Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Fazits zu Post, Porr, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom, Uniqa, VIG ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



22.11.2025, 8190 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu ams-Osram: "Der Aktienkurs reagierte negativ auf die Q3-Zahlen und den Ausblick. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt lagen die Bruttomargen im 3. Quartal unter den Konsensus-Erwartungen, auch der Ausblick auf das 4. Quartal liegt unter dem Schnitt der Analystenschätzungen. Zudem hängt das Errei- chen der Guidance für den freien Cashflow vom rechtzeitigen Erhalt von Fördermitteln aus dem Chips Act ab. Positive Kurstreiber scheinen in weitere Ferne gerückt zu sein, die Margen erholen sich langsamer als erwartet. Auch Mittelzuflüsse durch den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten und des microLED-Werks und somit der Schuldenabbau dürften länger dauern als erwartet. Unserer Einschätzung nach ist es noch zu früh, um auf eine Geschäftserholung und somit Neubewertung der Aktie zu setzen, auch wenn die Bewertung attraktiv ist und das Management gut durch die aktuellen Marktturbulenzen steuert."

Zu Flughafen Wien: "Der Flughafen Wien präsentierte diese Woche seine Zahlen zum 3. Quartal 2025, die leicht über den Analysten- sowie unseren Erwartungen lagen. Für 2025 bestätigte das Management seinen Ausblick für die Passagierentwicklung und Finanzzahlen. 2025 werden rund 42 Mio. Passagiere auf Gruppenebene und rund 32 Mio. am Standort Wien erwartet. Das Management strebt einen Umsatz von rund EUR 1,08 Mrd., ein EBITDA von rund EUR 440 Mio. und einen Nettogewinn vor Minderheiten von rund EUR 230 Mio. Die Investitionen werden bei rund EUR 300 Mio. erwartet. Die Bilanz des Unternehmens bleibt solide und ermöglicht die Finanzierung eines umfangreichen Investitionsprogramms sowie eine stabile (und großzügige) Dividendenpolitik. Während das Management seine Prognose für 2025 bestätigte, wird 2026 als ein herausforderndes Jahr angesehen, wobei im Januar 2026 ein erster Ausblick präsentiert werden soll. Laut Management soll 2026 soll ein Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm umgesetzt werden, um einerseits Kostensteigerungen (vor allem bei Personalkosten) als auch die leichte Absenkung bei Passagier- und Landegebühren abzufedern und die negativen Effekte verbunden mit Passagierrückgängen im Low Cost-Bereich in Wien (Aufgabe der Wiener Basis von Wizz Air, Reduktion des Flugplans durch Ryanair) zumindest teilweise zu kompensieren."

Zu Post: "In unserer neuen Analyse bestätigen wir unsere Empfehlung „Halten“, senken jedoch das Kursziel auf 31,0 EUR (zuvor 33,7 EUR) aufgrund niedrigerer Schätzungen und Annahmen, insbesondere hinsichtlich der EBIT-Marge für den Terminal-Value in unserem DCF-Modell. Die Zahlen für das 1.-3. Quartal 2025 entsprachen unseren Schätzungen (mit einem Umsatz von 2,21 Mrd. EUR und einem EBIT von 135 Mio. EUR), aber der neue vom Unternehmen kommunizierte Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 deutet darauf hin, dass Umsatz und EBIT niedriger ausfallen werden als ursprünglich erwartet. Das Management geht nun von einem gegenüber dem Vorjahr leicht geringerem Umsatz und einem EBIT-Rückgang aus, der in etwa der Entwicklung im 1.-3. Quartal entspricht (anstelle eines stabilen Umsatzes und einem EBIT von rund 200 Mio. EUR). Das Unternehmen gab auch einen ersten Ausblick für das Geschäftsjahr 2026, für das es eine stabile Ergebnisentwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren erwartet wird."

