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Semperit-CEO: "Wollen 2026 wieder klar auf den Wachstumspfad zurückkehren"

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18.03.2026, 2341 Zeichen

Die Semperit Gruppe erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 662,4 Mio. Euro, das ist ein Minus von 2,1 Prozent zum Vorjahr. Das EBITDA wird mit 79,5 Mio. Euro ausgewiesen (-6,4 Prozent), bzw. 83,6 Mio. Euro vor Projektkosten für die Digitalisierung (-3,2 Prozent). Es konnten weitere Einsparungen von rund 6 Mio. Euro realisiert werden. Die Gruppe weist negative FX-Effekte, vor allem aus der Dollarabschwächung, in Höhe von 4,5 Mio. Euro aus. Unterm Strich wurde ein Konzernergebnis in Höhe von +0,4 Mio. Euro erreicht (2024: 11,4 Mio. Euro). Wie berichtet, wird das Unternehmen für 2025 die Dividenden-Ausschüttung aussetzen. CEO Manfred Stanek erläutert: „Das zweite Halbjahr 2025 hat klar gezeigt, welches operative Potenzial in Semperit steckt. Durch konsequente Kostendisziplin, stärkere Vertriebsinitiativen und eine klare strategische Fokussierung konnten wir unsere EBITDA-Marge von 9,6 Prozent auf 14,3 Prozent steigern und damit unsere Prognose übertreffen“. Für 2026 will das Unternehmen "wieder klar auf den Wachstumspfad zurückkehren", so der Konzern-Chef. Mittelfristig  wird ein Umsatz von einer Milliarde Euro angestrebt. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Vorstand aus heutiger Sicht mit einem Anstieg des operativen EBITDA auf rund 95 Mio. Euro (vor Aufwendungen von rund 5 Mio. Euro für das konzernweite Transformationsprojekt oneERP) sowie einem Umsatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich. Die Investitionen (Capex) werden voraussichtlich rund 50 Mio. Euro erreichen. Dank einer deutlich optimierten Fixkostenbasis, der klaren strategischen Positionierung sowie dem Fokus auf Innovation und die Erschließung neuer Produktsegmente sieht sich Semperit gut aufgestellt, von einer erwarteten leichten Markterholung zu profitieren, wie es heißt.

Die Semperit-Gruppe verfügt über eine Eigenkapitalquote von 48,5 Prozent (31. Dezember 2024: 47,2%) und einem stabilen Verschuldungsgrad gemessen an der Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA von 1,2x (31. Dezember 2024: 1,2x). Die Liquiditätsreserven liegen bei 94,8 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 126,0 Mio. Euro), nachdem im dritten Quartal ein Schuldscheindarlehen mit einem Nominale von 31,0 Mio. Euro aus eigenen Mitteln rückgeführt wurde. Der Free Cashflow erreichte 37,0 Mio. Euro (2024: 45,8 Mio. Euro bzw. nach Unternehmensverkäufen 52,4 Mio. Euro).



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Semperit: Manfred Stanek zum neuen CEO bestellt, Foto: Silvia Wittmann, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    18.03.2026, 2341 Zeichen

    Die Semperit Gruppe erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 662,4 Mio. Euro, das ist ein Minus von 2,1 Prozent zum Vorjahr. Das EBITDA wird mit 79,5 Mio. Euro ausgewiesen (-6,4 Prozent), bzw. 83,6 Mio. Euro vor Projektkosten für die Digitalisierung (-3,2 Prozent). Es konnten weitere Einsparungen von rund 6 Mio. Euro realisiert werden. Die Gruppe weist negative FX-Effekte, vor allem aus der Dollarabschwächung, in Höhe von 4,5 Mio. Euro aus. Unterm Strich wurde ein Konzernergebnis in Höhe von +0,4 Mio. Euro erreicht (2024: 11,4 Mio. Euro). Wie berichtet, wird das Unternehmen für 2025 die Dividenden-Ausschüttung aussetzen. CEO Manfred Stanek erläutert: „Das zweite Halbjahr 2025 hat klar gezeigt, welches operative Potenzial in Semperit steckt. Durch konsequente Kostendisziplin, stärkere Vertriebsinitiativen und eine klare strategische Fokussierung konnten wir unsere EBITDA-Marge von 9,6 Prozent auf 14,3 Prozent steigern und damit unsere Prognose übertreffen“. Für 2026 will das Unternehmen "wieder klar auf den Wachstumspfad zurückkehren", so der Konzern-Chef. Mittelfristig  wird ein Umsatz von einer Milliarde Euro angestrebt. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Vorstand aus heutiger Sicht mit einem Anstieg des operativen EBITDA auf rund 95 Mio. Euro (vor Aufwendungen von rund 5 Mio. Euro für das konzernweite Transformationsprojekt oneERP) sowie einem Umsatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich. Die Investitionen (Capex) werden voraussichtlich rund 50 Mio. Euro erreichen. Dank einer deutlich optimierten Fixkostenbasis, der klaren strategischen Positionierung sowie dem Fokus auf Innovation und die Erschließung neuer Produktsegmente sieht sich Semperit gut aufgestellt, von einer erwarteten leichten Markterholung zu profitieren, wie es heißt.

    Die Semperit-Gruppe verfügt über eine Eigenkapitalquote von 48,5 Prozent (31. Dezember 2024: 47,2%) und einem stabilen Verschuldungsgrad gemessen an der Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA von 1,2x (31. Dezember 2024: 1,2x). Die Liquiditätsreserven liegen bei 94,8 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 126,0 Mio. Euro), nachdem im dritten Quartal ein Schuldscheindarlehen mit einem Nominale von 31,0 Mio. Euro aus eigenen Mitteln rückgeführt wurde. Der Free Cashflow erreichte 37,0 Mio. Euro (2024: 45,8 Mio. Euro bzw. nach Unternehmensverkäufen 52,4 Mio. Euro).



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