22.10.2025, 2001 Zeichen
Die Bawag Group weist nach den ersten drei Quartalen einen Nettogewinn von 629,7 Mio. Euro aus, das ist ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Risikokosten liegt nach den ersten drei Quartalen um 32 Prozent höher bei 1.035,7 Mio. Euro. Der RoTCE nach drei Quartalen zeigt sich bei 26,9 Prozent (+2,9 Punkte). Die operativen Kernerträge wurden um 40 Prozent auf 1.636,7 Mio. Euro gesteigert. Die Risikokosten liegen nach den ersten drei Quartalen bei -163,6 Mio. Euro (Vorjahr: -83,2 Mio. Euro)
Laut Bawag Group wird erwartet, die Ziele für das Jahr 2025 zu übertreffen. Für das Gesamtjahr wurde ein Nettogewinn von über 800 Mio. Euro in Aussicht gestellt. CEO Anas Abuzaakouk: "Wir haben ein weiteres starkes Quartalsergebnis erzielt. Die operative Entwicklung unserer Geschäftsbereiche war solide. Gleichzeitig bleiben wir in einem Marktumfeld, das unserer Einschätzung nach seit einiger Zeit von übermäßiger Kreditvergabe und nachlässiger Risikoprüfung geprägt ist, weiterhin geduldig und diszipliniert – mit 13,5 Mrd. Euro an Barmitteln, was 19 Prozent unserer Bilanzsumme entspricht. Im dritten Quartal haben wir unser Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 175 Mio. Euro abgeschlossen und anschließend 1,6 Millionen Aktien eingezogen. Damit beläuft sich die Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien auf 77 Millionen – ein Rückgang von 23 Prozent seit unserem Börsengang im Jahr 2017."
Die Integration der jüngsten Akquisitionen verläuft nach Bawag-Angaben "äußerst erfolgreich". Beide Integrationen hätten zudem als Katalysator für eine organisatorische Neuausrichtung gedient, heißt es. Laut dem CEO entwickelt sich die Bank hin zu einer "paneuropäischen und US-amerikanischen Bankengruppe". Grundlage dieser Neuausrichtung sei ein "Digital-First"-Ansatz im Banking, ergänzt durch ein stark beratungsorientiertes Filialnetz. "Ich bin äußerst stolz auf das, was wir als Team gemeinsam erreicht haben – und noch gespannter auf das, was vor uns liegt," so der CEO.
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