Zu Porr: "Die Q3-Zahlen der PORR lagen bei Profitabilität und vor allem beim Auftragseingang über unseren Erwartungen. Für 2025 konkretisierte der Vorstand seinen Finanzausblick und erwartet nun einen Umsatz von EUR 6,2-6,3 Mrd. (zuvor: moderates Umsatzplus) und ein Betriebsergebnis zwischen EUR 180-190 Mio. (zuvor: EBIT-Marge von 2,8-3,0%). Der Mittelfristausblick 2030 visiert eine EBIT-Marge von 3,5% bis 4,0% an. Die Q3-Zahlen zeigen, dass der Trend der Margenbefestigung weiter anhält. Das stetig wachsende Auftragsbuch von nunmehr knapp EUR 10 Mrd. unterstreicht die weiter gute Nachfrage im Tiefbau aber auch bei Bahnbau, Strom- netzen und Wasserwirtschaft und ermöglicht dem Unternehmen eine gute Visibilität. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung der PORR-Aktie. Unsere Empfehlung lautet Akkumulieren."

Zu Uniqa: "Die Ergebnisse der ersten drei Quartale von Uniqa entsprachen unseren Erwartungen. Aufgrund der starken Performance in den ersten neun Monaten hat der Vorstand den zuletzt angehobenen Ausblick für 2025 bestätigt. Vorbehaltlich signifikanter negativer Einflüsse durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen wird ein Ergebnis vor Steuern zwischen EUR 490 und 510 Mio. erwartet. Nach dem soliden Ergebnis der ersten drei Quartale wirkt der Ausblick für das vierte Quartal eher konservativ. Auf den beiden Kapitalmarktveranstaltungen in Wien (24. November) und London (26. November) könnten die mittelfristigen Ziele angehoben werden. Wir halten an unserer positiven Einschätzung (Akkumulieren) der Uniqa-Aktie fest. Aus unserer Sicht sind die erzielten Ergebnis- verbesserungen im Jahr 2025 sowie die weiteren Gewinnaussichten noch nicht vollständig in der Bewertung berücksichtigt."

Zu SBO "Die SBO veröffentlichte gestern ihre Zahlen zum 3. Quartal 2025, die leicht un- ter unseren Schätzungen lagen. Der Vorstand sieht das Marktumfeld weiter von hoher Unsicherheit geprägt und einer eingeschränkten Visibilität auch 2026. Überangebot an Öl sowie die Volatilität in der internationalen Zollpolitik belasten die Firma derzeit schwer. SBO begegnet dem herauforderndem Marktumfeld durch Kostensen- kungen und Kapazitätsanpassungen (vor allem in der Precision-Technology-Division) sowie dem Ausbau zukunftsträchtiger Geschäftsfelder wie Flow-Control, Geothermie und 3D-Metalldruck (im Einklang mit der Umsetzung der langfristigen Strategie). Durch die technologische Kompetenz und das konsequente Kostenmanagement sieht das Management SBO in der Lage, auch in einem volatilen und aktuell anspruchsvollen Marktumfeld profitabel zu agieren und seine Wettbewerbsposition zu festigen. Trotz aktueller Herausforderungen stufen wir die langfristigen Aussichten der SBO weiter als vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft und die umfangreiche Erfahrung der Geschäftsführung im Management von Höhen und Tiefen des Ölzyklus. Die Bilanz des Unternehmens ist nach wie vor solide und unterstützt die geplanten M&A-Aktivitäten, was zusätzliche positive Impulse für die Aktie darstellen konnte."

Zu VIG: "Die VIG überraschte am Mittwoch mit einer vorgezogenen Veröffentlichung – eine Woche vor dem geplanten Q3-Update – und meldete ein starkes vorläufiges Vorsteuerergebnis für die ersten drei Quartale von EUR 873 Mio. (+30 % J/J). Die starken Ergebnisse und der angehobene Ausblick liegen deutlich über unseren sowie den Markterwartungen. Für das dritte Quartal ergibt sich nun ein Vorsteuerergebnis von rund EUR 342 Mio., verglichen mit EUR 186 Mio. im Vorjahresquartal, das durch Unwetterschäden in Österreich und Osteuropa belastet war. Das vollständige Q3-Update mit den wichtigsten Kennzahlen wird wie geplant am 25. November veröffentlicht."

