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Kritische Metalle: USA legen den Turbo ein

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13.03.2026, 13328 Zeichen

Die USA wollen mit aller Macht bei Seltenen Erden unabhängig von China werden. Mit dem Projekt „Vault“ nehmen Sie nun 12 Mrd. US-Dollar in Hand, um eine strategische Reserve bei kritischen Mineralien aufzubauen. Mit dem Vorhaben erneuert sich das Anlegerinteresse bei Aktien aus dem Sektor. Brasilien könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das Land weist nämlich die drittgrößten Reserven an Seltene Erden auf und gilt als „schlafender Riese“.

 

Kritische Metalle: USA legen den Turbo ein

Die USA wollen mit aller Macht bei Seltenen Erden unabhängig von China werden. Mit dem Projekt „Vault“ nehmen Sie nun 12 Mrd. US-Dollar in Hand, um eine strategische Reserve bei kritischen Mineralien aufzubauen. Mit dem Vorhaben erneuert sich das Anlegerinteresse bei Aktien aus dem Sektor. Brasilien könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das Land weist nämlich die drittgrößten Reserven an Seltene Erden auf und gilt als „schlafender Riese“.

 

Im vergangenen Jahr verhängte China in zwei Wellen Exportkontrollen für schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium. Das Reich der Mitte kontrolliert etwa zwei Drittel der Produktion von Seltenen Erden und rund 90 Prozent der Verarbeitungskapazitäten. Beijing nutzte diese Dominanz als Waffe im Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten, um deren Zöllen etwas entgegen zu setzen. Im November 2025 aber kam es etwas überraschend zu direkten Verhandlungen zwischen der Trump-Administration und der chinesischen Führung. Es wurde ein einjähriger „Waffenstillstand“ (Truce) vereinbart, der die Kontrollen bis Ende 2026 aussetzt. Viele Aktien aus dem Bereich der Seltenen Erden wie Lynas Rare Earth oder MP Materials gaben daraufhin einen Teil der massiven Kursgewinne wieder ab. Anleger nahmen erst einmal Gewinne mit.

 

12 Mrd. Dollar für kritische Metalle

Doch das Thema bleibt imminent. So hat die US-Regierung mit dem „Project Vault“ am 2. Februar eine Initiative angekündigt, die einen historischen Wendepunkt in der US-Rohstoffpolitik markiert. Es handelt sich um den Aufbau der ersten strategischen Reserve für kritische Mineralien (U.S. Strategic Critical Minerals Reserve), die speziell auf die zivile Industrie und den Schutz vor chinesischen Lieferstopps ausgerichtet ist. Das Projekt ist als Public-Private-Partnership (PPP) konzipiert und verfügt über ein Startkapital von rund 12 Milliarden US-Dollar. Der Großteil des Betrags besteht aus einem 10 Milliarden US-Dollar schweren Langzeitdarlehen der U.S. Export-Import Bank EXIM, dem größten Kredit in der Geschichte dieses Instituts. Weitere zwei 2 Milliarden US-Dollar sollen als privates Kapital von Unternehmen und Investoren gestellt werden. Das Modell ist dabei ähnlich wie die Strategische Ölreserve (SPR) aufgebaut, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es wird von einer unabhängig geführten Organisation, der sogenannten „Vault Company" verwaltet und dient primär der Absicherung von US-Unternehmen wie Autobauern und Tech-Firmen, die auf eine sichere Lieferkette an kritischen Metallen angewiesen sind.

