29.04.2025, 3112 Zeichen
Die Umsatzerlöse der Warimpex verbesserten sich 2024 um 14 Prozent auf 21,5 Mio. Euro und das EBITDA blieb mit 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 1,5 Mio. Euro) im positiven Bereich. Belastetet wurde das Ergebnis aus der Immobilienbewertung sowie dem Anstieg des Finanzierungsaufwands: Das Konzernergebnis außerhalb Russlands ging daher von -5,6 Mio. 2023 auf -16,2 Mio. Euro 2024 zurück. Inklusive Russland veränderte sich das Ergebnis von -23,8 Mio. Euro auf -84,8 Mio. Euro. Aufgrund der Transaktion in Russland Ende Oktober 2024 weist Warimpex die russischen Geschäftsaktivitäten im Konzernabschluss als nicht fortgeführten Geschäftsbereich aus.
CEO Franz Jurkowitsch: „Warimpex blickt auf ein herausforderndes Jahr zurück, das für die gesamte Branche von schwierigen Marktbedingungen und geopolitischen Unsicherheiten aufgrund des andauernden Konflikts in der Ukraine geprägt war. In Summe ist es uns gelungen, ein operativ stabiles Ergebnis zu erzielen, allerdings ist das Ergebnis 2024 durch unser nun abgeschlossenes Engagement in Russland stark belastet." Für die Zukunft würden drei Faktoren positiv stimmen. "Unser erfolgreicher Rückzug aus Russland ist aufgrund unserer guten Eigenkapitalausstattung verkraftbar und wir haben nun wieder mehr Handlungsspielraum in unserer gesamten Geschäftstätigkeit. Gleichzeitig entwickelt sich unser Kernmarkt Polen deutlich über dem EU-Schnitt, was sich positiv auf unser dortiges Engagement auswirkt. Drittens erleben wir mit den Zinssenkungen der EZB seit dem Sommer 2024 wieder ein günstigeres Umfeld für neue Developments," erklärt Jurkowitsch. Aktuell fasst Warimpex neue Projekte mit einem Fokus auf „mixed-use“ ins Auge. „Geplant sind Gebäude mit einer kombinierten Nutzung für Wohnen, Gewerbe und Office in Krakau, wo wir derzeit intensiv an der Bauvorbereitung und Erlangung von Baugenehmigungen arbeiten, um zum geeigneten Zeitpunkt mit dem Bau starten zu können“, führt Franz Jurkowitsch aus. „Damit nützen wir einerseits vorhandene Grundstücksreserven und kommen der bestehenden Nachfrage am lokalen Wohnungsmarkt nach, andererseits ist dies ein weiterer Beitrag zur breiteren Aufstellung unseres Portfolios.“
Dabei gilt es auch die bestehenden Assets laufend weiterzuentwickeln – stets mit wichtigen Nachhaltigkeitsaspekten und neuen Arbeitswelten im Blick: Im Laufe des ersten Halbjahres 2025 wird das Erzsébet Office in Budapest mit einer modernen Photovoltaik-Anlage ausgestattet, im polnischen Łódź wird der Red Tower kontinuierlich revitalisiert und das flexible Cowork by Memos-Angebot wird weiter ausgebaut. Bei dem jüngsten Projekt, dem Mogilska 35 Office in Krakau, erhöht sich die Vermietungsquote laufend, sodass sich daraus ein entsprechend höherer Umsatz-Beitrag ergibt.
„Auf Basis der aktuellen Budgetzahlen rechnen wir für 2025 mit einem positiven operativen Ergebnis. Mit unserem Rückzug aus Russland 2024, der weiteren Diversifizierung unseres Portfolios und starken lokalen Teams sind wir davon überzeugt, dass wir für die nach wie vor bestehenden wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa und weltweit gut gerüstet sind“, so Franz Jurkowitsch.
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Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.
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