Zu Kapsch TrafficCom: Nachdem Kapsch bereits Ende November Eckdaten zum 1. Halbjahr und eine Gewinnwarnung für das heurige Wirtschaftsjahr veröffentlicht hatte, brachte der finale Halbjahresbericht keine wesentlichen News mehr. Der Wegfall von zwei Großprojekten sowie die schwierige Marktsituation mit schleppender Auftragsvergabe hinterließen ihre Spuren bei Auftragseingang und operativer Entwicklung im 1. Halbjahr. Die Profitabilität kam infolge einer für höhere Umsatzniveaus aufgestellten Organisation stark unter Druck. Die für die 2. Jahreshälfte implizierte Prognose deutet jedoch auf eine EBIT-Marge von 6% hin gegenüber einem negativen bereinigten Vorjahreswert, steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Umsatzerholung."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren CA Immo und UBM ihre Q3-Ergebnisse, die VIG veröffentlicht Kennzahlen zum 3. Quartal. Die Uniqa hält ihren Kapitalmarkttag ab.



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Rekordwoche, Erste 2x über 100, Porr und AT&S vor den Vorhang




 

Bildnachweis

1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.


Random Partner

AMAG Austria Metall AG
Die AMAG Austria Metall AG produziert Primäraluminium und Premium-Guss- und Walzprodukte. Im integrierten Werk in Ranshofen, Österreich werden die Kernkompetenzen im Recycling, Gießen, Walzen, Wärmebehandeln und Oberflächenveredeln kombiniert.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2025

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Die ÖTV/WTA/ATP-Bilanz 2025 und die erste SportWoche-Kultfigur als weiterer Preis für Lilli Tagger

    Yearend-Folge 2025 mit einer Bilanz und einem weiteren Preis für Lilli Tagger, die erste SportWoche-Kultfigur presented by mumak.me dazu habe ich Richard Dobetsberger (mumak.me) am Telefon.
    <...

    Books josefchladek.com

    Mikio Tobara
    Document Miseinen (遠原 美喜男
    1980
    Seven Sha

    Livio Piatti
    Schtetl Zürich
    2001
    Offizin Verlag

    Michael Rathmayr
    Remedy
    2025
    Nearest Truth

    Dominique Lapierre, Jean-Pierre Pedrazzini, René Ramon
    So lebt man heute in Rußland
    1957
    Blüchert

    Henrik Spohler
    Flatlands
    2023
    Hartmann Projects

    Fazits zu Post, Porr, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom, Uniqa, VIG ...


    22.11.2025, 8190 Zeichen

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu ams-Osram: "Der Aktienkurs reagierte negativ auf die Q3-Zahlen und den Ausblick. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt lagen die Bruttomargen im 3. Quartal unter den Konsensus-Erwartungen, auch der Ausblick auf das 4. Quartal liegt unter dem Schnitt der Analystenschätzungen. Zudem hängt das Errei- chen der Guidance für den freien Cashflow vom rechtzeitigen Erhalt von Fördermitteln aus dem Chips Act ab. Positive Kurstreiber scheinen in weitere Ferne gerückt zu sein, die Margen erholen sich langsamer als erwartet. Auch Mittelzuflüsse durch den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten und des microLED-Werks und somit der Schuldenabbau dürften länger dauern als erwartet. Unserer Einschätzung nach ist es noch zu früh, um auf eine Geschäftserholung und somit Neubewertung der Aktie zu setzen, auch wenn die Bewertung attraktiv ist und das Management gut durch die aktuellen Marktturbulenzen steuert."

    Zu Flughafen Wien: "Der Flughafen Wien präsentierte diese Woche seine Zahlen zum 3. Quartal 2025, die leicht über den Analysten- sowie unseren Erwartungen lagen. Für 2025 bestätigte das Management seinen Ausblick für die Passagierentwicklung und Finanzzahlen. 2025 werden rund 42 Mio. Passagiere auf Gruppenebene und rund 32 Mio. am Standort Wien erwartet. Das Management strebt einen Umsatz von rund EUR 1,08 Mrd., ein EBITDA von rund EUR 440 Mio. und einen Nettogewinn vor Minderheiten von rund EUR 230 Mio. Die Investitionen werden bei rund EUR 300 Mio. erwartet. Die Bilanz des Unternehmens bleibt solide und ermöglicht die Finanzierung eines umfangreichen Investitionsprogramms sowie eine stabile (und großzügige) Dividendenpolitik. Während das Management seine Prognose für 2025 bestätigte, wird 2026 als ein herausforderndes Jahr angesehen, wobei im Januar 2026 ein erster Ausblick präsentiert werden soll. Laut Management soll 2026 soll ein Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramm umgesetzt werden, um einerseits Kostensteigerungen (vor allem bei Personalkosten) als auch die leichte Absenkung bei Passagier- und Landegebühren abzufedern und die negativen Effekte verbunden mit Passagierrückgängen im Low Cost-Bereich in Wien (Aufgabe der Wiener Basis von Wizz Air, Reduktion des Flugplans durch Ryanair) zumindest teilweise zu kompensieren."

