13.08.2024, 2070 Zeichen
Der Elastomere-Spezialist Semperit weist für das 1. Halbjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 345,5 Mio. Euro aus (Vorjahresperiode 355,7 Mio. Euro). Das EBITDA konnte um 7,9 Prozent auf 47,3 Mio. Euro gesteigert werden, das EBIT ging aufgrund höherer Abschreibungssätze durch die Rico-Einbeziehung um 18,6 Prozent auf 23,7 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis nach Steuern konnte auf 9,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Die im Jahr 2023 eingeleiteten Kostensenkungsprogramme reduzierten den Aufwand in Summe um 14,4 Mio. Euro, davon entfielen 8,6 Mio. Euro auf das erste 1. Halbjahr 2024, wie das Unternehmen mitteilt. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 13,7 Prozent (Vorjahr: 12,3 Prozent). Für das Gesamtjahr 2024 wird die EBITDA-Guidance mit rund 80 Mio. Euro bestätigt. Die vom Vorstand definierten Mittelfristziele bis 2026 stellen einen Konzernumsatz bis 2026 von mehr als 900 Mio. Euro in Aussicht (2023: 721,1 Mio. Euro bzw. bereinigt 679,0 Mio. Euro). Das EBITDA soll bis 2026 um mehr als 50 Prozent auf rund 120 Mio. Euro steigen (2023: 71,8 Mio. Euro bzw. bereinigt¹ 78,0 Mio. Euro).
Der Free Cashflow – also der um Zinszahlungen bereinigte Netto-Geldfluss, der für strategische Investitionen, Ausschüttungen und Schuldentilgung verfügbar ist – erhöhte sich im 1. Halbjahr auf 23,6 Mio. Euro, verglichen mit 1,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Inklusive der Nettoeinzahlung aus dem zweiten Closing für den Verkauf des Medizingeschäfts in Höhe von 6,6 Mio. EUR belief sich der Free Cashflow nach Unternehmensverkäufen auf 30,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote liegt bei 45,7 Prozent. Die Liquiditätsreserven belaufen sich auf 124,0 Mio. Euro. Semperit CEO Karl Haider: „Aus heutiger Sicht wird das herausfordernde Marktumfeld bis ins Jahr 2025 hinein andauern. Semperit steht allerdings auf einem starken und gesunden Fundament. Wir arbeiten weiterhin daran, unsere Effizienz und Schlagkraft für den nächsten Aufschwung zu erhöhen und schaffen damit die Voraussetzungen, uns besser als der Markt zu entwickeln.“
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