28.10.2024, 2090 Zeichen
Der Kranhersteller Palfinger hat heute Q3-Zahlen veröffentlicht. Seitens der Raiffeisen Analysten heißt es in einer Kurzmitteilung dazu: "Palfinger berichtete besser als erwartete Q3 24 Ergebnisse. Die Umsatzerlöse gingen um moderate 2 % auf EUR 570 Mio. zurück und übertrafen damit unsere Schätzung um 2 %. Das EBITwar jedoch deutlich besser und erreichte EUR 46,5 Mio., unsere Schätzung lag bei EUR 39 Mio. Wir führen diese Outperformance auf stärker als erwartete Kosteneffekte aus den Kapazitätsanpassungen, Personalkosteneinsparungen, weitere Fortschritte beim Turnaround des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Ladebordwandgeschäfts und einen steigenden Anteil des margenstarken Servicegeschäfts (insbesondere bei Marinekranen) zurück. Der anhaltende Rückgang des Auftragseingangs spiegelte sich im Auftragsbestand des Segments Sales & Service wider, der auf EUR 972 Mio. (-27 %) zurückging. Hinsichtlich der Rahmenbedingungen verwies Palfinger auf die anhaltend gedämpfte Nachfrage in den europäischen Kernmärkten (DE, FR, Scandi), wobei zuletzt jedoch eine gewisse Stabilisierung zu beobachten sei. Auf der anderen Seite ist in den USA im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen eine Abschwächung eingetreten. Das Management hält dies jedoch für einen vorübergehenden Effekt. Zuwächse wurden in Asien (Indien) und Lateinamerika sowie im Bereich der Schiffskrane erzielt. Hinsichtlich der Finanzprognose für das GJ 24 änderte Palfinger die Formulierung. Es wird nun ein Umsatzrückgang von rund 5 % erwartet, während bisher von einem leichten Umsatzrückgang (maximal 5 %) ausgegangen wurde. Das EBIT, das zuvor mit einem Rückgang von bis zu 20 % avisiert wurde, wird nun „mehr als 10 % niedriger“ erwartet. Während unsere Umsatzprognose von EUR 2,33 Mrd. (-5 %) weiterhin realistisch erscheint, ist unsere EBIT-Prognose von EUR 164 Mio. (Konsens EUR 168 Mio.) zu konservativ. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass die aktuellen Markterwartungen eines Umsatzwachstums im GJ 25 aus heutiger Sicht zu ambitioniert sind, wenn man die gedämpfte Nachfrageentwicklung in den Kernmärkten bedenkt."
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