    Zu Post: "In unserer neuen Analyse bestätigen wir unsere Empfehlung „Halten“, senken jedoch das Kursziel auf 31,0 EUR (zuvor 33,7 EUR) aufgrund niedrigerer Schätzungen und Annahmen, insbesondere hinsichtlich der EBIT-Marge für den Terminal-Value in unserem DCF-Modell. Die Zahlen für das 1.-3. Quartal 2025 entsprachen unseren Schätzungen (mit einem Umsatz von 2,21 Mrd. EUR und einem EBIT von 135 Mio. EUR), aber der neue vom Unternehmen kommunizierte Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 deutet darauf hin, dass Umsatz und EBIT niedriger ausfallen werden als ursprünglich erwartet. Das Management geht nun von einem gegenüber dem Vorjahr leicht geringerem Umsatz und einem EBIT-Rückgang aus, der in etwa der Entwicklung im 1.-3. Quartal entspricht (anstelle eines stabilen Umsatzes und einem EBIT von rund 200 Mio. EUR). Das Unternehmen gab auch einen ersten Ausblick für das Geschäftsjahr 2026, für das es eine stabile Ergebnisentwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren erwartet wird."

    Zu Porr: "Die Q3-Zahlen der PORR lagen bei Profitabilität und vor allem beim Auftragseingang über unseren Erwartungen. Für 2025 konkretisierte der Vorstand seinen Finanzausblick und erwartet nun einen Umsatz von EUR 6,2-6,3 Mrd. (zuvor: moderates Umsatzplus) und ein Betriebsergebnis zwischen EUR 180-190 Mio. (zuvor: EBIT-Marge von 2,8-3,0%). Der Mittelfristausblick 2030 visiert eine EBIT-Marge von 3,5% bis 4,0% an. Die Q3-Zahlen zeigen, dass der Trend der Margenbefestigung weiter anhält. Das stetig wachsende Auftragsbuch von nunmehr knapp EUR 10 Mrd. unterstreicht die weiter gute Nachfrage im Tiefbau aber auch bei Bahnbau, Strom- netzen und Wasserwirtschaft und ermöglicht dem Unternehmen eine gute Visibilität. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung der PORR-Aktie. Unsere Empfehlung lautet Akkumulieren."

    Zu Uniqa: "Die Ergebnisse der ersten drei Quartale von Uniqa entsprachen unseren Erwartungen. Aufgrund der starken Performance in den ersten neun Monaten hat der Vorstand den zuletzt angehobenen Ausblick für 2025 bestätigt. Vorbehaltlich signifikanter negativer Einflüsse durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen wird ein Ergebnis vor Steuern zwischen EUR 490 und 510 Mio. erwartet. Nach dem soliden Ergebnis der ersten drei Quartale wirkt der Ausblick für das vierte Quartal eher konservativ. Auf den beiden Kapitalmarktveranstaltungen in Wien (24. November) und London (26. November) könnten die mittelfristigen Ziele angehoben werden. Wir halten an unserer positiven Einschätzung (Akkumulieren) der Uniqa-Aktie fest. Aus unserer Sicht sind die erzielten Ergebnis- verbesserungen im Jahr 2025 sowie die weiteren Gewinnaussichten noch nicht vollständig in der Bewertung berücksichtigt."