 

Das Projekt Vault soll dabei wie ein Marktpuffer für die Firmen wirken. Unternehmen wie General Motors, Stellantis oder Google können sich direkt an dem Projekt beteiligen. Sie sollen sich Rohstoffe im Voraus zu garantierten Preisen sichern können. Die Rohstoffe - insgesamt 60 Mineralien, darunter Seltene Erden, Lithium und Kobalt - werden in gesicherten Depots in den USA gelagert. Für Minenbetreiber auf der anderen Seite hat dies ebenfalls Vorteile: Durch das Vorhaben erhalten sie die Sicherheit, dass ihre Produktion abgenommen wird, auch wenn China die Weltmarktpreise durch Dumping drücken sollte. Denn die USA führen über Projekt Vault sogenannte "Price Floors" (Mindestpreise) ein. Das soll westliche Minen rentabel machen, die gegen die niedrigen Produktionskosten in China sonst keine Chance hätten. Parallel dazu wurde das Programm FORGE (Forum on Resource Geostrategic Engagement) gestartet, um diese Reserve mit Verbündeten wie der EU, Japan, Australien und Südkorea zu koordinieren.

 

Brasilien: Der „schlafende Riese“ im Seltene Erden-Markt

Da China große Teile der bestehenden Vorkommen an Seltenen Erden kontrolliert, sind die USA im In- und Ausland auf der Suche nach Unternehmen, die Vorkommen entwickeln. Neben Grönland, wo derzeit ein Vorkommen entwickelt wird, dürfte dabei auch Brasilien zu den potenziellen Partnern gehören. Das Land wird oft als „schlafender Riese“ im Markt für Seltene Erden bezeichnet, da es mit rund ca. 21 Millionen Tonnen über die drittgrößten Reserven der Welt verfügt. Bisher wird dort jedoch vergleichsweise wenig produziert. Doch das dürfte sich bald ändern, denn mehrere Firmen entwickeln derzeit entsprechende Vorkommen. Ganz vorne dabei ist dabei St George Mining (0,115 AUD; AU000000SGQ8). Die Australier entwickeln das Araxá-Projekt in Brasilien. Dort will das Unternehmen bereits 2028 Niob und ein Jahr später Seltene Erden abbauen. Bisher verfügt die Liegenschaft über eine JORC-konforme Ressourcenschätzung mit 41,2 Millionen Tonnen an Erz mit durchschnittlich 0,68 % Niobpentoxid sowie 40,6 Millionen Tonnen mit 4,13 % an Seltenen Erden. Bei Seltenen Erden weist das Vorkommen damit eine der höchsten Grade außerhalb Chinas auf und ist vom Volumen der Mineralisierung vergleichbar mit dem Mountain Pass-Projekt von MP Materials, der einzigen Mine in den USA. Derzeit laufen Bohrarbeiten über 10.000 Meter zur Erhöhung der Ressource. Zudem konnte St. George Mining eine Steuervereinbarung mit dem Bundesstaat Minas Gerais treffen, der laut Unternehmen den Cashflow der Mine verbessern wird. Nicht zuletzt konnte das Unternehmen zusätzliche  Flächen für die Errichtung des Industriekomplexes zur Mine erwerben, um die Voraussetzungen für das Genehmigungsverfahren zu schaffen.

 

Auch die Beziehungen in die Vereinigten Staaten wurden bereits vertieft. Dazu schloss man mit dem US-Konzern REAlloys eine strategische Allianz. Der US-Konzern produziert Hochleistungs-Magnetmaterialien aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) und Samarium-Kobalt (SmCo) für Organisationen der US-Regierung, darunter die Defense Logistics Agency (DLA) und das AMES National Laboratory (AMES) des US-Energieministeriums. Außerdem ist man für US-amerikanische Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Elektronik tätig. Dementsprechend könnte St George Mining von den Plänen der USA bei Seltenen Erden profitieren.

