29.06.2023, 1739 Zeichen
Der Licht-Konzern Zumtobel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 1.209,2 Mio. Euro steigern können. Vor allem Preiserhöhungen sorgten für das Plus in beiden Segmenten (Lightning und Components). Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 38,7 Prozent auf 84,3 Mio. Euro verbessert werden, was einer EBIT-Marge von 7 Prozent (Vorjahr: 5,3 Prozent) entspricht und damit am oberen Ende der unternehmenseigenen Prognose von 5 bis 7 Prozent liegt. Der Jahresgewinn steigt um 31 Prozent auf 60 Mio. Euro, der Hauptversammlung soll eine Dividende in Höhe von 0,40 Euro (Vorjahr 0,35 Euro) vorgeschlagen werden.
„Die allgemein angespannte Situation rund um das Thema Energie hat uns im letzten Geschäftsjahr eine Art Sonderkonjunktur ermöglicht,“ kommentiert CEO Alfred Felder. „Auch durch die einschlägigen EU-Verordnungen haben unsere Kunden mehr denn je in energieeffiziente Lichtlösungen investiert und wir rechnen damit, dass dieser Trend anhalten wird.“
Für das angelaufenen Jahr gibt man sich dennoch nur vorsichtig optimistisch und rechnet aus heutiger Sicht mit einem moderaten Umsatzwachstum zwischen 1 bis 4 Prozent. Die EBIT-Marge wird, vor allem aufgrund der gestiegenen Personalkosten, zwischen 3 bis 6 Prozent erwartet. „Auch unsere Kunden leiden unter der Inflation, die Entwicklung ihrer Budgets kann hier oftmals nicht mithalten, selbst wenn sie gern mehr in energieeffiziente Lösungen investieren würden,“ erklärt Alfred Felder. Die Nachfrage nach modernen Lichtlösungen im Lighting Segment könnte dadurch beeinflusst werden. Die weiterhin verhaltene Nachfrage nach Produkten aufgrund hoher Lagerbestände bei vielen Kunden im Bereich Components sei ein weiterer Grund zur Vorsicht.
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