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Fazits zu Semperit, Verbund, OMV, SBO, Mayr-Melnhof, Lenzing ...

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20.03.2026, 7213 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Semperit: "Semperit veröffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse 2025, während Mehrheitseigentümerin B&C Holding am selben Tag ein freiwilliges Übernahmeangebot bekannt gab. 2026 erwartet der Vorstand ein operatives EBITDA von rund EUR 95 Mio. (vor Aufwendungen von rund EUR 5 Mio. für das konzernweite Transformationsprojekt oneERP). Die Ergebnisse des Unternehmens 2025 entsprachen auf der Top und Netto-Ebene im Großen und Ganzen unseren Erwartungen, während das EBITDA die Unternehmens-Guidance von EUR 78 Mio. (sowie unsere Schätzungen) übertraf. Das überraschende Übernahmeangebot von B&C ließ den Kurs der Semperit-Aktie in die Nähe des Angebots steigen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die langfristigen Aussichten des Unternehmens vielversprechend sind. Dennoch bleibt die allgemeine Marktsituation herausfordernd. Die Visibilität wichtiger mittelfristiger Einflussfaktoren (wie z.B. das deutsche Infrastrukturprogramm oder der Wiederaufbau der Ukraine) ist nach wie vor begrenzt und die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energie- und Rohstoffmärkte werfen einige Schatten auf die Aussichten des Unternehmens. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung für die Aktie."

OMV: "OMV und ADNOC mussten einige ihrer Pläne aufgrund des andau- ernden Krieges im Nahen Osten ändern, der die Aktivitäten von Borouge in Abu Dhabi beeinflusst. OMV erhält nun EUR 0,6-0,7/Aktie weniger Dividende im Jahr 2026. Die gute Nachricht ist, dass die Bildung der neuen BGI-Gruppe trotz der jüngsten Ereignisse voranschreitet.

Verbund: "Mit dem Q4-Ergebnis lag der Verbund im Rahmen der Konsensus-Erwartungen. Der Vorstand erwartet für 2026 ein EBITDA von EUR 2,0-2,5 Mrd. (-27% bis -9% J/J) und ein Konzernergebnis von rund EUR 0,9-1,2 Mrd. (-40% bis -19% J/J). Die Ausschüttungsquote soll zwischen 45 und 55% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund EUR 0,9-1,2 Mrd. liegen. Der Vorstand stellt für 2026 rückläufige Ergebnisse in Aussicht trotz der im Vergleich zum Vorquartal leicht höheren abgesicherten Preise für 2026/27 und einer soliden Prognose für das Netzsegment. Der Verbund gab auch eine gedämpfte Mark-to-Market-Preisschätzung für 2026 ab und erwartet leicht niedrigere Flexibilitätserlöse, was wahrscheinlich auf den Ausfall der Pump- speicherwerke Limberg I und Limberg III zurückzuführen ist. Die Verbund-Aktie profitierte von den jüngst gestiegenen Strompreisen im Zuge der Kriegshandlungen in der Nah-Ost-Region."

Mayr-Melnhof: "Mayr-Melnhof veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen 2025, die leicht unter unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt keinen konkreten Ergebnisausblick für 2026. Das Marktumfeld ist weiter von verhaltenem Privatkonsum in Europa, geopolitischen Unsicherheiten sowie Überkapazitäten im Karton- und Papierbereich geprägt. Das Management will durch das Fit-for-Future-Programm 2027 eine höhere Ergebnissteigerung erzielen von über EUR 250 Mio. gegenüber 2024 (exkl. TANN) unter Ausschluss marktbedingter Effekt. Bisher war das Ziel EUR 150 Mio. MM betreibt zwei Verpackungswerke im Nahen Osten, für die mit Betriebsunterbrechungen gerechnet wird (trugen 2025 6% zum bereinigten E- BITDA bzw. rund EUR 25 Mio. bei). Mayr-Melnhof meldete ein weiteres schwaches Quartal. Positiv zu vermerken ist hingegen, dass das Unternehmen seine Ergebnisziele für das Effizienzprogramm angehoben hat. Während dieses Programm erhebliche Einsparungen bringen und die mittelfristige Rentabilität unterstützen sollte, begrenzen anhal- tende Überkapazitäten und Preisdruck bei Karton und Papier, neue Kapazitäten am Markt sowie Wartungskosten das kurzfristige Potenzial. Wir bleiben daher bei unserer jüngst bestätigten Halten-Empfehlung."

