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Fazits zu Agrana, Semperit, wienerberger, Strabag ....

Magazine aktuell


#gabb aktuell



20.02.2026, 4328 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Agrana: "Agrana meldete diese Woche, im GJ 2025/26 eine Wertminderung im Segment ACS – Zucker zu verbuchen. Die angekündigte Sonderabschreibung von EUR 45-55 Mio. könnte das EBIT im GJ 25/26 sogar leicht in den negativen Bereich drücken und zeigt, dass Marktumfeld im Zuckergeschäft infolge der niedrigen Preisniveaus nach wie vor schwierig ist. Die eingeläutete NEXT LEVEL Strategie sollte die langfristigen Aussichten des Unternehmens zwar verbessern, kurzfristig überwiegen unserer Meinung nach aber noch die Unsicherheiten, vor allem die große Ab- hängigkeit der Ergebnisse von der schwer einschätzbaren Entwicklung der Rohstoffpreise."

Semperit: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Semperit-Aktie bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 14,20/Aktie (zuvor: EUR 13,10). Während wir der Meinung sind, dass die langfristigen Aussichten von Semperit weiterhin solide sind und durch das geplante deutsche Infrastrukturprogramm unterstützt werden, bleibt die Markterholung immer noch schleppend und die Visibilität (inklusive - aber nicht nur - betreffend die Nachwirkungen der US-Zölle) eingeschränkt. Das alles dürfte die Kursentwicklung der Semperit-Aktie noch eine Weile dämpfen."

Strabag: "Nach dem Trading Statement mit ersten Kennziffern zur Geschäftsentwicklung 2025 und dem positiven Ausblick 2026 haben wir unsere Schätzungen in un- serer neuen Unternehmensanalyse überarbeitet. Unser Kursziel steigt auf EUR 108,90/Aktie (zuvor: EUR 95,30), unsere Empfehlung stufen wir jedoch auf Ak- kumulieren zurück (zuvor: Kaufen). Die STRABAG-Aktie notiert trotz des Re-Ratings des gesamten Bausektors immer noch zu den niedrigsten EV/EBITDA-Kennzahlen von unter 4,5x (!) und auch unter dem Mitbewerber PORR obwohl die STRABAG ein stärkeres Margenprofil hat. Ein Faktor, der eine stärkere Kursentwicklung begrenzt bleibt unsere Meinung nach der 24,1%-Anteil der sanktionierten MKAO „Rasperia Trading Limited."

wienerberger: "Nachdem Wienerberger bereits im Jänner erste Eckziffern für 2025 veröffent- licht hatte, publizierte der Baukonzern diese Woche seine Geschäftsergebnisse 2025 samt Dividendenvorschlag von EUR 0,95/Aktie. Die Dividende traf unsere Erwartungen, während das Nettoergebnis unter unseren Schätzungen lag aufgrund der schwachen Entwicklung in Nord- amerika mit einem Umsatzrückgang von 12%. Wienerberger konnte jedoch trotz rückläufigem Wohnungsneubau in Europa und Nordamerika dank seines diversifizierten Geschäftsmodells resiliente Ergebnisse erzielen. Der Anteil von Renovierung- und Infrastruktur stieg 2025 weiter an auf 57% des Umsatzes (Neubau: 43%). Das Augenmerk der Anleger liegt jetzt am Ausblick 2026, der kommenden Dienstag am Kapitalmarkttag präsentiert wird."

Kapsch TrafficCom: "Wir haben unsere Schätzungen nach der dieswöchigen Gewinnwarnung für das GJ 2025/26 gekürzt. Folglich sinkt unser Kursziel auf EUR 5,80/Aktie (zuvor: EUR 7,0). Die zweite Gewinnwarnung in diesem Wirtschaftsjahr zeigt, dass die Geschäftserholung weiter nach hinten gerutscht ist. Für die kommenden zwei Jahre sehen wir auch keine größeren Ausschreibungen am Horizont, die die Umsatzdynamik beschleunigen könnten. Das geplante Kostensenkungsprogramm sollte hingegen das geringere Geschäftsvolumen kompensieren."

Lenzing: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Lenzing-Aktie bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 29,0/Aktie (zuvor: EUR 29,50). Wir denken, dass auf aktuellen Kursniveaus die Vor- und Nachteile der Investment Story von Lenzing in etwa adäquat eingepreist sind. Der Weg zurück zur Profitabilität vergangener Jahre wird jedenfalls noch länger dauern angesichts der schleppenden Erholung der Textilmärkte im aktuellen immer noch herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren Erste Group und AMAG ihre Gechäftsergebnisse 2025. Die FACC legt vorläufige Zahlen 2025 vor und Kapsch TrafficCom veröffentlicht ihre Q3-Ergebnisse. Die EVN hält ihre Hauptversammlung ab und präsentiert ihr Ergebnis zum 1. Quartal 2026/27. Wienerberger hält ihren Kapitalmarkttag ab.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    20.02.2026, 4328 Zeichen

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Agrana: "Agrana meldete diese Woche, im GJ 2025/26 eine Wertminderung im Segment ACS – Zucker zu verbuchen. Die angekündigte Sonderabschreibung von EUR 45-55 Mio. könnte das EBIT im GJ 25/26 sogar leicht in den negativen Bereich drücken und zeigt, dass Marktumfeld im Zuckergeschäft infolge der niedrigen Preisniveaus nach wie vor schwierig ist. Die eingeläutete NEXT LEVEL Strategie sollte die langfristigen Aussichten des Unternehmens zwar verbessern, kurzfristig überwiegen unserer Meinung nach aber noch die Unsicherheiten, vor allem die große Ab- hängigkeit der Ergebnisse von der schwer einschätzbaren Entwicklung der Rohstoffpreise."

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    wienerberger: "Nachdem Wienerberger bereits im Jänner erste Eckziffern für 2025 veröffent- licht hatte, publizierte der Baukonzern diese Woche seine Geschäftsergebnisse 2025 samt Dividendenvorschlag von EUR 0,95/Aktie. Die Dividende traf unsere Erwartungen, während das Nettoergebnis unter unseren Schätzungen lag aufgrund der schwachen Entwicklung in Nord- amerika mit einem Umsatzrückgang von 12%. Wienerberger konnte jedoch trotz rückläufigem Wohnungsneubau in Europa und Nordamerika dank seines diversifizierten Geschäftsmodells resiliente Ergebnisse erzielen. Der Anteil von Renovierung- und Infrastruktur stieg 2025 weiter an auf 57% des Umsatzes (Neubau: 43%). Das Augenmerk der Anleger liegt jetzt am Ausblick 2026, der kommenden Dienstag am Kapitalmarkttag präsentiert wird."

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