17.10.2023, 2340 Zeichen
Die BAWAG Group erreichte in den ersten drei Quartal en einen Nettogewinn in Höhe von 506,0 Mio. Euro, das ist eine Plus von 34 Prozent zur Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Risikokosten liegt nach drei Quartalen bei 777,7 Mio. Euro (+22 Prozent), das Ergebnis vor Steuern bei 674,1 Mio. Euro (+34 Prozent). Der Return on tangible common equity (RoTCE) wird Ende September mit 24,9 Prozent ausgewiesen (+6,4 Punkte). Die operativen Kernerträge stiegen in den ersten drei Quartalen um 16 Prozent auf 1.143,4 Mio. Euro. CEO Anas Abuzaakouk: "Wir haben im 3. Quartal wiederum ein Rekordergebnis erzielt, mit einem Nettogewinn in Höhe von 186 Mio. Euro und einem RoTCE von 28 Prozent. Aufgrund der anhaltend starken operativen Entwicklung, sind wir auf einem guten Weg sowohl ein Rekordergebnis als auch all unsere 2023 Ziele zu erreichen oder zu übertreffen, und das trotz eines Umfelds, das von einer gedämpften Markt- als auch Verbraucherstimmung geprägt ist."
Die CET1-Quote lag Ende September 2023 bei 14,2 Prozent und berücksichtigt den Abzug der abgegrenzten Dividenden in Höhe von 278 Mio. Euro im Einklang mit der Dividendenpolitik und den Aktienrückkauf in Höhe von 175 Mio. Euro, wie es heißt. Die Risikokosten liegen Ende September bei -62,9 Mio. Euro (-27 Prozent).
Durchschnittliche Kundeneinlagen und kundenbezogene Refinanzierung (einschließlich Covered Bonds) stiegen im 3. Quartal 2023 jeweils um 1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal an. Mehr als 90 Prozent der Kundeneinlagen stammen aus Österreich. Ende September 2023 lag die Liquidity Coverage Ratio bei 218 Prozent. Die durchschnittlichen Kundenkredite gingen im 3. Quartal um 3 Prozent zurück. Rund 80 Prozent der Kundenkredite sind besichert bzw. an den öffentlichen Sektor vergeben.
Für das Gesamtjahr wird ein Ergebnis vor Steuern von ca. 875 Mio. Euro in Aussicht gestellt, der Gewinn je Aktie soll bei ca. 8,20 Euro und die Dividende pro Aktie bei etwa 4,50 Euro liegen. Die BAWAG hat bekanntlich einen Aktienrückkauf in Höhe von 175 Mio. Euro gestartet, dieser soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Es ist geplant, basierend auf M&A-Möglichkeiten, Marktentwicklungen und vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen, zusätzliche Kapitalausschüttungen im Rahmen der routinemäßigen jährlichen Bewertung bei den Gesamtjahresergebnissen zu evaluieren, so der CEO.
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