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Marinomed - Operative Profitabilität bleibt primäres Ziel

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16.04.2024, 3218 Zeichen

Marinomed hat das Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang um 18,6 Prozent auf 9,2 Mio. Euro und einem EBIT-Rückgang auf -5,1 Mio. Euro (2022: -4,9 Mio. Euro) abgeschlossen. Der Jahresfehlbetrag liegt bei -6,8 Mio., nach -6,4 Mio. im Jahr 2022. Die liquiden Mittel verringerten sich auf 2,6 Mio. Euro (2022: 8,2 Mio. Euro), wobei im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Mittelzuflüsse zur Cash-Position beitrugen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung blieben mit 7 Mio. Euro nahezu unverändert (2022: 6,9 Mio. Euro). Laut Marinomed konnte der Umsatzrückgang großteils durch Einsparungen bei den Beratungskosten und durch höhere Erträge aus Zuschüssen und Förderungen kompensiert werden. CEO Andreas Grassauer kommentiert: „Im Jahr 2023 haben wir sowohl bei Marinosolv als auch bei Carragelose wichtige Fortschritte erzielt. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Stabilität von Budesolv und Tacrosolv wurden weitgehend gelöst und die Business Development Prozesse für beide Produkte haben deutlich an Dynamik gewonnen. Wir haben zwei neue Produkte in das Carragelose-Portfolio aufgenommen und neue Partner gewonnen, um weiße Flecken auf der Vertriebslandkarte zu füllen. Allerdings dauert die Kommerzialisierung unserer Marinosolv-Produkte länger als erwartet, so dass Marinomed hinter den Erwartungen zurückbleibt."

CFO Pascal Schmidt, zum Ausblick. „Unser primäres Ziel ist es, die operative Profitabilität zu erreichen. Unser Fokus liegt jetzt auf der kurzfristigen Cash-Generierung, einschließlich weiterer Lizenzvereinbarungen für Budesolv und dem Ausbau unseres Carragelose-Geschäfts. Wir bleiben unserer Mission treu, unsere patentierten Technologien zur Entwicklung von Therapien für Krankheiten mit ungedecktem medizinischem Bedarf einzusetzen und konzentrieren uns dabei auf unsere Marinosolv-Plattform - sowohl mit eigenen Produkten als auch durch Solv4U-Technologiepartnerschaften.“

Laut dem Unternehmen wird das Wachstum des Carragelose-Geschäfts durch die Unterstützung neuer und bestehender Partner beim Markteintritt (z. B. mit P&G in den USA oder VitaPlus in Osteuropa) sowie durch den Abschluss weiterer Partnerschaften für das neue allergenblockierende Nasenspray und die befeuchtenden Augentropfen vorangetrieben. Parallel dazu evaluiert Marinomed, wie berichtet, strategische Optionen für das gesamte Carragelose-Portfolio. Im Bereich Immunologie steht der Abschluss von Lizenzverträgen für Budesolv und Tacrosolv im Vordergrund. Beide Produkte wurden hinsichtlich Stabilität und Primärverpackung deutlich verbessert und damit für potenzielle Partner attraktiver, wie es heißt. Gleichzeitig wird der erste Partner für Budesolv, Luoxin, beim Erreichen des nächsten Meilensteins unterstützt. Die derzeitige Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Erfüllung der regulatorischen und technischen Anforderungen sowie auf die Vorbereitung einer klinischen Studie in China. Nach mehreren erfolgreichen Machbarkeitsstudien und kleineren Projekten wurde 2023 die erste langfristige Solv4U-Partnerschaft mit SPH Sine in China geschlossen. Ähnliche Partnerschaften zeichnen sich bereits ab und könnten den Umsatzbeitrag von Solv4U deutlich erhöhen, so das Unternehmen.



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Coldamaris Marinomed beim ATP in Tulln


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Marinomed hat das Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang um 18,6 Prozent auf 9,2 Mio. Euro und einem EBIT-Rückgang auf -5,1 Mio. Euro (2022: -4,9 Mio. Euro) abgeschlossen. Der Jahresfehlbetrag liegt bei -6,8 Mio., nach -6,4 Mio. im Jahr 2022. Die liquiden Mittel verringerten sich auf 2,6 Mio. Euro (2022: 8,2 Mio. Euro), wobei im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Mittelzuflüsse zur Cash-Position beitrugen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung blieben mit 7 Mio. Euro nahezu unverändert (2022: 6,9 Mio. Euro). Laut Marinomed konnte der Umsatzrückgang großteils durch Einsparungen bei den Beratungskosten und durch höhere Erträge aus Zuschüssen und Förderungen kompensiert werden. CEO Andreas Grassauer kommentiert: „Im Jahr 2023 haben wir sowohl bei Marinosolv als auch bei Carragelose wichtige Fortschritte erzielt. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Stabilität von Budesolv und Tacrosolv wurden weitgehend gelöst und die Business Development Prozesse für beide Produkte haben deutlich an Dynamik gewonnen. Wir haben zwei neue Produkte in das Carragelose-Portfolio aufgenommen und neue Partner gewonnen, um weiße Flecken auf der Vertriebslandkarte zu füllen. Allerdings dauert die Kommerzialisierung unserer Marinosolv-Produkte länger als erwartet, so dass Marinomed hinter den Erwartungen zurückbleibt."

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