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Fazits zu FACC, Porr, Kontron, UBM ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



27.03.2026, 4539 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

FACC: "FACC lieferte starke Zahlen, insbesondere die Cashflow-Generierung und die Reduktion der Nettoverschuldung überraschten positiv. Das Management wird der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von EUR 0,10 je Aktie auszuschütten. Es ist die erste Ausschüttung seit 2019 (für das GJ 2018). Trotz der teilweisen Beeinträchtigung der Flugindustrie durch den Nahostkonflikt sehen wir die Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt."

Porr: "Nachdem die PORR bereits Anfang März Eckdaten zum GJ 2025 bekannt ge- geben hatte, veröffentlichte der Baukonzern gestern weitere vorläufige Details und gab den Dividendenvorschlag von EUR 1,05/Aktie (+16,7% J/J) bekannt. In unserer neuen Unternehmensanalyse haben wir unsere Schätzungen auf Ba- sis des positiven Ausblicks angehoben und erhöhen unser Kursziel auf EUR 39,50/Aktie (zuvor: EUR 34,50). Unsere Empfehlung stufen wir auf Akkumulie- ren zurück von Kaufen. Wir sehen die Ergebnisentwicklung 2025 sehr positiv und erwarten 2026 eine anhaltend gute Entwicklung. Auch der Peer Group Vergleich unter- mauert unsere positive Einschätzung der PORR-Aktie, die mit signifikanten Abschlägen auf Basis von KGV und EV/EBITDA notiert."

Kontron: "Kontron veröffentlichte gestern ihre Ergebnisse 2025 und ihren Ausblick 2026, die beide unter den Konsensus-Schätzungen lagen. 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg auf rund EUR 1,75-1,80 Mrd. Das entspricht einem organischen Wachstum von etwa 8%, wobei die Divisionen Defense und Transportation mit Wachstumsraten von über 20% besonders dynamisch gesehen werden. Das bereinigte EBITDA soll EUR 225 Mio. erreichen. Für die Verschlankung des Bereichs GreenTec sind EUR 25 Mio. an Restrukturierungskosten geplant. Mittelfristig erwartet der IT- Konzern bis 2030 einen Umsatz von EUR 2,6 Mrd. und ein EBITDA von EUR 420 Mio. Kurzfristig sehen wir das angekündigte Aktienrückkauf-Programm als eine wichtige Unterstützung für den Aktienkurs, insbesondere da die Geschäftsentwicklung in der 1. Jahreshälfte 2026 aufgrund von Engpässen und Restrukturierungskosten gedämpft sein dürfte. Das 2. Halbjahr sollte deutlich besser ausfallen, und das GJ 27 dürfte eine Rückkehr zu stärkerem Wachstum und Margenausweitung bringen."

CA Immo: "CA Immo veröffentlichte gestern die Ergebnisse 2025, die leicht unter unseren unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen konkreten Finanzausblick für 2026. Mit dem gestrigen Tag zog das Unternehmen rund 7,1 Mio. seiner eigenen Aktien ein und hält nun rund 1,7% eigene Aktien. Seit Mitte Jänner läuft zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,8 Mio. Aktien bis November 2027 (bis Mitte März wurden bereits 1,2 Mio. Stück erworben). 2025 verkaufte die CA Immo Gebäude und Grundstücke mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. aus der Portfoliorotation. 2026 wurden bisher zwei weitere Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von rund EUR 130 Mio. verkauft. Gleichzeitig treibt die CA Immo ihre selektive Entwicklungsprojekte – vorwiegend in Berlin – voran, die nach Fertigstellung einen Immobilienwert von rund EUR 650 Mio. zum Bestandsportfolio beitragen wird mit Bruttomieteinnah- men von EUR 28 Mio. Während der Einzug eigener Aktien vom Markt positiv aufgenommen werden sollte, liegt die angekündigte Dividende unter den Markterwartungen."

UBM: "Die UBM veröffentlichte heute ihre Ergebnisse 2025, die leicht über unseren Erwartungen lagen. Aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung gibt der Vorstand aktuell keinen konkreten Ausblick für das GJ 2026 ab. Die Zahlen von UBM für das GJ 2025 waren besser als erwartet, wobei der Gewinn vor Steuern wieder ins Plus drehte, was wir als Zeichen der Normalisierung nach zwei Jahren in den roten Zahlen sehen. Das Unternehmen konzentriert sich jedoch nach wie vor auf die Cash-Generierung und das Liquiditätsmanagement. Auch wenn sich das Geschäft leicht verbessert, leidet der Sektor immer noch unter der negativen Stimmung und den zunehmenden Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung, Inflation und den künftigen Zinsent- wicklungen."

