07.12.2022, 2537 Zeichen
Zumtobel Group mit finalen Zahlen für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2022/23: Wie bereits am 10. November mitgeteilt, wurden die Umsatzerlöse um 10,6 Prozent auf 627,8 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 45,2 Prozent auf 50,8 Mio. Euro, das Nettoergebnis um 46,8 Prozent auf 33,7 Mio. Euro (Vorjahr: 23,0 Mio. Euro). Beide Segmente, Lightning und Components, hätten sich dank besserer Verfügbarkeit von Komponenten und Rohmaterialien, positiver Wechselkurse, aber auch dank erfolgreich durchgesetzter Preissteigerungen positiv entwickelt, so das Unternehmen.
Wichtige Umsatzimpulse seien aus den Regionen außerhalb von Europa, u. a. aus der Region Amerika & MEA gekommen. In der für die Zumtobel Group wichtigen D/A/CH-Region erzielte das Unternehmen deutliche Umsatzzuwächse in Deutschland und der Schweiz, lediglich in Österreich blieb das Wachstum unter dem sehr hohen Vorjahresniveau, heißt es. Mit Ausnahme von Norwegen seien auch in Nord- und Westeuropa Umsatzzuwächse erzielt worden. In der Region Süd- und Osteuropa konnte das Unternehmen die Umsätze leicht steigern. Besonders erfreulich sei das Plus in Italien gewesen.
Auf der Kostenseite machten sich deutlich gestiegene Aufwendungen für Material, Energie und Personal deutlich negativ bemerkbar, ebenso der starke US-Dollar, gerade im Einkauf von Komponenten.
Infolge des Zinsanstiegs und der erhöhten Preise bei Baumaterial und Energie sei im Bereich des gewerblichen Bauens nur noch mit marginalen Wachstumsraten zu rechnen. Stattdessen investieren gewerbliche Kunden verstärkt in das sogenannte Refurbishment, die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, wozu insbesondere nachhaltigere und energieeffizientere Lichtlösungen gehören. Hier setzt die Zumtobel Group konsequent an: Eine komplette Erneuerung des Beleuchtungskonzepts oder ein Upgrade mithilfe von speziellen Refurbishment-Kits seien nur zwei von vielen Angeboten. "In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern erarbeiten wir passende Konzepte zur Einsparung von Energie durch den Einsatz hocheffizienter Lichtlösungen und leisten damit einen positiven Beitrag für unsere Umwelt. In diesem Bereich sehen wir zudem zusätzliches Umsatzpotenzial. ", so CEO Alfred Felder, der angesichts der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr den bereits angehobenen Ausblick bestätigt und von einem Umsatzwachstum zwischen 4 bis 8 Prozent (bisher: 3 bis 6 Prozent) sowie einer EBIT-Marge von 4 bis 6 Prozent (bisher: 4 bis 5 Prozent) für das Gesamtgeschäftsjahr 2022/23 ausgeht.
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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