 

Rohstoff-Milliardärin als Großaktionärin

Dass das Unternehmen strategisch gut positioniert ist, ist auch die Rohstoff-Milliardärin Gina Reinhart eingestiegen. Im Herbst 2025 konnte das Unternehmen 72,5 Mio. AUD bei Investoren einsammeln. 22,5 Mio. AUD stammten von Reinhart. Mit den Mitteln ist St George Mining bis zur Entscheidung über den Minenbau durchfinanziert. Angesichts der Marktentwicklungen haben Analysten ihre Kursziele für St George Mining deutlich angehoben. Evolution Capital sieht Potenzial und gab ein Kursziel von 0,31 AUD bekannt. Petra Capital, einer der größten Broker Australiens, gab grünes Licht und sieht ein Kursziel von 0,44 AUD. Australiens größte Investmentbank Macquarie gab wiederum eine „Outperform”-Bewertung ab und sieht ein 12-Monats-Kursziel von 0,20 AUD für die Aktie. Das entspräche fast einer Verdopplung des aktuellen Aktienkurses. Im optimistischen Szenrario sieht Macquarie zudem deutlich höhere Kurse von 0,50 AUD pro Aktie.

 

Quellen:

 

-          China reduziert Export von Seltenerdmagneten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/handelskrieg-china-bremst-export-seltener-erde-magneten-sorge-wegen-abhaengigkeit-a-d4b824f9-e9ac-45c9-ba5a-40dc053a76b5

-          US-Regierung steigt bei Trilogy Metals ein: https://trilogymetals.com/news-and-media/news/trilogy-metals-announces-strategic-investment-by-us-federal-government/

-          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

-          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

-          Kanada beschließt Staatsfonds für kritische Metalle: https://www.miningweekly.com/article/canada-launches-c2bn-critical-minerals-sovereign-fund-2025-11-05

-          EU beschließt Critical Raw Material Act: https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de

-          Kanada legt Fonds frü kritische Metalle auf: https://www.canada.ca/en/campaign/critical-minerals-in-canada/federal-support-for-critical-mineral-projects-and-value-chains/critical-minerals-infrastructure-fund1.html

 

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler St George Mining“ oder “Nebenwerte”.

 

St George Mining

Land: Australien

ISIN: AU000000SGQ8

https://stgm.com.au/

 

 

Disclaimer/Risikohinweis St George Mining

 

Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung St George Mining vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 

 

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity



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    Kritische Metalle: USA legen den Turbo ein


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    Die USA wollen mit aller Macht bei Seltenen Erden unabhängig von China werden. Mit dem Projekt „Vault“ nehmen Sie nun 12 Mrd. US-Dollar in Hand, um eine strategische Reserve bei kritischen Mineralien aufzubauen. Mit dem Vorhaben erneuert sich das Anlegerinteresse bei Aktien aus dem Sektor. Brasilien könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das Land weist nämlich die drittgrößten Reserven an Seltene Erden auf und gilt als „schlafender Riese“.

     

    Kritische Metalle: USA legen den Turbo ein

    Die USA wollen mit aller Macht bei Seltenen Erden unabhängig von China werden. Mit dem Projekt „Vault“ nehmen Sie nun 12 Mrd. US-Dollar in Hand, um eine strategische Reserve bei kritischen Mineralien aufzubauen. Mit dem Vorhaben erneuert sich das Anlegerinteresse bei Aktien aus dem Sektor. Brasilien könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das Land weist nämlich die drittgrößten Reserven an Seltene Erden auf und gilt als „schlafender Riese“.

     

    Im vergangenen Jahr verhängte China in zwei Wellen Exportkontrollen für schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium. Das Reich der Mitte kontrolliert etwa zwei Drittel der Produktion von Seltenen Erden und rund 90 Prozent der Verarbeitungskapazitäten. Beijing nutzte diese Dominanz als Waffe im Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten, um deren Zöllen etwas entgegen zu setzen. Im November 2025 aber kam es etwas überraschend zu direkten Verhandlungen zwischen der Trump-Administration und der chinesischen Führung. Es wurde ein einjähriger „Waffenstillstand“ (Truce) vereinbart, der die Kontrollen bis Ende 2026 aussetzt. Viele Aktien aus dem Bereich der Seltenen Erden wie Lynas Rare Earth oder MP Materials gaben daraufhin einen Teil der massiven Kursgewinne wieder ab. Anleger nahmen erst einmal Gewinne mit.

