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Fazits zu EVN, VIG, RBI, voestalpine ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



19.12.2025, 4034 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zum EVN:: "Die EVN veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für das GJ 2024/25, die über unseren Erwartungen lagen. Wir stufen die vorgelegten Ergebnisse 24/25 sowie den Ausblick für 2025/26 als stark ein. Die Bewertung der EVN-Aktie bleibt weiter günstig. Die Peer Group notiert mit KGVs von rund 15x, während die EVN-Aktie bei unter 10x notiert. Betrachtet man nur das operative Geschäft (ohne Verbund-Dividende) läge die Bewertung bei einem KGV von knapp über 6x. Nur bei der Dividendenrendite hinkt die EVN noch hinterher mit 3,2% für 2024/25. Mit der mittelfristig angestrebten Ausschüttungsquote von 40% erwarten wir jedoch hier eine starke Annäherung."

Zu VIG: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur VIG-Aktie haben wir unsere Schätzungen auf Basis der starken Neun-Monats-Zahlen und der ambitionierten Finanzziele der neuen Strategie „evolve28“ deutlich angehoben. Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung und erhöhen unser Kursziel auf EUR 75,0 je Aktie (zu- vor EUR 55,0). Obwohl die VIG-Aktie auf Allzeithochs notiert, sehen wir weiterhin zusätzliches Aufwärtspotenzial. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp 1,2x wird die VIG nach wie vor mit einem Abschlag gegenüber den Wettbewerbern gehandelt. Unserer Ansicht nach ist ein Multiplikator von 1,3x bis 1,4x gerechtfertigt, was durch den deutlichen Anstieg der ROE-Prognosen und den erwarteten Gewinnzuwachs infolge der geplanten Nürnberger-Akquisition untermauert wird, die in unseren Schätzungen derzeit nicht berücksichtigt ist."

Zu voestalpine: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur voestalpine-Aktie stufen wir unsere Empfehlung nach der starken Kursentwicklung von Akkumulieren auf Halten zurück. Das Kursziel steigt jedoch auf EUR 39,5/Aktie (zuvor EUR 26,50) infolge unserer höheren Gewinnschätzungen sowie niedrigeren Risikokosten. Im Peer Group Vergleich wird die voestalpine-Aktie nach den starken Kursanstiegen nun mit leichten Aufschlägen auf KGV-Basis gehandelt. Allerdings halten wir diese Aufschläge angesichts der überdurchschnittlichen E- BITDA-Profitabilität für gerechtfertigt."

Zu RBI: In unserer aktuellen Unternehmensanalyse zur RBI-Aktie erhöhen wir das Kursziel von EUR 29,0 auf EUR 43,0 je Aktie. Europäische Bankaktien haben seit Mitte 2024 eine deutliche Neubewertung erfahren. Die meisten Vergleichsunternehmen werden über ihrem Buchwert gehandelt. Unsere Analyse der Eigenkapitalrendite im Verhältnis zum Kurs-Buchwert-Verhältnis legt nahe, dass die RBI bei einer Eigenkapitalrendite von 10–12 % über dem Buchwert (nach unserer Berechnung bei EUR 40,9 je Aktie ohne Russland zum Q3/25) gehandelt werden sollte – und deutlich höher, wenn sie ihr mittelfristiges Ziel von über 13% erreicht."

Einschätzung der Erste Group-Analysten für den ATX: "Mittelfristig bleiben die Argumente für den ATX aus unserer Sicht unverändert. Die österreichische Konjunktur tastet sich langsam auf ihrem Erholungspfad vor, Wachstumsimpulse sollten aus dem geplanten Infrastrukturprogramm in Deutschland kommen. Die erneuten Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg lassen zudem entfernte Hoffnung auf Wiederaufbauinvestitionen aufkeimen. Die Osteuropa-Story bleibt weiter das dominierende Thema für den ATX und wird mit dem geplanten Erwerb eines beherrschenden 49%-Anteils an der San- tander Polska Bank durch die Erste Group voraussichtlich nochmals gestärkt.

