16.07.2024, 1977 Zeichen
Die A1 Telekom Austria hat die Umsätze im 1. Halbjahr um 1 Prozent auf 2.583 Mio. Euro steigern können, vor allem aufgrund steigender Erlöse aus Dienstleistungen, so das Unternehmen. Das EBITDA verbesserte sich im Halbjahr um 4 Prozent auf 959 Mio. Euro. Das EBIT ging im Halbjahr um 9,1 Prozent auf 396 Mio. Euro zurück, da die Abschreibung der Nutzungsrechte nach der Funkturm-Abspaltung stiegen. Das Periodenergebnis ging um 12,5 Prozent auf 263 Mio. Euro zurück. Der Vorstand bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Gesamtumsatz von +3 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, CAPEX ohne Frequenzen und M&A von rund 800 Mio. Euro.
Wie das Unternehmen im Halbjahresbericht mitteilt, wurde im Rahmen eines "State Control Audits" in Belarus aufgrund einer Verwaltungsübertretung eine Strafe in Höhe von BYN 83,7 Mio. (24 Mio. Euro) verhängt, die zum 30. Juni 2024 rückgestellt wurde. Ein positiver Effekt in Höhe von 3 Mio. Euro kommt aus Rückstellungen aus Österreich. Ohne diese Effekte sei ein großer Teil des Anstiegs der Core-OPEX durch höhere Personalkosten bedingt, welche aufgrund der hohen Inflation im letzten Berichtsjahr gestiegen sind, so das Unternehmen.
Alejandro Plater, CEO der A1 Group: "Wir haben auch im zweiten Quartal eine solide Entwicklung gesehen. Die Serviceumsätze des Konzerns stiegen um 3,9 Prozent. Das Wachstum wurde stark von den osteuropäischen Märkten getragen."
Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group, ergänzt: "Im Mobilfunk stieg die Zahl der Kunden um 6,0 Prozent, was vor allem auf die Vernetzung von IoT-Geräten durch Industrie 4.0 zurückzuführen ist. Im Festnetzgeschäft legte die Zahl der Kunden (RGUs) im Vergleich zum Vorjahr leicht zu um 0,5 Prozent, getrieben durch die Nachfrage nach Breitbandinternet und TV. Darüber hinaus stieg die internet@home Kundenbasis im Konzern um 2,2 Prozent auf 3,85 Millionen, was sowohl auf den Anstieg der Breitband-RGUs als auch auf mobile WLAN-Router zurückzuführen ist.“
D&D Research Rendezvous #20: Gunter Deuber sieht Europas Sonderkonjunktur nun at risk - intensiver Blick auf die Aktienmärkte
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