Lenzing: "Die Ergebnisse 2025 lagen ergebnisseitig unter unseren Erwartungen, mit ei- nem leichten Anstieg des EBITDA traf Lenzing jedoch seine eigene Guidance von einem im Jahresvergleich besseren EBITDA. Der Vorstand gab zum aktuellen Zeitpunkt keinen Finanzausblick, dieser könnte jedoch mit den Q1-Zahlen Anfang Mai folgen, jedoch unter der Bedingung das sich die Visibilität auf den Märkten verbessert. Obwohl der Vorstand die Preise für generische Lyocell Fasern weiter unter Druck sieht aufgrund von Kapazitätserweiterungen in China, zeigte sich im 1. Quartal 2026 eine leicht verbesserte Preisentwicklung sowie Nachfrage im Zellstoff- und Fasergeschäft. Der Nettoverlust 2025 lag deutlich über unseren Erwartungen und der Ausblick für 2026 ist von vielen Unsicherheitsfaktoren überschattet, was letztendlich auch die Firma bewogen hat, noch keine Guidance für 2026 zu veröffentlichen. Der Weg zurück zur Profitabilität vergangener Jahre wird jedenfalls noch länger dauern angesichts der schleppenden Erholung der Textilmärkte im aktuellen immer noch herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld."

SBO: "Nachdem SBO Mitte Jänner bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht hatte, publizierte der Ölfeldausstatter gestern seine finalen Zahlen 2025. Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2026. Das Marktumfeld wird als weiter herausfordernd gesehen. Die eskalierende geopolitische Lage im Nahen Osten mit weitreichenden Einflüssen auf Ölpreise und Öllieferungen, hat die Situation and den Ölmärkten verschärft. Nichtdestotrotz sollte der Konflikt im Nahen Osten zu nachhaltigen globalen Engpässen führen, verstärkte Investitionen in anderen Ländern wie den USA oder Südamerika werden folgen und könnten für SBO positive Effekte haben. Im Jahr 2026 rechnet SBO in der Division Precision Technology im 1. Halbjahr mit einem verhaltenen Umsatzniveau und einer Besserung in der 2. Jahreshälfte. In der Division Energy Equipment sieht SBO Wachstumschancen durch die Internationalisierung des Well Completion-Geschäfts sowie das neu eröffnete Reline- und Vertriebszentrum in Houston, welches die Marktposition des Bohr- motorengeschäfts in den USA weiter stärken soll. Auch die Diversifizierung in Zukunftsmärkte (Next-Generation-Geothermie, sowie CCS-, Lithium- und He- lium-Projekte) sowie die Expansion in andere Industrien (aufbauend auf die Ex- pertise im Advanced Additive Manufacturing) bleiben strategische Prioritäten für SBO. Die finalen Zahlen 2025 haben keine größeren Überraschungen gebracht. Der Ausblick 2026 bleibt herausfordernd. Die Konsequenzen des militärischen Konflikts im Nahen Osten sind noch schwer einzuschätzen und werden von der Dauer und der weiteren Entwicklung des Konflikts abhängig sein. Wir stufen die langfristigen Aussichten für SBO als unverändert vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft, das erfahrene Management sowie die starke Bilanz des Unternehmens, die die geplanten M&A-Aktivitäten unterstützt."

Ausblick: Kommende Woche veröffentlichen PORR und FACC ihre finalen Zahlen 2025, nachdem bereits vorläufige Eckdaten veröffentlicht worden waren. CA Immo und UBM legen ihre Ergebnisse 2025 vor. Andritz hält ihre Hauptversammlung ab.



