21.08.2024, 2592 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Nach einem guten Wochenauftakt hat der Wiener Aktienmarkt am Dienstag wieder etwas Federn gelassen. Zum Sitzungsende stand der ATX um 0,75 Prozent tiefer bei 3.638,79 Punkten. Halt gab im späten Handel die 50-Tage-Linie bei 3.630 Punkten. Schon seit einigen Tagen orientiert sich der Leitindex an diesem Indikator für den mittelfristigen Trend. Für den ATX Prime ging es um 0,69 Prozent auf 1.821,37 Zähler hinab. Auch im europäischen Umfeld schmolzen anfängliche Gewinne im Verlauf wieder ab. Die Marktakteure stellen sich auf Zinssenkungen auf beiden Seiten des Atlantiks ein. In Europa wird mit einem Zinsschritt von 25 Basispunkten gerechnet, während beim Entscheid der US-Notenbank Fed auch einer Zinssenkung um 50 Basispunkte eine gewisse Wahrscheinlichkeit eingeräumt wird.
Zahlen gab es gestern Dienstag vom Flughafen Wien. Der heimische Airport hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn eingeflogen und damit auch die Konsensschätzungen übertroffen. Für das Gesamtjahr hob das Unternehmen zudem die Passagierprognose an. Die jüngsten Verkehrszahlen sind ein weiterer Beweis für die anhaltende Erholung der Reise- und Luftfahrtbranche. Die Aktie schloss nach Abstechern in beide Richtungen 0,4 Prozent fester. Schwach entwickelten sich Ölwerte. Dass die Ölnotierungen deutlichere Kursverluste im Verlauf eindämmten, stützte nicht. Papiere der OMV verloren 1,6 Prozent. Anteile am Verbund gaben inzwischen um 0,8 Prozent nach. Im Finanzsektor büßten Bawag 1,6 Prozent ein."
ADDIKO BANK
Die slowenische Großbank NLB ist mit ihrem Übernahmeangebot für die österreichische Addiko Bank gescheitert, teilte die NLB in einer Aussendung gestern Dienstag mit. Die NLB bot den Aktionären 22 Euro je Aktie. Allerdings strebte die Großbank von Anfang an eine qualifizierte Mehrheitsbeteiligung und eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent der Addiko-Aktien an. Es wurden bis zum Ende der Angebotsfrist jedoch nur 36,39 Prozent bei der Zahlungs- und Abwicklungsstelle hinterlegt.
KAPSCH TRAFFICCOM
Umsatz im ersten Quartal 2024/25 um 5 % auf EUR 139 Mio. gesteigert.
EBIT bleibt aufgrund von Entkonsolidierungseffekten mit EUR -3 Mio. negativ und auf Vorjahresniveau.
Nettoumlaufvermögen und Free Cashflow zeigen finanzielle Erholung.
Segment Maut trug 74 % zum Gesamtumsatz bei, Segment Verkehrsmanagement 26 %.
Region EMEA verzeichnete ein Umsatzwachstum von 8 %, Region Americas 5 %, Region Asien-Pazifik Rückgang um 16 %.
Management erwartet für das Gesamtjahr 2024/25 ein Umsatzwachstum über dem Marktwachstum und eine Verbesserung des bereinigten EBIT.
Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser
Bildnachweis
1.
Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.
Random Partner
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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