Ausblick: Nach Abschluss der Berichtssaison stehen kommende Woche keine Unternehmensereignisse am Börsenkalender. Die Andritz-Aktie notiert ex-Dividende.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, EuroTeleSites AG, Semperit, Austriacard Holdings AG, Amag, VIG, Uniqa, Bajaj Mobility AG, Bawag, Frequentis, CA Immo, Erste Group, SBO, AT&S, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Telekom Austria, RHI Magnesita.


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Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    FACC: "FACC lieferte starke Zahlen, insbesondere die Cashflow-Generierung und die Reduktion der Nettoverschuldung überraschten positiv. Das Management wird der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von EUR 0,10 je Aktie auszuschütten. Es ist die erste Ausschüttung seit 2019 (für das GJ 2018). Trotz der teilweisen Beeinträchtigung der Flugindustrie durch den Nahostkonflikt sehen wir die Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt."

    Porr: "Nachdem die PORR bereits Anfang März Eckdaten zum GJ 2025 bekannt ge- geben hatte, veröffentlichte der Baukonzern gestern weitere vorläufige Details und gab den Dividendenvorschlag von EUR 1,05/Aktie (+16,7% J/J) bekannt. In unserer neuen Unternehmensanalyse haben wir unsere Schätzungen auf Ba- sis des positiven Ausblicks angehoben und erhöhen unser Kursziel auf EUR 39,50/Aktie (zuvor: EUR 34,50). Unsere Empfehlung stufen wir auf Akkumulie- ren zurück von Kaufen. Wir sehen die Ergebnisentwicklung 2025 sehr positiv und erwarten 2026 eine anhaltend gute Entwicklung. Auch der Peer Group Vergleich unter- mauert unsere positive Einschätzung der PORR-Aktie, die mit signifikanten Abschlägen auf Basis von KGV und EV/EBITDA notiert."

    Kontron: "Kontron veröffentlichte gestern ihre Ergebnisse 2025 und ihren Ausblick 2026, die beide unter den Konsensus-Schätzungen lagen. 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg auf rund EUR 1,75-1,80 Mrd. Das entspricht einem organischen Wachstum von etwa 8%, wobei die Divisionen Defense und Transportation mit Wachstumsraten von über 20% besonders dynamisch gesehen werden. Das bereinigte EBITDA soll EUR 225 Mio. erreichen. Für die Verschlankung des Bereichs GreenTec sind EUR 25 Mio. an Restrukturierungskosten geplant. Mittelfristig erwartet der IT- Konzern bis 2030 einen Umsatz von EUR 2,6 Mrd. und ein EBITDA von EUR 420 Mio. Kurzfristig sehen wir das angekündigte Aktienrückkauf-Programm als eine wichtige Unterstützung für den Aktienkurs, insbesondere da die Geschäftsentwicklung in der 1. Jahreshälfte 2026 aufgrund von Engpässen und Restrukturierungskosten gedämpft sein dürfte. Das 2. Halbjahr sollte deutlich besser ausfallen, und das GJ 27 dürfte eine Rückkehr zu stärkerem Wachstum und Margenausweitung bringen."

    CA Immo: "CA Immo veröffentlichte gestern die Ergebnisse 2025, die leicht unter unseren unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen konkreten Finanzausblick für 2026. Mit dem gestrigen Tag zog das Unternehmen rund 7,1 Mio. seiner eigenen Aktien ein und hält nun rund 1,7% eigene Aktien. Seit Mitte Jänner läuft zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,8 Mio. Aktien bis November 2027 (bis Mitte März wurden bereits 1,2 Mio. Stück erworben). 2025 verkaufte die CA Immo Gebäude und Grundstücke mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. aus der Portfoliorotation. 2026 wurden bisher zwei weitere Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von rund EUR 130 Mio. verkauft. Gleichzeitig treibt die CA Immo ihre selektive Entwicklungsprojekte – vorwiegend in Berlin – voran, die nach Fertigstellung einen Immobilienwert von rund EUR 650 Mio. zum Bestandsportfolio beitragen wird mit Bruttomieteinnah- men von EUR 28 Mio. Während der Einzug eigener Aktien vom Markt positiv aufgenommen werden sollte, liegt die angekündigte Dividende unter den Markterwartungen."

    UBM: "Die UBM veröffentlichte heute ihre Ergebnisse 2025, die leicht über unseren Erwartungen lagen. Aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung gibt der Vorstand aktuell keinen konkreten Ausblick für das GJ 2026 ab. Die Zahlen von UBM für das GJ 2025 waren besser als erwartet, wobei der Gewinn vor Steuern wieder ins Plus drehte, was wir als Zeichen der Normalisierung nach zwei Jahren in den roten Zahlen sehen. Das Unternehmen konzentriert sich jedoch nach wie vor auf die Cash-Generierung und das Liquiditätsmanagement. Auch wenn sich das Geschäft leicht verbessert, leidet der Sektor immer noch unter der negativen Stimmung und den zunehmenden Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung, Inflation und den künftigen Zinsent- wicklungen."

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