16.03.2023, 1892 Zeichen
Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO), der Ende März sein 20jähriges Börsenjubiläum feiert, spürt weiterhin eine starke Nachfrage und hat seine Kennzahlen 2022 deutlich verbessert. Der Umsatz stieg 2022 um 71,2 Prozent auf 501,2 Mio. Euro. Der Auftragseingang erreichte einen Rekordwert von 646,0 Mio. Euro, was einem Plus von 88,2 Prozent entspricht. Der Auftragsstand liegt bei 265,0 Mio. Euro (2021: 111,7 Mio. Euro). Das EBITDA wurde auf 129,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt (2021: 60,0 Mio. Euro), das Betriebsergebnis EBIT auf 96,2 Mio. Euro mehr als verdreifacht (2021: 28,2 Mio.Euro). Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 25,8 Prozent (2021: 20,5 Prozent), die EBIT-Marge auf 19,2 Prozent (2021: 9,6 Prozent). SBO konnte das Ergebnis nach Steuern erhöhte auf 75,2 Mio. Euro steigern (2021: 21,0 Mio. Euro).
Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 27. April 2023 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2022 eine Dividende von 2,00 Euro pro Aktie auszuschütten (2021: 0,75 Euro pro Aktie).
In der „Strategie 2030“ sieht SBO als wesentliches Element den Aufbau eines neuen Segments außerhalb des aktuellen Kerngeschäfts vor, das langfristig rund 50 Prozent des Konzernumsatzes vorwiegend in nachhaltigen Energietechnologien generieren soll. Die bereits laufenden, internen wie externen Projekte zur Identifizierung zukunftsträchtiger Technologien und Targets im Bereich New Energy werden konsequent fortgesetzt, betont das Unternehmen. „Mit unserer Strategie 2030 haben wir uns für die wichtigsten Entwicklungen der Energiezukunft positioniert und werden sie mit technologischen Innovationen mitgestalten. Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und dementsprechend sind wir überzeugt, auch im Jahr 2023 einen wichtigen Beitrag zu leisten, wenn Energiesicherheit gewährleistet und die globale Energielandkarte neu geordnet werden soll“, sagt CEO Gerald Grohmann.
Börsepeople im Podcast S22/21: Roland Sinkovits
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Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment AG (Bild: SBO)
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