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Trends im Fuhrpark 2025: Zwischen Wachstum und Sparkurs

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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06.05.2025, 6080 Zeichen

Wien (OTS) - Nachhaltigkeit, Effizienz und Arbeitgeberattraktivität prägen die Mobilitätsstrategien heimischer Unternehmen. Das zeigt das aktuelle Fuhrpark- und Mobilitätsbarometer 2025 des Arval Mobility Observatory. Dazu wurden weltweit über 8.000 Entscheidungsträger:innen befragt – 300 davon in Österreich. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigt die Studie: Österreichs Unternehmen investieren weiter gezielt in die Entwicklung ihrer Fuhrparks.
„Mobilität als strategisches Thema“ 92% der befragten Unternehmen rechnen in den kommenden drei Jahren mit einem stabilen oder wachsenden Fuhrparkvolumen – 16% sogar mit einem Wachstum. Haupttreiber dieser Entwicklung ist eine positive Geschäftslage (72%). Laut Barometer wird Mobilität zunehmend als Instrument der Arbeitgeberattraktivität verstanden. 72 % der Unternehmen haben bereits eine Mobilitätsstrategie implementiert oder in Planung, und mehr als die Hälfte bietet ihren Mitarbeiter:innen mindestens eine Mobilitätslösung an. Besonders beliebt sind Kostenersatz für Öffi-Nutzung (42%), Zuschuss zu Autokosten (26%) und flexible Automiete (21%). „ Mobilität ist für viele Unternehmen ein strategisches Thema. Sie spiegelt sich zunehmend in den Werten wie Nachhaltigkeit und Arbeitgeberattraktivität wider “, sagt Gregor Bilik, Geschäftsführer von Arval Austria.
Rolle der E-Mobilität im Fuhrpark 57% der heimischen Unternehmen setzen Autos mit alternativen Antriebstechnologien ein – Tendenz steigend: In drei Jahren sollen es 74% sein. Die Gründe dafür sind vor allem niedrigere Kraftstoff- und Betriebskosten (32% bzw. 29%), aber auch Umweltauswirkungen (31%) sowie CSR-Ziele (29%). Der Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge hat sich hingegen leicht eingebremst. Trotz dem sehen fast zwei Drittel fehlende Ladelösungen als Bremsklotz. Viele Unternehmen entwickeln eigene Ladestrategien, die öffentliches, betriebliches und privates Laden umfassen. „ Ohne durchdachte Ladeinfrastruktur bleibt Elektrifizierung Stückwerk. Arval begleitet Unternehmen bei ihrem Umstieg auf alternative Antriebe und berät bei allen Fragen zu E- Mobilität “, sagt Gregor Bilik.
Trend zu Gebrauchtfahrzeugen Der Trend zu gebrauchten Fahrzeugen in Firmenflotten steigt: Bereits 49% nutzen diese Fahrzeuge bereits, 39% wollen sie in den kommenden drei Jahren einsetzen. Besonders häufig kommen gebrauchte PKW als Pool-Fahrzeuge oder Firmenfahrzeuge zum Einsatz. Nutzfahrzeuge werden seltener gebraucht angeschafft (9%), das dürfte in den nächsten drei Jahren aber deutlich ansteigen (auf 45%). „ Der Trend zu Gebrauchtfahrzeugen ist gekommen, um zu bleiben. Gebrauchtfahrzeuge sind eine wirtschaftliche Lösung – vor allem in Zeiten hoher Kostensensibilität “, so Gregor Bilik. „Deshalb setzen wir bei Arval auf einen Mix aus Neu- und Gebrauchtwagen – ein Konzept, das von den Unternehmen immer stärker nachgefragt wird."
Österreich setzt auf Finanzierungsleasing In Österreich dominieren weiterhin Barkauf und Finanzierungsleasing. Full-Service-Leasing bleibt stabil bei 11% der Unternehmen, 24% planen einen Umstieg oder Ausbau in den nächsten drei Jahren. Damit liegt Österreich hinter dem europäischen Durchschnitt, wo bereits 27% der Unternehmen Full-Service-Leasing nutzen, bei den deutschen Nachbarn sind es sogar 30% – ein Indiz dafür, dass heimische Unternehmen in dieser Hinsicht noch Wachstumspotenzial haben.
Fuhrparkmanager weiterhin gefordert Die größten Herausforderungen für Fuhrparkmanager sind die Einführung alternativer Energietechnologien (32 %), die Eindämmung steigender Gesamtbetriebskosten (28%) sowie die Anpassung an restriktive staatliche Maßnahmen zu Verbrennerautos (28%). Der Beitrag der Unternehmensmobilität zur CO2-Reduktion greift noch langsam: 12% der Unternehmen haben sich konkrete Ziele zur Dekarbonisierung gesetzt, immerhin 28% geben an, sich damit zu beschäftigen. „ Das Bewusstsein für die Vorteile ganzheitlicher Mobilitätskonzepte wird größer. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt zu einem modernen, nachhaltigen und effizienten Fuhrpark “, schließt Arval Austria Geschäftsführer Gregor Bilik.
Sie können die Studie hier herunterladen (PDF )
Über die Studie: Für diese unabhängige Umfrage wurden zwischen dem 26. August 2024 und dem 06. November 2024 8.061 Interviews mit Entscheidungsträgern von Unternehmen in 28 Ländern durch das unabhängige Forschungsunternehmen Ipsos durchgeführt, davon 300 Interviews in Österreich. Die Teilnehmer wurden rekrutiert und telefonisch interviewt. Der Geltungsbereich erstreckt sich auf 28 Länder: Österreich, Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Großbritannien, die Tschechische Republik, die Slowakei, Rumänien, die Schweiz, Finnland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Mexiko, Kanada, die USA, die Türkei, Marokko, Chile, Peru und Brasilien. Die betroffenen Unternehmen betrieben mindestens ein Fahrzeug.
Die Verteilung der Befragten in Österreich stellte sich wie folgt dar: 53 % waren Unternehmen mit 1 bis 99 Mitarbeiter:innen 27 % waren Unternehmen mit 100 bis 249 Mitarbeiter:innen 20 % waren Unternehmen mit 250 oder mehr Mitarbeiter:innen
Über Arval: Arval ist auf Full-Service-Fahrzeugleasing und neue Mobilitätslösungen spezialisiert und wurde 1989 gegründet. Arval befindet sich vollständig im Besitz von BNP Paribas und ist innerhalb der Gruppe in der Abteilung Commercial, Personal Banking & Services angesiedelt. Bis Ende Dezember 2024 hat Arval weltweit 1,8 Millionen Fahrzeuge verleast. Jeden Tag bieten mehr als 8.600 Arval- Mitarbeitende in 29 Ländern flexible Lösungen an, um Mobilität für Kunden, die von großen internationalen Unternehmen bis hin zu kleineren Firmen und Einzelkunden reichen, nahtlos und nachhaltig zu gestalten. Arval ist Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, eine Verbindung weltweit führender Unternehmen in der Flottenmanagement-Branche mit mehr als 4,5 Millionen Fahrzeugen in 55 Ländern. Arval wurde mit der höchsten Stufe der EcoVadis-Medaille, dem Platin-Level, ausgezeichnet und gehört damit zu den Top 1 Prozent der bewerteten Unternehmen in Bezug auf ihre CSR-Strategie. www.arval.at



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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

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