22.06.2024, 2085 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Kapsch TrafficCom: "Für das GJ 2024/25 erwartet der Vorstand ein Umsatzplus über dem durchschnittlichen Marktwachstum 2024-2030 von 7,5% sowie eine leichte Verbesserung des bereinigten EBIT (EUR 15 Mio.). Auch heuer kann es wieder zu positiven Einmaleffekten kommen infolge weiterer erwarteter Mittelzuflüsse aus anhängigen Verfahren, welche die Nettoverschuldung nochmals absenken sollten. Wir begrüßen die deutlichen Fortschritte in der Geschäftsentwicklung und die Stärkung der Bilanz. Als positiven Kurstrigger würden wir ein Ende der Projektneubewertungen sehen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr noch auf der Ertragskraft lasteten. Dadurch würde die Visibilität und das Vertrauen der Anleger wieder gestärkt werden."
Zu Immofinanz: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Immofinanz stufen wir unsere Empfehlung auf Reduzieren zurück (zuvor: Halten). Basierend auf einer höhe- ren Annahme für den Free Cashflow im Endwert des DCF-Modells steigt unser Kursziel auf EUR 22,50/Aktie (zuvor: EUR 18,60). Während die Immofinanz mit den Vorbereitungen für einen Squeeze- out der S Immo-Minderheitsaktionäre begonnen hat, scheint ein Squeeze-out der Immofinanz-Minderheitsaktionäre vorerst eher unwahrscheinlich. Die Immofinanz-Mutter CPI Property Group wurde kürzlich von S&P Global Ratings in den Non-Investment-Grade abgestuft, die Nettoverschuldung des Konzerns beträgt noch immer knapp EUR 10 Mrd. Ein Squeeze-Out bei der Immofinanz wäre unserer Meinung nach das einzig interessante Szenario, die Aktie weiter zu halten. Wir empfehlen Anlegern daher, die Immofinanz-Aktie zu verkaufen und günstiger notierende Alternativen zu suchen, die möglicherweise auch Dividenden ausschütten."
Ausblick: Kommende Woche legt DO&CO ihre Geschäftszahlen für das Wirtschaftsjahr 2023/24 vor. Telekom Austria und Euro TeleSites halten ihre Hauptversammlungen ab.
Wiener Börse Party #1192: ATX schwächer, die Volumina auf Jahreslow, FACC und Palfinger im Duett, EY lobt Ö-Versicherer
Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Polytec Group, AT&S, Austriacard Holdings AG, Amag, Semperit, Rosgix, Uniqa, Frequentis, Bajaj Mobility AG, VIG, Strabag, SBO, RBI, Palfinger, FACC, BTV AG, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Deutsche Boerse, Zalando, Deutsche Bank, Fresenius, Airbus Group, Deutsche Telekom, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz..
Kathrein Privatbank
Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.
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