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Fazits zu VIG, S Immo, Immofinanz, Strabag, Porr, UBM, Verbund

Magazine aktuell


#gabb aktuell



31.05.2024, 3296 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu VIG: "Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der Vorstand unverändert ein Vorsteuerergebnis zwischen EUR 825-875 Mio. und damit eine deutliche Erhöhung des Gewinns gegenüber dem Vorjahr. Die Eckdaten zum 1. Quartal 2024 zeigen eine Fortsetzung des dynamischen Prämienwachstums aus dem Vorjahr. Damit sieht sich die VIG auf bestem Weg, ihre Finanzziele 2024 zu erreichen."

Zu S Immo: "Trotz der soliden Q1-Zahlen sehen wir den geplanten Squeeze Out als wichtigsten Kurstreiber. Wir erwarten, dass sich der Angebotspreis wahrscheinlich in einer Spanne zwischen Buchwert (EUR 23,66) und NDV (EUR 25,83) je Aktie bewegen wird."

Zu Immofinanz: "Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2024. Wir stufen den Start ins Jahr 2024 als sehr solide ein. Aufgrund der Bewertung zu 0,84x EPRA NTA sehen wir aktuell jedoch kein weiteres Aufwärtspotential für die Immofinanz Aktie."

Zu Strabag: "Die Eckdaten aus dem Trading Statement entsprachen unseren Er- wartungen und deuten auf einen guten Jahresstart hin trotz des weiter schwierigen Marktumfelds. Aufgrund der stark diversifizierten Aufstellung der Strabag ist die derzeitige Schwäche im Wohnbau, insbesondere in Österreich, auf Segmentebene nicht einmal spürbar. Darüber hinaus bleibt der Auftragsbestand auf einem historischen Höchststand (entspricht dem 1,3-fachen der Jahresleistung) und dürfte auch in Zukunft für eine hohe Auslastung sorgen. Wir können unsere positive Einschätzung und Kaufen-Empfehlung somit nur bekräftigen."

Zu UBM: "Das Management rechnet 2024 mit einer signifikanten Reduktion des Verlusts gegenüber 2023 (EUR -46,1 Mio.), 2025 kann mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet werden. Vorrangiges Ziel bleibt die Absicherung der Liquidität. Positiv zu werten ist, dass die UBM im 1. Quartal doppelt so viele Wohnungen verkaufte wie im Vorjahresquartal, und dass mehrere Verkäufe von nicht zum Kernbereich zählenden Assets abgeschlossen werden konnten. Das Management sieht die UBM auf gutem Weg, die Zielmarke für den Verkauf nicht strategischer Assets von EUR 75 Mio. heuer zu erreichen. Wir stufen die Q1-Zahlen insgesamt als kursneutral ein."

Zu Porr: "Nach den Q1-Ergebnissen letzte Woche bestätigen wir unsere Kaufempfehlung für die PORR mit neuem Kursziel von EUR 20,0/Aktie (zuvor EUR 18,7). Auch der Peer-Group-Vergleich unterstützt unsere positive Einstufung der Aktie. PORR wird mit Abschlägen zu ihrer Peer Group auf Basis P/E und EV/EBITDA gehandelt."

Zu Verbund: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Verbund-Aktie stufen wir die Emp- fehlung von Halten auf Reduzieren ab. Auch bewertungstechnisch notiert die Verbund-Aktie auf Basis un- serer gekürzten Schätzungen mit Aufschlägen zu ihren Mitbewerbern. In Sum- me sehen wir angesichts der erwarteten fallenden Gewinne, hoher Investitionen bis 2026 und einer hohen Bewertung, die Abwärtsrisiken für die Kursentwicklung überwiegen."

 
 
 

Ausblick: Kommende Woche präsentieren voestalpine und AT&S ihre Ergebnisse zum GJ 2023/24. Die OMV handelt ex-Dividende. Uniqa und Flughafen Wien halten ihre Hauptversammlungen ab.

 


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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu S Immo: "Trotz der soliden Q1-Zahlen sehen wir den geplanten Squeeze Out als wichtigsten Kurstreiber. Wir erwarten, dass sich der Angebotspreis wahrscheinlich in einer Spanne zwischen Buchwert (EUR 23,66) und NDV (EUR 25,83) je Aktie bewegen wird."

    Zu Immofinanz: "Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2024. Wir stufen den Start ins Jahr 2024 als sehr solide ein. Aufgrund der Bewertung zu 0,84x EPRA NTA sehen wir aktuell jedoch kein weiteres Aufwärtspotential für die Immofinanz Aktie."

    Zu Strabag: "Die Eckdaten aus dem Trading Statement entsprachen unseren Er- wartungen und deuten auf einen guten Jahresstart hin trotz des weiter schwierigen Marktumfelds. Aufgrund der stark diversifizierten Aufstellung der Strabag ist die derzeitige Schwäche im Wohnbau, insbesondere in Österreich, auf Segmentebene nicht einmal spürbar. Darüber hinaus bleibt der Auftragsbestand auf einem historischen Höchststand (entspricht dem 1,3-fachen der Jahresleistung) und dürfte auch in Zukunft für eine hohe Auslastung sorgen. Wir können unsere positive Einschätzung und Kaufen-Empfehlung somit nur bekräftigen."

    Zu UBM: "Das Management rechnet 2024 mit einer signifikanten Reduktion des Verlusts gegenüber 2023 (EUR -46,1 Mio.), 2025 kann mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet werden. Vorrangiges Ziel bleibt die Absicherung der Liquidität. Positiv zu werten ist, dass die UBM im 1. Quartal doppelt so viele Wohnungen verkaufte wie im Vorjahresquartal, und dass mehrere Verkäufe von nicht zum Kernbereich zählenden Assets abgeschlossen werden konnten. Das Management sieht die UBM auf gutem Weg, die Zielmarke für den Verkauf nicht strategischer Assets von EUR 75 Mio. heuer zu erreichen. Wir stufen die Q1-Zahlen insgesamt als kursneutral ein."

    Zu Porr: "Nach den Q1-Ergebnissen letzte Woche bestätigen wir unsere Kaufempfehlung für die PORR mit neuem Kursziel von EUR 20,0/Aktie (zuvor EUR 18,7). Auch der Peer-Group-Vergleich unterstützt unsere positive Einstufung der Aktie. PORR wird mit Abschlägen zu ihrer Peer Group auf Basis P/E und EV/EBITDA gehandelt."

    Zu Verbund: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Verbund-Aktie stufen wir die Emp- fehlung von Halten auf Reduzieren ab. Auch bewertungstechnisch notiert die Verbund-Aktie auf Basis un- serer gekürzten Schätzungen mit Aufschlägen zu ihren Mitbewerbern. In Sum- me sehen wir angesichts der erwarteten fallenden Gewinne, hoher Investitionen bis 2026 und einer hohen Bewertung, die Abwärtsrisiken für die Kursentwicklung überwiegen."

     
     
     

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