21.12.2024, 3159 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Uniqa: "Nachdem die Uniqa Mitte Dezember ihre neue Strategie samt Finanzzielen bis 2028 vorgestellt hatte, haben wir unsere Schätzungen überarbeitet und an die neuen Zielwerte angeglichen. Wir stufen die neuen Finanzziele und die daraus resultierende Ge- winnentwicklung mit steigenden Dividenden als ansprechend ein und sehen diese auf dem aktuellen Kursniveau nicht annähernd eingepreist. Der Peer-Group-Vergleich unterstützt diese Einschätzung und zeigt, dass die Uniqa auf Basis unserer aktualisierten Prognosen deutlich unterbewertet ist. Die Aktie wird derzeit mit einem Abschlag von fast 20% auf ihren Buchwert und einem KGV von ~7,0x gehandelt. Die geschätzte Eigenkapitalrendite (ROE) von fast 12% für die kommenden Jahre sollte unserer Meinung nach eine höhere Bewertung rechtfertigen. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei sehr attraktiven ~8%."
Zu AMAG: "Die AMAG gab diese Woche bekannt, im Geschäftsjahr 2024 eine Sonderab- schreibung über voraussichtlich EUR 15 Mio. zu buchen. Nachdem die AMAG in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 ein EBITDA von EUR 147,6 Mio. erwirtschaftete, denken wir weiter, dass das Unternehmen gute Chancen hat die obere Bandbreite der EBITDA-Guidance zu erreichen, während die Sonderabschreibung EBIT und Nettoergebnis entsprechend belasten wird."
Zu AT&S: "AT&S korrigierte diese Woche ihren Mittelfristausblick 2026/27 nach unten. Grund ist die anhaltende Marktschwäche verbunden mit Überkapazitäten bei Leiterplatten sowie IC-Substraten und damit einhergehender Preisdruck. Nach der Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr Ende Oktober ist die Reduktion der mittelfristigen Wachstumsaussichten eine weitere schlechte Nachricht. Im Vergleich zur alten Guidance impliziert der neue Ausblick 26/27 eine Reduktion von 25% beim Umsatzziel und von rund einem Drittel beim EBITDA-Ziel (jeweils gerechnet auf die Mitte der Spanne). Der Kurs rutschte am Tag der Veröffentlichung um 19% ab, seit der letzten Gewinnwarnung Ende Oktober hat sich der Kurs fast halbiert und reflektiert unserer Meinung nach somit bereits zum Teil das niedrigere Wachstumspotenzial."
Zu EVN: "Die EVN veröffentlichte diese Woche ihre Jahresergebnisse 2023/24, die auf Nettoebene leicht über unseren Erwartungen lagen. Alles in allem stufen wir die Zahlen 2023/24 als kursneutral ein mit einem leicht über den Erwartungen liegenden Ergebnis, das eine niedriger als erwartete Dividende kompensiert. Der Ausblick für das GJ24/25 entspricht auch dem langfristigen Ausblick, den das Unternehmen kürzlich gegeben hat. Dennoch verlor die Aktie nach der Ergebnisveröffentlichung deutlich an Wert, ohne fundamentale Begründung. Die gestiegenen Umsätze deuten darauf hin, dass mindestens ein Investor verkauft bzw. verkaufen muss."
Ausblick: In den kommenden zwei Wochen findet am 24., 25., 26., und 31.12. kein Handel an der Wiener Börse statt. Das nächste Equity Weekly erscheint am 3. Jänner 2025
Börsepeople im Podcast S25/01: Christian Drastil (Plan CD)
Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Verbund, Porr, Rosgix, EVN, AT&S, Rosenbauer, voestalpine, Wienerberger, Wolford, Wolftank-Adisa, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX, Siemens, HeidelbergCement, MTU Aero Engines, Henkel, Fresenius Medical Care.
3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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