14.09.2023, 1623 Zeichen
Der aktivistische Investor Petrus Advisers hat heute seine im Juni geäußerte Kritik am Bawag-Management erneuert und verschärft (dazu wurde ein Online-Briefing abgehalten und es gibt eine Präsentation auf der Petrus-Website). Die Bank habe sich mit der Petrus Kritik nicht auseinandergesetzt und der Aufsichtsrat der Bank würde untätig sein und schweigen, kritisiert Petrus-Manager Klaus Umek. "Der Sommer hat unsere Skepsis gegenüber der Bawag weiter vertieft", so Umek. Beanstandet werden seitens Petrus mitunter die Kredite an Mitarbeiter und Manager zu Niedrigst-Zinsen, die physische Abwesenheit des Managements, die Compliance Kultur, das Risikoprofil, der Ländermix uvm. Bei der Bawag ist die neue Kritik von Petrus bekannt. "Bitte um Verständnis, dass wir nicht kommentieren", heißt es aus der Presseabteilung auf unsere Fragen, ob es Kontakt zu Petrus gibt, ob es Stellungnahmen zu den einzelnen Vorwürfen gibt bzw. ob es Kontaktaufnahmen seitens der österreichischen und europäischen Bankenaufsicht nach Aufkommen der Kritik gab bzw. gibt.
Wie Klaus Umek in der Online-Konferenz mitteilte, hält Petrus Advisers sowohl Short- als auch Long-Positionen an Bawag. "Wenn wir davon ausgehen, dass das Management ausgetauscht wird, gibt es eine Zukunft für die Bank. Wir traden sehr aktiv", so Umek, der glaubt, dass es Jahre dauern wird, bis sich die Situation klären wird und auch meint, dass Petrus im regen Austausch mit den Regulatoren sei. Seitens der FMA heißt es auf die Anfrage, ob es eine Prüfung nach der aufgekommenden Petrus-Kritik gibt oder gab, dass man Aufsichtstätigkeiten grundsätzlich nicht kommentiere.
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Klaus Umek (Petrus Advisers)
, (© Michaela Mejta/photaq.com) >> Öffnen auf photaq.com
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