Ausblick: "In den kommenden zwei Wochen findet am 24., 25., 26., und 31.12. kein Handel an der Wiener Börse statt. Die internationale Berichtssaison für das 4Q 2025 beginnt am 13.01. mit den Ergebnissen von JPMorgan Chase (Kaufen), gefolgt von den Resultaten von Bank of America (Kaufen) und Citigroup (Halten) am 14. Jänner. Wir erwarten, dass der globale Aktienmarktindex in der kommenden Woche und bis zum Jahresende leicht ansteigen wird."



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zum EVN:: "Die EVN veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für das GJ 2024/25, die über unseren Erwartungen lagen. Wir stufen die vorgelegten Ergebnisse 24/25 sowie den Ausblick für 2025/26 als stark ein. Die Bewertung der EVN-Aktie bleibt weiter günstig. Die Peer Group notiert mit KGVs von rund 15x, während die EVN-Aktie bei unter 10x notiert. Betrachtet man nur das operative Geschäft (ohne Verbund-Dividende) läge die Bewertung bei einem KGV von knapp über 6x. Nur bei der Dividendenrendite hinkt die EVN noch hinterher mit 3,2% für 2024/25. Mit der mittelfristig angestrebten Ausschüttungsquote von 40% erwarten wir jedoch hier eine starke Annäherung."

    Zu VIG: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur VIG-Aktie haben wir unsere Schätzungen auf Basis der starken Neun-Monats-Zahlen und der ambitionierten Finanzziele der neuen Strategie „evolve28“ deutlich angehoben. Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung und erhöhen unser Kursziel auf EUR 75,0 je Aktie (zu- vor EUR 55,0). Obwohl die VIG-Aktie auf Allzeithochs notiert, sehen wir weiterhin zusätzliches Aufwärtspotenzial. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp 1,2x wird die VIG nach wie vor mit einem Abschlag gegenüber den Wettbewerbern gehandelt. Unserer Ansicht nach ist ein Multiplikator von 1,3x bis 1,4x gerechtfertigt, was durch den deutlichen Anstieg der ROE-Prognosen und den erwarteten Gewinnzuwachs infolge der geplanten Nürnberger-Akquisition untermauert wird, die in unseren Schätzungen derzeit nicht berücksichtigt ist."

    Zu voestalpine: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur voestalpine-Aktie stufen wir unsere Empfehlung nach der starken Kursentwicklung von Akkumulieren auf Halten zurück. Das Kursziel steigt jedoch auf EUR 39,5/Aktie (zuvor EUR 26,50) infolge unserer höheren Gewinnschätzungen sowie niedrigeren Risikokosten. Im Peer Group Vergleich wird die voestalpine-Aktie nach den starken Kursanstiegen nun mit leichten Aufschlägen auf KGV-Basis gehandelt. Allerdings halten wir diese Aufschläge angesichts der überdurchschnittlichen E- BITDA-Profitabilität für gerechtfertigt."

    Zu RBI: In unserer aktuellen Unternehmensanalyse zur RBI-Aktie erhöhen wir das Kursziel von EUR 29,0 auf EUR 43,0 je Aktie. Europäische Bankaktien haben seit Mitte 2024 eine deutliche Neubewertung erfahren. Die meisten Vergleichsunternehmen werden über ihrem Buchwert gehandelt. Unsere Analyse der Eigenkapitalrendite im Verhältnis zum Kurs-Buchwert-Verhältnis legt nahe, dass die RBI bei einer Eigenkapitalrendite von 10–12 % über dem Buchwert (nach unserer Berechnung bei EUR 40,9 je Aktie ohne Russland zum Q3/25) gehandelt werden sollte – und deutlich höher, wenn sie ihr mittelfristiges Ziel von über 13% erreicht."

    Einschätzung der Erste Group-Analysten für den ATX: "Mittelfristig bleiben die Argumente für den ATX aus unserer Sicht unverändert. Die österreichische Konjunktur tastet sich langsam auf ihrem Erholungspfad vor, Wachstumsimpulse sollten aus dem geplanten Infrastrukturprogramm in Deutschland kommen. Die erneuten Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg lassen zudem entfernte Hoffnung auf Wiederaufbauinvestitionen aufkeimen. Die Osteuropa-Story bleibt weiter das dominierende Thema für den ATX und wird mit dem geplanten Erwerb eines beherrschenden 49%-Anteils an der San- tander Polska Bank durch die Erste Group voraussichtlich nochmals gestärkt.

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