpSystems, KPMG, Matrix42, NEVIS, Okta, Orange Cyberdefense, Ping Identity, PwC, RSA, Sentinel One, Sophos, TCS, Trellix und VMware Carbon Black erhalten die Einstufung „Leader” in jeweils einem Marktsegment.

Zudem werden IBM, InfoGuard und Wipro in je einem Segment als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial.

Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Axians, Ergon (Airlock), InfoGuard, ISPIN und Swisscom zum Download bereit.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Cybersecurity — Solutions and Services report for Switzerland 2022” ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.

Über ISG Provider Lens™

Die Studienreihe ISG Provider Lens™ Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Benelux, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.

Eine begleitende Studienreihe, die ISG Provider Lens Archetype Reports, bewertet als erste ihrer Art Anbieter aus der Sicht bestimmter Kundensegmente.

Über Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 800 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit grössten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, Operational Excellence und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Services im Kontext der digitalen Transformation, inklusive Automatisierung, Cloud und Daten-Analytik, Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für den Netzwerk-Betreibergesellschaften, Design von Technologie-Strategie und -Betrieb, Change-Management sowie Marktforschung und Analysen in den Bereichen neuer Technologien. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.300 digitalaffine Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren.



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    Die Studie „ISG Provider Lens™ Cybersecurity – Solutions and Services report for Switzerland 2022” kommt zu dem Schluss, dass die Zunahme der Fernarbeit aufgrund der Coronapandemie und die zunehmende Verbreitung neuartiger Endgeräte die Zahl der potenziellen Angriffspunkte für Datenverletzungen und Cyberangriffe erhöht haben. Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine zu einer höheren Risikowahrnehmung geführt. Während sich Schweizer Unternehmen nun mehr denn je auf die Sicherheit konzentrieren, fällt es ihnen schwer, genügend Experten auf diesem Gebiet zu engagieren.

    „Allein in der zweiten Jahreshälfte 2021 wurden dem Nationalen Cybersicherheitszentrum der Schweiz fast 11.500 Cyberereignisse gemeldet, und sie werden immer komplexer”, sagt Roger Albrecht, Co-Lead, ISG Cybersecurity. „Unternehmen brauchen Unterstützung, um sowohl einfachen Ransomware-Angriffen als auch fortgeschrittenen, sich schnell entwickelnden Cybercrime-Operationen einen Schritt voraus zu sein.”

    Da immer mehr Unternehmen und Behörden ihre Prozesse und ihr geistiges Eigentum digitalisieren, wird der Schutz der Unternehmens-IT und der Kommunikation wichtiger denn je, so die Studie. Schweizer Organisationen setzen hoch entwickelte Werkzeuge zur Verhinderung von Einbrüchen und Datendiebstahl ein und wenden sich an externe Anbieter für durchgängige Sicherheitsdienste und integrierte Lösungen.

    Im Hinblick auf den Datenschutz bevorzugen Schweizer Unternehmen Anbieter mit Security-Operations-Centern (SOC) in der Schweiz, so ISG. Unternehmen mit internationaler Präsenz brauchen zwar auch weltweit verteilte SOCs, schätzen aber auch lokale Einrichtungen, insbesondere zur Einhaltung interner und gesetzlicher Vorschriften. Eine Vor-Ort-Präsenz, die sowohl SOCs als auch Ansprechpartner umfasst, die die Landessprachen sprechen, ist für mittelständische Unternehmen sogar noch wichtiger.

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    Die Studie „ISG Provider Lens™ Cybersecurity – Solutions and Services report for Switzerland 2022” bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 88 Anbietern in den sechs Marktsegmenten: „Identity and Access Management (IAM)”, „Data Leakage/Loss Prevention (DLP) and Data Security”, „Advanced Endpoint Threat Protection, Detection and Response (Advanced ETPDR)”, „Technical Security Services (TSS)”, „Strategic Security Services (SSS)” und „Managed Security Services (MSS)”.

    Die Studie führt IBM als „Leader” in fünf Marktsegmenten. Atos erhält diese Einstufung in vier Segmenten. Accenture, Capgemini, HCL, Microsoft und Swisscom sind „Leader” in jeweils drei Marktsegmenten. Broadcom, InfoGuard, ISPIN, Trend Micro, T-Systems, United Security Providers und Wipro sind „Leader” in je zwei Segmenten. Aveniq, Axians, Bechtle, Check Point, CrowdStrike, Deloitte, DXC Technology, Ergon, Forcepoint, HelpSystems, KPMG, Matrix42, NEVIS, Okta, Orange Cyberdefense, Ping Identity, PwC, RSA, Sentinel One, Sophos, TCS, Trellix und VMware Carbon Black erhalten die Einstufung „Leader” in jeweils einem Marktsegment.

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