     

    12 Mrd. Dollar für kritische Metalle

    Doch das Thema bleibt imminent. So hat die US-Regierung mit dem „Project Vault“ am 2. Februar eine Initiative angekündigt, die einen historischen Wendepunkt in der US-Rohstoffpolitik markiert. Es handelt sich um den Aufbau der ersten strategischen Reserve für kritische Mineralien (U.S. Strategic Critical Minerals Reserve), die speziell auf die zivile Industrie und den Schutz vor chinesischen Lieferstopps ausgerichtet ist. Das Projekt ist als Public-Private-Partnership (PPP) konzipiert und verfügt über ein Startkapital von rund 12 Milliarden US-Dollar. Der Großteil des Betrags besteht aus einem 10 Milliarden US-Dollar schweren Langzeitdarlehen der U.S. Export-Import Bank EXIM, dem größten Kredit in der Geschichte dieses Instituts. Weitere zwei 2 Milliarden US-Dollar sollen als privates Kapital von Unternehmen und Investoren gestellt werden. Das Modell ist dabei ähnlich wie die Strategische Ölreserve (SPR) aufgebaut, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es wird von einer unabhängig geführten Organisation, der sogenannten „Vault Company" verwaltet und dient primär der Absicherung von US-Unternehmen wie Autobauern und Tech-Firmen, die auf eine sichere Lieferkette an kritischen Metallen angewiesen sind.

     

    Das Projekt Vault soll dabei wie ein Marktpuffer für die Firmen wirken. Unternehmen wie General Motors, Stellantis oder Google können sich direkt an dem Projekt beteiligen. Sie sollen sich Rohstoffe im Voraus zu garantierten Preisen sichern können. Die Rohstoffe - insgesamt 60 Mineralien, darunter Seltene Erden, Lithium und Kobalt - werden in gesicherten Depots in den USA gelagert. Für Minenbetreiber auf der anderen Seite hat dies ebenfalls Vorteile: Durch das Vorhaben erhalten sie die Sicherheit, dass ihre Produktion abgenommen wird, auch wenn China die Weltmarktpreise durch Dumping drücken sollte. Denn die USA führen über Projekt Vault sogenannte "Price Floors" (Mindestpreise) ein. Das soll westliche Minen rentabel machen, die gegen die niedrigen Produktionskosten in China sonst keine Chance hätten. Parallel dazu wurde das Programm FORGE (Forum on Resource Geostrategic Engagement) gestartet, um diese Reserve mit Verbündeten wie der EU, Japan, Australien und Südkorea zu koordinieren.

     

    Brasilien: Der „schlafende Riese“ im Seltene Erden-Markt

    Da China große Teile der bestehenden Vorkommen an Seltenen Erden kontrolliert, sind die USA im In- und Ausland auf der Suche nach Unternehmen, die Vorkommen entwickeln. Neben Grönland, wo derzeit ein Vorkommen entwickelt wird, dürfte dabei auch Brasilien zu den potenziellen Partnern gehören. Das Land wird oft als „schlafender Riese“ im Markt für Seltene Erden bezeichnet, da es mit rund ca. 21 Millionen Tonnen über die drittgrößten Reserven der Welt verfügt. Bisher wird dort jedoch vergleichsweise wenig produziert. Doch das dürfte sich bald ändern, denn mehrere Firmen entwickeln derzeit entsprechende Vorkommen. Ganz vorne dabei ist dabei St George Mining (0,115 AUD; AU000000SGQ8). Die Australier entwickeln das Araxá-Projekt in Brasilien. Dort will das Unternehmen bereits 2028 Niob und ein Jahr später Seltene Erden abbauen. Bisher verfügt die Liegenschaft über eine JORC-konforme Ressourcenschätzung mit 41,2 Millionen Tonnen an Erz mit durchschnittlich 0,68 % Niobpentoxid sowie 40,6 Millionen Tonnen mit 4,13 % an Seltenen Erden. Bei Seltenen Erden weist das Vorkommen damit eine der höchsten Grade außerhalb Chinas auf und ist vom Volumen der Mineralisierung vergleichbar mit dem Mountain Pass-Projekt von MP Materials, der einzigen Mine in den USA. Derzeit laufen Bohrarbeiten über 10.000 Meter zur Erhöhung der Ressource. Zudem konnte St. George Mining eine Steuervereinbarung mit dem Bundesstaat Minas Gerais treffen, der laut Unternehmen den Cashflow der Mine verbessern wird. Nicht zuletzt konnte das Unternehmen zusätzliche  Flächen für die Errichtung des Industriekomplexes zur Mine erwerben, um die Voraussetzungen für das Genehmigungsverfahren zu schaffen.

