12.04.2023, 1723 Zeichen
Frequentis verfügt über eine gut gefüllte Auftragspipeline. Der Auftragsstand liegt per Ende 2022 bei 522 Mio. Euro (+11,6 Prozent) und somit erstmals über einer halben Mrd. Euro. "Dies ist unserem stabilen Geschäftsmodell geschuldet", erklärt CEO Norbert Haslacher bei der Online-Pressekonferenz. Er hebt speziell die R&D- und M&A-Aktivitäten des Konzerns, der 500 Kunden in 150 Länder betreut, hervor. So habe man es geschafft, Innovationsführer und industrieprägend, etwa bei UTM (Unmanned Traffic Management, Drohnen) oder Mission Critical Services, zu sein. "Wir verkaufen unser UTM-System mittlerweile europaweit", so der CEO. Der Auftragseingang zeigt einen Wert von 404,8 Mio. Euro (+21,5 Prozent). Der Umsatz konnte um 15,7 Prozent auf 386,0 Mio. Euro erhöht werden. Beim Ergebnis hat Frequentis im Vorjahr etwas eingebüßt. Das EBIT wird mit 25 Mio. Euro (Vorjahr: 29,0 Mio. Euro) ausgewiesen, das Konzernergebnis mit 18,9 Mio. Euro (Vorjahr: 20,8 Mio. Euro). Dennoch: Wie bereits angekündigt, soll eine Dividende von 0,22 Euro (Vorjahr 0,20 Euro) ausgeschüttet werden. Für das Jahr 2023 gibt sich der Vorstand optimistisch: "Wir werden es schaffen, 2023 einen höheren Umsatz und Auftragseingang als 2022 zu erreichen", so der CEO. Die EBIT-Marge soll im Bereich von 6 bis 8 Prozent liegen (2022: 6,5 Prozent). Der Fokus liegt 2023 mitunter auf Vertrieb und Business Management sowie der Integration der zugekauften Lösungen. Auch verspürt man eine verstärkte Nachfrage im Bereich Security (im Hinblick auf Sicherheitsinvestitionen einiger Länder aufgrund des Russland/Ukraine-Konflikts). "2022 gab es diesbezüglich einige Ausschreibungen. Das wird die nächsten drei bis vier Jahren noch spürbar sein", meint Haslacher.
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