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Fazits zu RBI, UBM, Semperit, Frequentis ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



11.04.2025, 4593 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu OMV: "Die Indikatoren zum 1. Quartal 2025 zeigen geringere Produktions- und Verkaufsmengen im Vergleich zum Q4/24. Positiv zu vermerken ist, dass das Unternehmen höhere Öl- und Gaspreise erzielte. Der Chemiebereich verzeichnete mit leicht höheren Margen eine positive Entwicklung. Fuels & Feedstock lag im Rahmen der Erwartungen. Insgesamt wird das 1Q25 ein gemischtes Quartal sein, wobei besonders die Segmente Energie- und Fuels & Feed- stock einen starken Cashflow generieren sollten. Der Bericht zum 1. Quartal 2025 wird am 23. April veröffentlicht."

Zu Frequentis: "Nachdem die positiven Eckdaten 2024 und der Dividendenvorschlag bereits bekannt waren, galt das Investoreninteresse hauptsächlich dem Ausblick 2025. Dieser liegt über unseren aktuellen Schätzungen und bewertet die Aktie mit einem EV/EBITDA von 9x auf den Mittelwert der Spanne – unserer Meinung nach eine vernünftige Bewertung angesichts der langfristigen Visibilität."

Zu Semperit: "Die niedrigere EBITDA-Guidance für 2025 deckt sich weitgehend mit unserer kürzlich revidierten Schätzung in unserer Unternehmensanalyse vom Dienstag diese Woche. Darin haben wir unsere Halten-Empfehlung mit Kursziel EUR 13,10 (zuvor: EUR 13,30) bestätigt. Angesichts des starken Gegenwinds auf dem Markt ist die Aussetzung der Ziele für 2026 für uns daher keine große Überraschung, und wir haben bereits eine deutlich niedrigere EBITDA-Schätzung für das GJ 2026 in unserem Modell eingeplant. Auch wenn sich das Marktumfeld (je nach Ausgang der bevorstehenden Zollverhandlungen zwischen den USA und der EU) etwas entspannen konnte, dürfte der gedämpfte Ausblick den Kurs der Semperit-Aktie in den kommenden Wochen weiter belasten.."

Zu RBI: "In unserer heutigen Unternehmensanalyse zur RBI stufen wir unsere Empfehlung von Akkumulieren auf Kaufen hoch, mit neuem Kursziel von EUR 29,0/Aktie (zuvor EUR 20,6). Das Hauptargument für unsere positive Meinung zur Aktie ist, dass sie für das erwartete Ertragsniveau viel zu günstig gehandelt wird. Das Kurs- Gewinn-Verhältnis liegt immer noch bei niedrigen 5-6x, während das Kurs- Buchwert-Verhältnis mit 0,5-0,6x (beide Indikatoren ohne Russland) nicht einmal die Hälfte des Durchschnitts der Peergruppe erreicht. Selbst zu unserem Kursziel würde die RBI ohne Russland nur mit dem 0,8-fachen ihres Buchwerts gehandelt. Zudem könnte der aktuelle Rechtsstreit mit Rasperia (STRABAG- Aktien) längerfristig für ein deutliches Kurspotenzial über unsere aktuelle Be- wertung hinaus sorgen."

Zu CA Immo: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur CA Immo stufen wir unsere Empfehlung von Akkumulieren auf Kaufen hoch mit Kursziel EUR 28,0 (zuvor: EUR 27,5). Ein wesentliches Kauf-Argument ist die gesunkene Bewertung mit einem Abschlag von mehr als 30% gegenüber dem EPRA NTA, was wir angesichts des hochwertigen Vermögensportfolios des Unternehmens für unge- rechtfertigt halten. Zum Vergleich, vor rund einem Jahr notierte die Aktie bei Kurs-Niveaus von um die EUR 30 mit deutlichen Aufschlägen zum Buchwert. Auch im aktuellen Umfeld sinkender Zinsen und wieder sinkender Renditen sollte sich die Stimmung gegenüber Immobilienaktien wieder aufhellen."

