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Kostensorgen lassen deutsche Unternehmen ihre Cloud-Strategie überdenken

Nachrichtenquelle Business Wire



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24.07.2024, 7769 Zeichen

Angesichts einer schwachen Konjunktur haben deutsche Unternehmen ihre Cloud-Strategien angepasst und setzen verstärkt auf Kostenoptimierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Marktstudie, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, weltweit tätiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, heute herausgegeben hat.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Private/Hybrid Cloud – Data Center Services Germany 2024“ kommt zu dem Schluss, dass die schwächelnde Wirtschaft des Landes in Verbindung mit einer stetigen Ausweitung der Public-Cloud-Nutzung durch deutsche Unternehmen zu Bedenken hinsichtlich der Cloud-Kosten geführt hat. Deutsche Unternehmen haben erkannt, dass nicht alle Workloads in die Public Cloud gehören und überdenken nun ihre On-Premise- und Private-Cloud-Umgebungen, so die ISG-Studie.

„Serviceanbieter können deutsche Unternehmen dabei unterstützen, deren Mehrwert zu erhöhen, indem sie deren Infrastruktur modernisieren und managen“, sagt Dr. Matthias Paletta, Director, Technology Modernization, bei ISG in Deutschland. „Dienstleister können diesen Firmen helfen, eine Roadmap zu erstellen, mit der sie ihre Performance steigern und Kosten für den Betrieb der Workloads senken.“

Rein kurzfristige Maßnahmen der Kostensenkung können laut ISG-Studie langfristig nachteilige Folgen haben. Der Studie zufolge setzen viele Unternehmen in Deutschland weiterhin auf ältere IT-Infrastrukturen, die das eigentliche Ende ihrer Betriebsdauer längst erreicht haben. Unternehmen, die an einer derart veralteten Infrastruktur festhalten, können nur schwer oder gar nicht mit den Anforderungen moderner Anwendungen und Geschäftsprozesse Schritt halten. Sie sind zudem anfälliger für zahlreiche Risiken wie zum Beispiel die wachsenden Sicherheitsbedrohungen, so ISG weiter.

Die Modernisierung einer veralteten IT-Infrastruktur kann sich jedoch in mehrfacher Hinsicht als kostspielig erweisen. Sie erfordert erhebliche Investitionen in Zeit, Geld sowie andere Ressourcen und birgt zudem Risiken, so die ISG-Studie. Service Provider können Unternehmen auf den Weg der Modernisierung bringen, indem sie die bestehende Infrastruktur gründlich bewerten, Lücken und Ineffizienzen identifizieren und eine Roadmap entwickeln, wie diese Systeme aktualisiert oder ersetzt werden können, heißt es in der Studie.

Die Modernisierung der Infrastruktur ist ISG zufolge für viele Unternehmen ein entscheidender Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den veränderten Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden.

„Wenn sich Unternehmen für eine Modernisierung ihrer Infrastruktur entscheiden, steht viel auf dem Spiel. Aber der langfristige Nutzen kann beträchtlich sein“, sagt Jan Erik Aase, Partner und Global Leader, ISG Provider Lens Research. „Dies zeigt sich insbesondere in Form einer erhöhten Effizienz des Betriebs und verbesserter Geschäftsergebnisse.“

Die Studie untersucht zudem, wie eine wachsende Zahl deutscher Unternehmen auf Colocation-Services zurückgreift und ihre Infrastruktur in die Rechenzentren von Drittanbietern verlagert.

Weitere Einblicke in die Herausforderungen deutscher Unternehmen bei Private-/Hybrid-Cloud-Lösungen sowie Rechenzentrums-Services bietet das ISG Provider Lens™ Focal-Points-Briefing hier. Es beinhaltet auch Themen wie regulatorische Anforderungen oder den anhaltenden Fachkräftemangel sowie ISG-Empfehlungen zum Umgang mit diesen Herausforderungen.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Private/Hybrid Cloud – Data Center Services Germany 2024“ bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 100 Anbietern in sechs Marktsegmenten (Quadranten): „Managed Services – Large Accounts”, „Managed Services – Midmarket“, „Managed Hosting – Large Accounts“, „Managed Hosting – Midmarket“, „Colocation Services – Large Accounts“ und „Colocation Services – Midmarket“.

Die Studie stuft plusserver in drei Marktsegmenten als „Leader“ ein, während Arvato Systems, Atos, Axians, CANCOM, Claranet, DATAGROUP, Deutsche Telekom GK, Kyndryl, q.beyond, Rackspace Technology, Syntax und T-Systems in je zwei Quadranten als „Leader“ bezeichnet werden. Accenture, akquinet, All for One Group, Capgemini, Computacenter, CyrusOne, Datacenter One, Digital Realty, DXC Technology, Equinix, HCLTech, Infosys, IONOS, ITENOS, KAMP, maincubes, Materna, noris network, NTT DATA, NTT GDC, PFALZKOM, STACKIT, Telehouse, TelemaxX, WIIT und Wipro sind „Leader” in je einem Segment.

Zudem werden Cognizant, CONVOTIS, Datacenter Leipzig und Global Switch in je einem Quadranten als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial.

Im Bereich „Customer Experience“ wurde Green unter den Serviceanbietern von Private/Hybrid Cloud – Data Center Services als globaler „ISG CX Star Performer 2024“ ausgezeichnet. Green hat in der ISG-Umfrage „Voice of the Customer“ in Sachen Kundenzufriedenheit die höchsten Werte erzielt. Die Umfrage ist Teil des ISG Star of Excellence™-Programms, eines führenden Qualitätswettbewerbs für die Technologie- und Business-Services-Branche.

Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Claranet, CONVOTIS, Deutsche Telekom GK, noris network, q.beyond, STACKIT und TelemaxX zum Download bereit.

Die Studie „ISG Provider Lens™ Private/Hybrid Cloud — Data Center Services Germany 2024“ ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.

Über ISG Provider LensTM

Die Studienreihe ISG Provider Lens™ Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, den Niederlanden, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.

Über Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 900 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, Operational Excellence und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Services im Kontext der digitalen Transformation inklusive Künstlicher Intelligenz, Automatisierung, Cloud und Daten-Analytik, Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für Netzwerk-Betreibergesellschaften, Design von Technologie-Strategien und -Betrieb, Change-Management sowie Marktforschung und Analysen in den Bereichen neuer Technologien. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.600 digitalaffine Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.isg-one.com.



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    „Serviceanbieter können deutsche Unternehmen dabei unterstützen, deren Mehrwert zu erhöhen, indem sie deren Infrastruktur modernisieren und managen“, sagt Dr. Matthias Paletta, Director, Technology Modernization, bei ISG in Deutschland. „Dienstleister können diesen Firmen helfen, eine Roadmap zu erstellen, mit der sie ihre Performance steigern und Kosten für den Betrieb der Workloads senken.“

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    Die Modernisierung einer veralteten IT-Infrastruktur kann sich jedoch in mehrfacher Hinsicht als kostspielig erweisen. Sie erfordert erhebliche Investitionen in Zeit, Geld sowie andere Ressourcen und birgt zudem Risiken, so die ISG-Studie. Service Provider können Unternehmen auf den Weg der Modernisierung bringen, indem sie die bestehende Infrastruktur gründlich bewerten, Lücken und Ineffizienzen identifizieren und eine Roadmap entwickeln, wie diese Systeme aktualisiert oder ersetzt werden können, heißt es in der Studie.

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