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Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Semperit: "Semperit veröffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse 2025, während Mehrheitseigentümerin B&C Holding am selben Tag ein freiwilliges Übernahmeangebot bekannt gab. 2026 erwartet der Vorstand ein operatives EBITDA von rund EUR 95 Mio. (vor Aufwendungen von rund EUR 5 Mio. für das konzernweite Transformationsprojekt oneERP). Die Ergebnisse des Unternehmens 2025 entsprachen auf der Top und Netto-Ebene im Großen und Ganzen unseren Erwartungen, während das EBITDA die Unternehmens-Guidance von EUR 78 Mio. (sowie unsere Schätzungen) übertraf. Das überraschende Übernahmeangebot von B&C ließ den Kurs der Semperit-Aktie in die Nähe des Angebots steigen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die langfristigen Aussichten des Unternehmens vielversprechend sind. Dennoch bleibt die allgemeine Marktsituation herausfordernd. Die Visibilität wichtiger mittelfristiger Einflussfaktoren (wie z.B. das deutsche Infrastrukturprogramm oder der Wiederaufbau der Ukraine) ist nach wie vor begrenzt und die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energie- und Rohstoffmärkte werfen einige Schatten auf die Aussichten des Unternehmens. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung für die Aktie."

    OMV: "OMV und ADNOC mussten einige ihrer Pläne aufgrund des andau- ernden Krieges im Nahen Osten ändern, der die Aktivitäten von Borouge in Abu Dhabi beeinflusst. OMV erhält nun EUR 0,6-0,7/Aktie weniger Dividende im Jahr 2026. Die gute Nachricht ist, dass die Bildung der neuen BGI-Gruppe trotz der jüngsten Ereignisse voranschreitet.

    Verbund: "Mit dem Q4-Ergebnis lag der Verbund im Rahmen der Konsensus-Erwartungen. Der Vorstand erwartet für 2026 ein EBITDA von EUR 2,0-2,5 Mrd. (-27% bis -9% J/J) und ein Konzernergebnis von rund EUR 0,9-1,2 Mrd. (-40% bis -19% J/J). Die Ausschüttungsquote soll zwischen 45 und 55% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund EUR 0,9-1,2 Mrd. liegen. Der Vorstand stellt für 2026 rückläufige Ergebnisse in Aussicht trotz der im Vergleich zum Vorquartal leicht höheren abgesicherten Preise für 2026/27 und einer soliden Prognose für das Netzsegment. Der Verbund gab auch eine gedämpfte Mark-to-Market-Preisschätzung für 2026 ab und erwartet leicht niedrigere Flexibilitätserlöse, was wahrscheinlich auf den Ausfall der Pump- speicherwerke Limberg I und Limberg III zurückzuführen ist. Die Verbund-Aktie profitierte von den jüngst gestiegenen Strompreisen im Zuge der Kriegshandlungen in der Nah-Ost-Region."

    Mayr-Melnhof: "Mayr-Melnhof veröffentlichte diese Woche ihre Zahlen 2025, die leicht unter unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt keinen konkreten Ergebnisausblick für 2026. Das Marktumfeld ist weiter von verhaltenem Privatkonsum in Europa, geopolitischen Unsicherheiten sowie Überkapazitäten im Karton- und Papierbereich geprägt. Das Management will durch das Fit-for-Future-Programm 2027 eine höhere Ergebnissteigerung erzielen von über EUR 250 Mio. gegenüber 2024 (exkl. TANN) unter Ausschluss marktbedingter Effekt. Bisher war das Ziel EUR 150 Mio. MM betreibt zwei Verpackungswerke im Nahen Osten, für die mit Betriebsunterbrechungen gerechnet wird (trugen 2025 6% zum bereinigten E- BITDA bzw. rund EUR 25 Mio. bei). Mayr-Melnhof meldete ein weiteres schwaches Quartal. Positiv zu vermerken ist hingegen, dass das Unternehmen seine Ergebnisziele für das Effizienzprogramm angehoben hat. Während dieses Programm erhebliche Einsparungen bringen und die mittelfristige Rentabilität unterstützen sollte, begrenzen anhal- tende Überkapazitäten und Preisdruck bei Karton und Papier, neue Kapazitäten am Markt sowie Wartungskosten das kurzfristige Potenzial. Wir bleiben daher bei unserer jüngst bestätigten Halten-Empfehlung."

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