15.02.2024, 2883 Zeichen
Der Aluminium-Konzern Amag verbuchte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 1.459,2 Mio. Euro, nach 1.726,7 Mio. Euro in 2022, was laut Unternehmen auf niedrigere Absatzmengen sowie des geringeren Aluminiumpreis- und Prämienniveaus zurückzuführen ist. Mit 425.800 Tonnen lag der Gesamtabsatz, bedingt durch den marktbedingten Nachfragerückgang, unter dem Vorjahresniveau (442.000 Tonnen).
Das erzielte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 188,4 Mio. Euro (2022: 247,1 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) wird mit 102,4 Mio. Euro ausgewiesen (2022: 159,7 Mio. Euro), das Ergebnis nach Ertragsteuern mit 66,4 Mio. Euro (2022: 109,3 Mio. Euro). CEO Helmut Kaufmann: „Die angekündigten Optimierungen im Working Capital wurden erfolgreich umgesetzt und trugen wesentlich zum Rekord-Cashflow von 181 Mio. Euro bei. Es ist uns im Geschäftsjahr 2023 zudem gelungen, mit der Errichtung einer Bandveredelungsanlage das größte Investitionsprojekt der letzten Jahre im Zeit- und Budgetplan umzusetzen.“
Der Hauptversammlung soll eine stabile Dividende in Höhe von 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Die Hauptversammlung wird am 11. April 2024 stattfinden, Dividenden-Zahltag ist am 18. April 2024.
Mit einem Ausblick auf das laufende Jahr wird noch zugewartet. "Ein Ergebnisausblick in Form einer EBITDA-Bandbreite ist zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der unsicheren Markt- und Wirtschaftsentwicklung verfrüht", heißt es seitens des Unternehmen. CEO Helmut Kaufmann: „Die mittel- und langfristigen CRU-Prognosen zur Bedarfsentwicklung bei Aluminiumprodukten sind vielversprechend. Als Premiumanbieter von Spezialprodukten werden wir weiterhin innovative Produktlösungen für unsere Kunden anbieten und damit vom steigenden Nachfragetrend profitieren. Unverändert setzen wir dabei auf Stabilität im Geschäftsmodell, Flexibilität in der Abwicklung und Vielfalt im Portfolio.“
Im Segment Metall ist laut Amag weiterhin eine hohe Produktion von Primäraluminium in der Beteiligung an der kanadischen Elektrolyse Alouette zu erwarten. Damit wird die Ergebnisentwicklung auch künftig durch die Preisentwicklungen, insbesondere für Aluminium und Rohstoffe (v.a. Tonerde und Petrolkoks) bestimmt. Für das Segment Gießen ist vor allem die Entwicklung der Automobilindustrie bedeutend. Derzeit ist auch im Jahr 2024 mit einer soliden Nachfrage nach Recycling-Gusslegierungen zu rechnen. Bei einer anhaltend hohen Produktivität wird damit von einer guten Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 ausgegangen. Im Segment Walzen wird das breite Portfolio weiterhin genutzt, um flexibel auf das Marktumfeld zu reagieren. Aus heutiger Sicht ist von einem weiteren Mengenanstieg im Transportbereich auszugehen. Inwieweit sich eine Erholung in der Nachfrage nach industriellen Anwendungen, Sport- und Architekturprodukten zeigt, wird u.a. von der Konjunktur- und Zinsentwicklung abhängen.
Börsepeople im Podcast S23/03: Barbara Riedl-Wiesinger
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.
RBI
Die Raiffeisen Bank International ist eine der führenden Corporate- und Investment-Banken Österreichs und in 11 Märkten Zentral- und Osteuropas als Universalbank tätig. Darüber hinaus bietet der RBI-Konzern zahlreiche weitere Finanzdienstleistungen an, zum Beispiel in den Bereichen Leasing, Asset Management und M&A.
>> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Börsepeople im Podcast S22/25: Marija Marjanovic
Marija Marjanovic ist Immobilienexpertin und Wiener Buchwurm, wir sprechen über Branchenradar, Aferdita Bogdanovic, die KPMG und dann eine Banken-Journey mit Kommunalkredit, Bank Burgenland und Wie...
Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
Fishworm
2025
Void
Mikio Tobara
Document Miseinen (遠原 美喜男
1980
Seven Sha
Marjolein Martinot
Riverland
2025
Stanley / Barker
JH Engström
Dimma Brume Mist
2025
Void
Daniele Torriglia
Il senso della presenza
2025
Self published