15.05.2024, 3042 Zeichen
Die Semperit-Gruppe hat im 1. Quartal einen Umsatz in Höhe von 176,0 Mio. Euro (Q1 2023: 176,4 Mio. Euro), ein EBITDA von 23,0 Mio. Euro (Q1 2023: 21,0 Mio. Euro) und ein EBIT von 11,6 Mio. Euro (Q1 2023: 13,6 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das Ergebnis nach Steuern konnte auf 3,6 Mio. Euro (Q1 2023: 0,4 Mio. Euro) verbessert werden, das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen liegt bei 5,0 Mio. Euro (Q1 202: 8,1 Mio. Euro). Die eingeleiteten Kostensenkungsprogramme wirkten sich mit 4,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2024 aus. „Das Marktumfeld war unverändert herausfordernd, aber unsere frühzeitig eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen greifen und unsere industrielle Strategie mit Investitionen in unser Wachstum und einer weiteren Steigerung der Vertriebsexzellenz ist in voller Umsetzung“, erläutert Semperit-CEO Karl Haider. Das Unternehmen geht für das Gesamtjahr 2024 weiterhin von einem EBITDA von 80 Mio. Euro aus (2023: 71,8 Mio. Euro).
Die beiden Divisionen entwickelten sich im 1. Quartal umsatzmäßig unterschiedlich: So führte die unverändert herausfordernde Konjunkturlage in der Division Semperit Industrial Applications zu einem Rückgang der Absatzmengen und damit des Umsatzes um -25,0 Prozent auf 74,5 Mio. Euro während die Division Semperit Engineered Applications vor allem von höheren Absatzmengen profitierte und der Umsatz der Division um 31,7 Prozent auf 101,5 Mio. Euro gesteigert werden konnte. Insgesamt 24,3 Mio. Euro entfielen dabei auf die im Vorjahr erworbene Rico.
Eine neue Entwicklung gibt es beim Verkauf des Medizingeschäfts. Man sei dem zweiten und finalen Abschluss des Verkaufs des verbliebenen Medizingeschäfts einen großen Schritt nähergekommen, so das Unternehmen. Bekanntlich wurde im Jahr 2023 der Großteil des Handschuhgeschäfts an Harps verkauft und übergeben. Damals wurde vereinbart, dass Semperit bis zu fünf Jahre – also bis 2028 – die Auftragsfertigung von Operationshandschuhen für Harps übernimmt. Nun wurde laut Semperit bereits Ende März 2024 mit Harps ein sogenannter Mitbenützungsvertrag abgeschlossen, welcher regelt, dass Harps bestimmte Immobilien am Produktionsstandort Wimpassing nach dem vollständigen Ankauf des Handschuhgeschäfts nutzen könne. Damit geht Semperit von einem Abschluss dieser Transaktion innerhalb der nächsten 12 Monate aus. Bilanziell bedeutet dies, dass Surgical Operations als aufgegebener Geschäftsbereich dargestellt wird. Dieser belastete das Gesamtergebnis mit –1,4 Mio. Euro, wie Semperit mitteilt.
Zur Finanzbasis: Die Eigenkapitalquote von Semperit liegt im Berichtszeitraum bei 45,1 Prozent, die Nettofinanzverschuldung beträgt 120,2 Mio. Euro und die liquiden Mittel stehen bei 119,9 Mio. Euro. Der Verschuldungsgrad gemessen an der Nettofinanzverschuldung in Verhältnis zum EBITDA ist 1,6. Der Free Cashflow, jener um Zinszahlungen bereinigte Netto-Geldfluss, der für strategische Wachstumsinvestitionen, Dividenden und Tilgung von Fremdkapital zur Verfügung steht, beträgt im 1. Quartal 2024 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro).
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