     

    Auch die Beziehungen in die Vereinigten Staaten wurden bereits vertieft. Dazu schloss man mit dem US-Konzern REAlloys eine strategische Allianz. Der US-Konzern produziert Hochleistungs-Magnetmaterialien aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) und Samarium-Kobalt (SmCo) für Organisationen der US-Regierung, darunter die Defense Logistics Agency (DLA) und das AMES National Laboratory (AMES) des US-Energieministeriums. Außerdem ist man für US-amerikanische Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Elektronik tätig. Dementsprechend könnte St George Mining von den Plänen der USA bei Seltenen Erden profitieren.

     

    Rohstoff-Milliardärin als Großaktionärin

    Dass das Unternehmen strategisch gut positioniert ist, ist auch die Rohstoff-Milliardärin Gina Reinhart eingestiegen. Im Herbst 2025 konnte das Unternehmen 72,5 Mio. AUD bei Investoren einsammeln. 22,5 Mio. AUD stammten von Reinhart. Mit den Mitteln ist St George Mining bis zur Entscheidung über den Minenbau durchfinanziert. Angesichts der Marktentwicklungen haben Analysten ihre Kursziele für St George Mining deutlich angehoben. Evolution Capital sieht Potenzial und gab ein Kursziel von 0,31 AUD bekannt. Petra Capital, einer der größten Broker Australiens, gab grünes Licht und sieht ein Kursziel von 0,44 AUD. Australiens größte Investmentbank Macquarie gab wiederum eine „Outperform”-Bewertung ab und sieht ein 12-Monats-Kursziel von 0,20 AUD für die Aktie. Das entspräche fast einer Verdopplung des aktuellen Aktienkurses. Im optimistischen Szenrario sieht Macquarie zudem deutlich höhere Kurse von 0,50 AUD pro Aktie.

     

    Quellen:

     

    -          China reduziert Export von Seltenerdmagneten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/handelskrieg-china-bremst-export-seltener-erde-magneten-sorge-wegen-abhaengigkeit-a-d4b824f9-e9ac-45c9-ba5a-40dc053a76b5

    -          US-Regierung steigt bei Trilogy Metals ein: https://trilogymetals.com/news-and-media/news/trilogy-metals-announces-strategic-investment-by-us-federal-government/

    -          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

    -          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

    -          Kanada beschließt Staatsfonds für kritische Metalle: https://www.miningweekly.com/article/canada-launches-c2bn-critical-minerals-sovereign-fund-2025-11-05

    -          EU beschließt Critical Raw Material Act: https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de

    -          Kanada legt Fonds frü kritische Metalle auf: https://www.canada.ca/en/campaign/critical-minerals-in-canada/federal-support-for-critical-mineral-projects-and-value-chains/critical-minerals-infrastructure-fund1.html

     

    Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler St George Mining“ oder “Nebenwerte”.

     

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    Land: Australien

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    Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

     

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

     

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    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

     

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      1932
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      Fishworm
      2025
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      Raymond Thompson Jr
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      2025
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