Zu UBM: "Der Vorstand gibt zwar keinen konkreten Finanzausblick, erwartet aber 2025 eine weitere Verbesserung gegenüber 2024 und eine Rückkehr in die Gewinnzone im 2. Halbjahr. Im Wohnbau sieht das Management die Talsohle durchschritten, im Segment Light Industrial & Büro sind erste Signale eines Aufschwungs sichtbar. Die finalen Zahlen brachten keine wesentlichen News. Bewertungstechnisch notiert die Aktie nun mit Abschlägen von 60% auf den Buchwert, deutlich unter der Peer Group. Trotz zwei Verlustjahren und somit aktuell negativer Eigenkapitalrenditen sehen wir diese hohen Abschläge als nicht gerechtfertigt an. Liquiditätsmanagement bleibt die oberste Priorität für die UBM. Einen wichtigen positiven Ergebnis- und Kurstreiber sehen wir 2025 in der Verwertung des LeopoldQuartiers in Wien (28,000m2 Bürofläche, rund 250 Wohnungen). Aus Liquiditätssicht steht der Verkauf des Frankfurter Büroprojekts Timber Pioneer an oberster Stelle."

Ausblick:  Kommende Woche präsentiert der Flughafen Wien seine Verkehrser- gebnisse für den März. AMAG, Lenzing und Addiko halten ihre Hauptversamm- lungen ab. AMAG und Post handeln Ex-Dividende. Kommender Freitag der 18. April ist Börsefeiertag.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu OMV: "Die Indikatoren zum 1. Quartal 2025 zeigen geringere Produktions- und Verkaufsmengen im Vergleich zum Q4/24. Positiv zu vermerken ist, dass das Unternehmen höhere Öl- und Gaspreise erzielte. Der Chemiebereich verzeichnete mit leicht höheren Margen eine positive Entwicklung. Fuels & Feedstock lag im Rahmen der Erwartungen. Insgesamt wird das 1Q25 ein gemischtes Quartal sein, wobei besonders die Segmente Energie- und Fuels & Feed- stock einen starken Cashflow generieren sollten. Der Bericht zum 1. Quartal 2025 wird am 23. April veröffentlicht."

    Zu Frequentis: "Nachdem die positiven Eckdaten 2024 und der Dividendenvorschlag bereits bekannt waren, galt das Investoreninteresse hauptsächlich dem Ausblick 2025. Dieser liegt über unseren aktuellen Schätzungen und bewertet die Aktie mit einem EV/EBITDA von 9x auf den Mittelwert der Spanne – unserer Meinung nach eine vernünftige Bewertung angesichts der langfristigen Visibilität."

    Zu Semperit: "Die niedrigere EBITDA-Guidance für 2025 deckt sich weitgehend mit unserer kürzlich revidierten Schätzung in unserer Unternehmensanalyse vom Dienstag diese Woche. Darin haben wir unsere Halten-Empfehlung mit Kursziel EUR 13,10 (zuvor: EUR 13,30) bestätigt. Angesichts des starken Gegenwinds auf dem Markt ist die Aussetzung der Ziele für 2026 für uns daher keine große Überraschung, und wir haben bereits eine deutlich niedrigere EBITDA-Schätzung für das GJ 2026 in unserem Modell eingeplant. Auch wenn sich das Marktumfeld (je nach Ausgang der bevorstehenden Zollverhandlungen zwischen den USA und der EU) etwas entspannen konnte, dürfte der gedämpfte Ausblick den Kurs der Semperit-Aktie in den kommenden Wochen weiter belasten.."

    Zu RBI: "In unserer heutigen Unternehmensanalyse zur RBI stufen wir unsere Empfehlung von Akkumulieren auf Kaufen hoch, mit neuem Kursziel von EUR 29,0/Aktie (zuvor EUR 20,6). Das Hauptargument für unsere positive Meinung zur Aktie ist, dass sie für das erwartete Ertragsniveau viel zu günstig gehandelt wird. Das Kurs- Gewinn-Verhältnis liegt immer noch bei niedrigen 5-6x, während das Kurs- Buchwert-Verhältnis mit 0,5-0,6x (beide Indikatoren ohne Russland) nicht einmal die Hälfte des Durchschnitts der Peergruppe erreicht. Selbst zu unserem Kursziel würde die RBI ohne Russland nur mit dem 0,8-fachen ihres Buchwerts gehandelt. Zudem könnte der aktuelle Rechtsstreit mit Rasperia (STRABAG- Aktien) längerfristig für ein deutliches Kurspotenzial über unsere aktuelle Be- wertung hinaus sorgen."

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