24.04.2025, 3273 Zeichen
Polytec berichtet für das Geschäftsjahr 2024 einen Konzernumsatz in Höhe von 677,8 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent zum Vorjahreswert (636,0 Mio. Euro). Das EBIT der Polytec Group betrug im Geschäftsjahr 2024 +3,9 Mio. Euro und lag damit um 10,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert in Höhe von -6,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg im Periodenvergleich um 1,7 Prozentpunkte von auf 0,6 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern konnte von -14,1 Mio. Euro in 2023 auf –6,9 Mio. Eruo verbessert werden. CEO Markus Huemer im Geschäftsbericht: "Wir haben mit einer Steigerung unseres EBIT um rund 10 Mio. Euro den operativen Turnaround geschafft und mit einer deutlichen Reduktion unserer Nettoverschuldung auch unsere Bilanzstruktur weiter verbessert. Erneut konnten wir auch unseren Umsatz steigern. Deutlich dazu beigetragen hat das Segment Non-Automotive, das zu einem immer wichtigeren Standbein der Polytec Group wird."
Der Hauptversammlung am 10. Juni 2025 soll auch heuer vorgeschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2024 keine Dividende auszuschütten. Das Management geht für das Geschäftsjahr 2025 von einem geplanten Umsatz in der Größenordnung von 650 Mio. bis 700 Mio. Euro aus und strebt eine EBIT-Marge von rund 2 bis 3 Prozent an. Die in früheren Perioden eingeleiteten Maßnahmen zur operativen Effizienzsteigerung würden Verbesserungen zeigen und im Jahresverlauf voll wirksam werden, so das Unternehmen. Um die strategische Ausrichtung und die zukünftige wirtschaftliche Performance der Polytec zu optimieren, wird an der Anpassung des aktuellen Produktions- und Leistungsportfolios gearbeitet, teilt das Unternehmen mit. Daraus resultierend, soll sich die Ertragslage mittelfristig weiter verbessern. Für 2025 wird ein positives Ergebnis nach Steuern angestrebt.
Zur Entwicklung der Segmente im Jahr 2024: Im Marktbereich Passenger Cars & Light Commercial Vehicles, dem mit 73,0 Prozent (Vorjahr: 74,0 Prozent) umsatzstärksten Bereich, wurde im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz in Höhe von 494,5 Mio. Euro erzielt und lag um 5,1 Prozent bzw. 23,9 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (470,6 Mio. Euro). Mit Teilen für LKW machte Polytec Umsätze in Höhe von 92,3 Mio. Euro (-15,7 Prozent). Der Anteil dieses Marktbereichs am Konzerngesamtumsatz reduzierte sich von 17,2 auf 13,5 Prozent. Im Unterschied dazu zeigten die Umsätze im Marktbereich Smart Plastic & Industrial Applications seit Anfang 2024 eine sehr erfreuliche Entwicklung. Die Erlöse erhöhten sich um 62,8 Prozent auf 91,0 Mio. Euro (Vorjahr: 55,9 Mio. Euro). Der Anteil diese Marktbereichs am Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich auf 13,4 Prozent (Vorjahr: 8,8 Prozent). Der Anteil im Non-Automotive-Bereich soll laufend gesteigert werden: "Für die kommenden Jahre halten wir einen Anteil am Produktumsatz von 20 Prozent für realistisch, langfristig streben wir 30 Prozent an", so Vorstand Peter Bernscher im Geschäftsbericht.
Polytec verfügte zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 über Zahlungsmittel in Höhe von 66,0 Mio. Euro (Vorjahr: 49,6 Mio. Euro). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 waren 3.678 Personen (FTE – Vollzeitäquivalente inklusive Leihpersonal) beschäftigt. Der Stand an Beschäftigten lag damit um 4,1 Prozent unter dem Vorjahresstichtag (3.835 Beschäftigte).
Börsepeople im Podcast S23/04: Johanna Duchek
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, Verbund, Kapsch TrafficCom, Semperit, Frequentis, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, FACC, Pierer Mobility, Porr, ATX NTR, Erste Group, EVN, CPI Europe AG, Lenzing, Addiko Bank, Agrana, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, RHI Magnesita, Wolford, Österreichische Post, BASF, 3M, Fresenius Medical Care.
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