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Arbeitsmarkt-Kompass Q1 2025

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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#gabb aktuell



19.05.2025, 5758 Zeichen

Baden (OTS) - Der aktuelle Arbeitsmarkt-Kompass, eine umfassende Längsschnittuntersuchung von Marketagent und Leitbetriebe Austria zur Stimmung am österreichischen Arbeitsmarkt, zeigt spannende Entwicklungen: Die Job-Zufriedenheit ist im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, den Arbeitgeber zu wechseln. Die wahrgenommenen Aussichten am Arbeitsmarkt trüben sich ein.
Zwtl.: Fact Box
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Jobzufriedenheit steigt : Die Zufriedenheit mit dem aktuellen Job ist im Vergleich zu den Vorquartalen leicht gestiegen. Aktuell sind 85% der Befragten mit ihrer beruflichen Situation zufrieden – ein kontinuierlicher Anstieg im Zeitverlauf seit 2023.
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Wechselbereitschaft sinkt: Im ersten Quartal 2025 möchten nur noch 31,6% der Befragten den Job wechseln – ein Rückgang im Vergleich zu 2023. Besonders die Generation Z bleibt jedoch vergleichsweise wechselbereit.
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Einschätzung der Arbeitsmarktlage trübt sich ein: Die Wahrnehmung der Arbeitsmarktsituation hat sich verschlechtert: Aktuell empfinden 58,7% der Befragten die Jobsuche als sehr oder eher leicht. Dies stellt einen deutlichen Rückgang gegenüber den Vorjahren dar, als die Chancen auf einen neuen Job optimistischer eingeschätzt wurden. Regionale Unterschiede bleiben bestehen: In Tirol ist die Einschätzung positiv, während Wien skeptischer auf die Jobsuche blickt.
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Gehaltserwartungen bei Jobwechsel sinken: Die erwartete Gehaltserhöhung bei einem Jobwechsel ist im Zeitverlauf ebenfalls gesunken. Während 2023 noch größere Sprünge erwartet wurden, geht man nun im Schnitt von einer Steigerung um 24,4% aus (Ende 2023: 29%).
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Wunscharbeitszeit und Home-Office-Anteil bleiben stabil : Die bevorzugte Wochenarbeitszeit liegt im Schnitt bei rund 32,8 Stunden. Dieser Wert präsentiert sich im Zeitverlauf sehr konstant. Auch die Nachfrage nach Home-Office zeigt im Zeitverlauf keine signifikante Veränderung: Der ideale Home-Office-Anteil wird bei durchschnittlich 38% festgemacht.
Zwtl.: Stimmung am Arbeitsmarkt wandelt sich: Zufriedenheit steigt, Wechselbereitschaft sinkt
Der aktuelle Arbeitsmarkt-Kompass für das 1. Quartal 2025 offenbart interessante Trends und Entwicklungen. Die Längsschnittuntersuchung macht deutlich, dass die Zufriedenheit mit dem aktuellen Job im Vergleich zu den Vorquartalen erneut leicht zugenommen hat: Mittlerweile geben 85% der Befragten an, mit ihrer beruflichen Situation zufrieden zu sein – ein kontinuierlicher Anstieg seit Erhebungsbeginn Mitte 2023. Gleichzeitig ist die Bereitschaft, den Job zu wechseln, leicht gesunken. Aktuell ziehen 31,6% der Befragten einen Jobwechsel ernsthaft in Betracht – ein Rückgang im Vergleich zu den Vorquartalen. Diese Entwicklungen spiegeln die aktuelle wirtschaftliche Lage in Österreich wider: Angesichts einer eher verhaltenen Konjunktur und zunehmender Unsicherheit am Arbeitsmarkt zeigen sich die Beschäftigten zurückhaltender in Bezug auf berufliche Veränderungen.
„ Die steigende Jobzufriedenheit bei gleichzeitig sinkender Wechselbereitschaft zeigt, dass viele Arbeitnehmer*innen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten verstärkt auf Stabilität setzen. Anstatt berufliche Risiken einzugehen, wird die Sicherheit des bestehenden Jobs höher bewertet “, analysiert Thomas Schwabl , Gründer & Geschäftsführer von Marketagent.
Zwtl.: Einschätzung der Arbeitsmarktlage: Schwieriger als noch 2023
Während die Zufriedenheit im Job zunimmt, trübt sich die allgemeine Wahrnehmung der Arbeitsmarktlage etwas ein. Im ersten Quartal 2025 schätzen 58,7% der Befragten die Chancen auf einen neuen Job als sehr oder eher gut ein. Dies ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2023, als die Arbeitsmarktsituation von mehr als zwei Drittel der Befragten als positiv eingeschätzt wurde (67%). Ein Blick in die Bundesländer macht auch regionale Unterschiede deutlich: Im Osten, insbesondere in Wien (50%) wird die Jobsituation deutlich schwieriger eingeschätzt als im Westen. Die größte Zuversicht herrscht in Tirol (82%).
Zwtl.: Gehaltserwartungen bei Jobwechsel sinken
Ein weiteres spannendes Ergebnis betrifft die Gehaltserwartungen bei einem potenziellen Jobwechsel. Während im Jahr 2023 in diesem Fall noch eine deutliche Gehaltssteigerung von im Schnitt 29% erwartetet wurde, hat sich diese Einschätzung nun relativiert. Aktuell geht die heimische Workforce nur noch von durchschnittlich 24 % Anstieg aus – der niedrigste Wert seit Erhebungsbeginn Mitte 2023.
Zwtl.: Stabile Arbeitszeitwünsche und Home-Office-Bedarf
Unverändert bleibt die Präferenz in Bezug auf die Arbeitszeit: Die Mehrheit der Beschäftigten (54%) bevorzugt eine Wochenarbeitszeit von 31-40 Stunden. Im Schnitt liegt das bevorzugte wöchentliche Pensum bei 32,8 Stunden. Auch die Nachfrage nach Home-Office bleibt hoch: Der ideale Home-Office-Anteil wird bei durchschnittlich 38 Prozent festgemacht.
Zwtl.: Ausblick
Die Entwicklung der Zufriedenheit bei gleichzeitiger abnehmender Wechselbereitschaft und niedrigeren Gehaltserwartungen zeigt, dass die Arbeitnehmer*innen vorsichtiger geworden sind. Angesichts einer als schwieriger wahrgenommenen Arbeitsmarktsituation scheinen viele ihren aktuellen Job stärker zu schätzen und weniger bereit zu sein, Risiken einzugehen.
„ Die Ergebnisse der aktuellen Auflage des Arbeitsmarkt-Kompass deuten darauf hin, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich ihre derzeitige Beschäftigung zunehmend als sicher und zufriedenstellend erleben. Gleichzeitig scheint die Unsicherheit über neue berufliche Chancen anzuwachsen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind gut beraten, auf die wachsende Stabilitätsorientierung zu reagieren und bestehende Arbeitsverhältnisse durch attraktive Arbeitsbedingungen weiter zu festigen “, so das Fazit von Monica Rintersbacher , Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria.



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