16.05.2023, 3604 Zeichen
AT&S hat das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatzplus von 13 Prozent bei 1.791 Mio. Euro abgeschlossen. Getrieben war der Zuwachs laut Unternehmen vor allem von der guten Entwicklung im 1. Halbjahr sowie der Strategie, das Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten zu verbreitern sowie das Geschäft von Modulleiterplatten zu forcieren. Das EBITDA erhöhte sich um 19 Prozent von 350 Mio. Euro auf 417 Mio. Euro. Die Ergebnisverbesserung ist laut AT&S vorrangig auf den höheren Konzernumsatz zurückzuführen. Die geringere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte, Anlaufkosten in Chongqing, China, und Kulim, Malaysia, sowie Leoben, Österreich, aber auch höhere Material-, Transport- und Energiekosten wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus. Bereinigt um die Anlaufkosten betrug das EBITDA 470 Mio. Euro (VJ: 378 Mio. Euro), was einem Wachstum von 24 Prozent entspricht. Die EBITDA-Marge lag bei 23,3 Prozent (um Anlaufkosten bereinigte EBITDA-Marge: 26,2 Prozent) und damit über dem Vorjahresniveau von 22,0 Prozent (um Anlaufkosten bereinigte EBITDA-Marge: 23,8 Prozent). Das EBIT stieg von 126 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 8,2 Prozent (VJ: 8,0 %). Das Konzernergebnis erhöhte sich von 103 Mio. Euro auf 137 Mio. Euro.
Kostenoptimierungsprogramme sind für AT&S, neben marktorientierten Kapazitätsanpassungen, ein wesentliches Fokusthema in dieser herausfordernden Zeit, wie das Unternehmen betont. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 werden für die folgenden zwei Jahre Kosteneinsparungen von in Summe 440 Mio. Euro erwartet. Des weiteren informiert das Unternehmen, dass im Rahmen der Diversifikationsstrategie gelungen sei, weitere IC-Substratkunden aus den Bereichen Computing/Data Processing zu gewinnen. Die neuen Kunden, die auch Finanzierungsbeiträge beisteuern, werden aus dem Werk in Leoben beliefert werden. Das in Bau befindliche F&E-Zentrum in Leoben wird daher um eine echte Serienproduktion erweitert.
AT&S hat zum 1. April 2023 die bisherigen Geschäftsbereiche "Mobile Devices & Substrates" sowie "Automotive, Industrial & Medical" neu strukturiert. Das Unternehmen wird künftig nach den Geschäftsbereichen "Electronics Solutions" und "Microelectronics" gegliedert. Das neue Berichtsformat soll mitunter den Vergleich mit den Wettbewerbern in den jeweiligen Geschäftsbereichen sowie die Beobachtung der strategischen Entwicklung des Unternehmens erleichtern, wie es heißt.
AT&S erwartet, dass sich die Eintrübung des Marktumfelds aus dem zweiten Halbjahr 2022/23, insbesondere im Markt für IC-Substrate, auch im ersten Halbjahr 2023/24 fortsetzt. Zusätzliche Unsicherheitsfaktoren für die Endmärkte stellen weiterhin hohe Inflationsraten, steigende Zinsen, Rezessionsrisiken sowie geopolitische Entwicklungen dar. Für die zweite Jahreshälfte 2023/24 erwartet das Unternehmen, dass sich unter anderem die Lagerbestände in der Lieferkette normalisiert haben werden und sich die Nachfrage wieder verbessert. Diese Marktprognose, in Kombination mit der erfolgreichen Kundendiversifikation und der konstant hohen Innovationskraft des Unternehmens, eröffnet Perspektiven und Opportunitäten, die eine positive Entwicklung ermöglichen. In diesem herausfordernden Umfeld erwartet AT&S einen Umsatz zwischen 1,7 und 1,9 Mrd. Euro. Exklusive der Effekte aus dem Anlauf der neuen Produktionskapazitäten in Kulim und Leoben in Höhe von rund 100 Mio. Euro wird die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich zwischen 25 und 29 Prozent liegen.
Im Geschäftsjahr 2026/27 soll dann ein Umsatz von rund 3,5 Mrd. Euro erzielt werden, die EBITDA-Marge soll bei 27 bis 32 Prozent liegen.
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AT&S, Leiterplatte, Produktion, Credit: AT&S
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