    Zu SBO "Die SBO veröffentlichte gestern ihre Zahlen zum 3. Quartal 2025, die leicht un- ter unseren Schätzungen lagen. Der Vorstand sieht das Marktumfeld weiter von hoher Unsicherheit geprägt und einer eingeschränkten Visibilität auch 2026. Überangebot an Öl sowie die Volatilität in der internationalen Zollpolitik belasten die Firma derzeit schwer. SBO begegnet dem herauforderndem Marktumfeld durch Kostensen- kungen und Kapazitätsanpassungen (vor allem in der Precision-Technology-Division) sowie dem Ausbau zukunftsträchtiger Geschäftsfelder wie Flow-Control, Geothermie und 3D-Metalldruck (im Einklang mit der Umsetzung der langfristigen Strategie). Durch die technologische Kompetenz und das konsequente Kostenmanagement sieht das Management SBO in der Lage, auch in einem volatilen und aktuell anspruchsvollen Marktumfeld profitabel zu agieren und seine Wettbewerbsposition zu festigen. Trotz aktueller Herausforderungen stufen wir die langfristigen Aussichten der SBO weiter als vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft und die umfangreiche Erfahrung der Geschäftsführung im Management von Höhen und Tiefen des Ölzyklus. Die Bilanz des Unternehmens ist nach wie vor solide und unterstützt die geplanten M&A-Aktivitäten, was zusätzliche positive Impulse für die Aktie darstellen konnte."

    Zu VIG: "Die VIG überraschte am Mittwoch mit einer vorgezogenen Veröffentlichung – eine Woche vor dem geplanten Q3-Update – und meldete ein starkes vorläufiges Vorsteuerergebnis für die ersten drei Quartale von EUR 873 Mio. (+30 % J/J). Die starken Ergebnisse und der angehobene Ausblick liegen deutlich über unseren sowie den Markterwartungen. Für das dritte Quartal ergibt sich nun ein Vorsteuerergebnis von rund EUR 342 Mio., verglichen mit EUR 186 Mio. im Vorjahresquartal, das durch Unwetterschäden in Österreich und Osteuropa belastet war. Das vollständige Q3-Update mit den wichtigsten Kennzahlen wird wie geplant am 25. November veröffentlicht."

    Zu Kapsch TrafficCom: Nachdem Kapsch bereits Ende November Eckdaten zum 1. Halbjahr und eine Gewinnwarnung für das heurige Wirtschaftsjahr veröffentlicht hatte, brachte der finale Halbjahresbericht keine wesentlichen News mehr. Der Wegfall von zwei Großprojekten sowie die schwierige Marktsituation mit schleppender Auftragsvergabe hinterließen ihre Spuren bei Auftragseingang und operativer Entwicklung im 1. Halbjahr. Die Profitabilität kam infolge einer für höhere Umsatzniveaus aufgestellten Organisation stark unter Druck. Die für die 2. Jahreshälfte implizierte Prognose deutet jedoch auf eine EBIT-Marge von 6% hin gegenüber einem negativen bereinigten Vorjahreswert, steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Umsatzerholung."

    Ausblick: Kommende Woche präsentieren CA Immo und UBM ihre Q3-Ergebnisse, die VIG veröffentlicht Kennzahlen zum 3. Quartal. Die Uniqa hält ihren Kapitalmarkttag ab.



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Rekordwoche, Erste 2x über 100, Porr und AT&S vor den Vorhang




     

    Bildnachweis

    1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.


    Random Partner

    AMAG Austria Metall AG
    Die AMAG Austria Metall AG produziert Primäraluminium und Premium-Guss- und Walzprodukte. Im integrierten Werk in Ranshofen, Österreich werden die Kernkompetenzen im Recycling, Gießen, Walzen, Wärmebehandeln und Oberflächenveredeln kombiniert.

    >> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


    Autor
    Christine Petzwinkler
    Börse Social Network/Magazine


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2025

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Die ÖTV/WTA/ATP-Bilanz 2025 und die erste SportWoche-Kultfigur als weiterer Preis für Lilli Tagger

      Yearend-Folge 2025 mit einer Bilanz und einem weiteren Preis für Lilli Tagger, die erste SportWoche-Kultfigur presented by mumak.me dazu habe ich Richard Dobetsberger (mumak.me) am Telefon.
      <...

      Books josefchladek.com

      Ray K. Metzker
      City Lux
      2025
      Ludion Publishers

      Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
      Fishworm
      2025
      Void

      Mikio Tobara
      Document Miseinen (遠原 美喜男
      1980
      Seven Sha

      Jan Holkup
      Posedy / Hunting Stands
      2025
      PositiF

      Anna Fabricius
      Home is where work is
      2024
      Self published