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Massive Kupferfunde: Herausragende Bohrergebnisse machen Hoffnung gegen drohendes Kupferdefizit

Magazine aktuell


#gabb aktuell



10.04.2026, 8145 Zeichen

Neue Kupferentdeckungen sind seit Jahrzehnten Mangelware. Doch seit einigen Jahren steigen die Explorationsausgaben des Sektors. Zuletzt ließen mehrere Bohrergebnisse aufhorchen: Möglicherweise trocknet die Pipeline doch nicht aus.

 

Der Kupferexplorer Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) meldete Anfang April Bohrergebnisse, die branchenweit Aufsehen erregten. Auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Sonora wurde eine durchgehende Kupfer-Gold-Silber-Mineralisierung über 57 Meter mit mehr als 1,8 % Kupferäquivalent in mehreren Abschnitten identifiziert, was ein vertikal geschichtetes hochgradiges Skarn-System bestätigt.

 

Ein Bohrloch förderte 18,2 Meter mit 1,8 % Kupferäquivalent zutage (enthalten waren 1,2 % Kupfer, 28,2 Gramm Silber und 0,7 Gramm Gold pro Tonne), einschließlich 3,5 Metern mit 3,9 % Kupferäquivalent (2,4 % Kupfer, 61,1 Gramm Silber und 1,8 Gramm Gold pro Tonne).

 

Kupferprojekt Adelita mit Expansionspotenzial

 

Es handelte sich um die Analyseergebnisse der letzten drei Bohrlöcher des rund 2.000 Meter umfassenden Phase-I-Bohrprogramms am Cerro Grande Skarn-Zielgebiet innerhalb des Adelita-Projekts. Die Geologen des Explorers wollten mit den Bohrungen die hochgradige Skarnmineralisierung in der Tiefe bestätigen, nachdem historische Daten Hinweise darauf ergeben hatten, dass die Skarnzone mächtiger sein könnte als bisher angenommen.

 

„Die Ergebnisse dieses Programms bestätigen, dass sich die Mineralisierung über die Grenzen früherer Bohrungen hinaus erstreckt, die das System nur teilweise untersuchten. Dies unterstreicht das Expansionspotenzial in der Tiefe und entlang der gesamten Ausdehnung“, schreiben die Geologen in ihrem Bericht. Die Ergebnisse bestätigen demnach das Vorhandensein eines an der Oberfläche anstehenden, vertikal ausgedehnten Kupfer-Silber-Gold-Skarnsystems. Es gibt zunehmend Hinweise auf ein genetisch verwandtes Porphyrsystem in der Tiefe.

 

Enrico Gay, CEO von Algo Grande Copper, erläutert die geologische Kalkulation: „Die Identifizierung mehrerer übereinanderliegender Skarn-Horizonte, kombiniert mit einer ausgeprägten Metallzonierung und Molybdän-Prägung, bestärkt unsere Annahme, dass wir in einem großflächigen Porphyr-Skarn-System operieren.“

 

Die Exploration von Adelita mit hohen Kupfergehalten und die bislang gewonnenen Erkenntnisse über die Geologie nähren die Hoffnung, dass am Ende das stehen könnte, was der Weltmarkt am stärksten nachfragt: Ein neuer Kupferfund von bedeutender Größe.

 

Seit Jahrzehnten immer weniger Kupferfunde

 

Daten von S&P Global zeigen, dass neue Kupferentdeckungen rar sind. Trotz eines Anstiegs der Budgets für die Kupferexploration seit 2021 wurden im Zeitraum 2020–2024 lediglich sechs bedeutende Funde mit einem Gesamtvolumen von 8,8 Mio. Tonnen gemacht. Auch in der längerfristigen Perspektive zeigt sich dieses Bild: Die Zahl und Größe bedeutender Kupferfunde im Jahrzehnt von 2015 bis 2024 sind im Vergleich zu den vorherigen Jahrzehnten geringer.

 

Der Bericht von S&P Global nennt 258 Kupferlagerstätten, die zwischen 1990 und 2024 entdeckt wurden, und 1,365 Milliarden Tonnen Kupfer in Reserven, Ressourcen und aus der früheren Produktion enthalten. „Im Vergleich zu unserer Analyse von 2024 ergab sich 2025 ein Nettozuwachs von 19 Lagerstätten“, schrieb Analystin Eillen Grace Dela Cruz bei der Vorlage der Zahlen im Dezember.

 

Und selbst dieser Nettozuwachs wird durch weitere Daten relativiert: Das Volumen des entdeckten Kupfers in der Analyse von 2025 zeigt einen Nettoanstieg von 4 % bzw. 49 Millionen Tonnen. Dieser Anstieg ist größtenteils auf das Wachstum der Ressourcen und Reserven von Projekten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien zurückzuführen. Wirklich neue Vorkommen in einer frühen Phase der Exploration: Fehlanzeige.

 

Entdeckungskosten pro Tonne 500-fach höher als 1991

 

Bemerkenswert ist, dass auch ein deutlicher Anstieg der globalen Budgets für die Kupferexploration in den vergangenen Jahren am grundlegenden Trend nichts geändert hat. 3,2 Mrd. EUR investierten Unternehmen der Rechnung von S&P Global zufolge 2024 – der höchste Wert seit 2013. Mit diesem Aufwand wurden 1,9 Mio. Tonnen an Reserven und Ressourcen entdeckt. Die Entdeckungskosten pro Tonne: 1.716 USD. Zum Vergleich: Im günstigsten Entdeckungsjahr 1991 wurden mit einem Explorationsbudget von knapp 530 Mio. USD 149,3 Mio. Tonnen Kupfer entdeckt. Die Entdeckungskosten pro Tonne: 3,3 USD.

 

Doch es gibt Hoffnung. Neben Algo Grande Copper haben in den letzten Wochen auch andere Kupferexplorer Bohrergebnisse vorgelegt, die auf eine mögliche Signifikanz der explorierten Vorkommen schließen lassen. Sterling Metals etwa meldete für das Soo Copper Projekt in Ontario Mitte März 235 Meter mit 0,5 % Kupferäquivalent, darunter 32,75 Meter mit 1,5 %. Carnaby Resources meldete für das Greater Duchess Projekt in Queensland 8,1 Meter mit 8 % Kupfer und 2,2 Gramm Gold pro Tonne. Hercules Metals berichtete Anfang Februar über Bohrungen bei Leviathan in Idaho, darunter knapp 113 Meter mit 1,38 % Kupfer. Die Hoffnung wächst, dass die vermehrte Exploration bald wieder mehr Projekte zur Pipeline hinzufügen könnte.

 

Algo Grande peilt Phase-2-Bohrungen an

 

Bei Algo Grande Copper wird die Exploration von Adelita mit Hochdruck fortgesetzt. Nach Abschluss der Phase I sollen nun Phase-II-Bohrungen folgen. Im Fokus steht dabei die Erweiterung des Cerro-Grande-Gebiets entlang des Streichens, die Untersuchung weiterer Skarn-Ziele sowie die Erschließung der potenziellen Porphyr-Quelle in der Tiefe.

 

Die Aktie von Algo Grande hat nach Börsenstart aufgrund der positiven operativen Entwicklungen bereits an Wert gewonnen. Sollten sich die Explorationserfolge fortsetzen, könnte die aktuelle Bewertung von knapp 20 Mio. EUR in einem weiterhin günstigen Umfeld für das Basismetall allerdings noch erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial haben.

 

Weitere Informationen zu Algo Grande Copper finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/algo-grande-copper/

 

Unternehmen: Algo Grande Copper

TSXV: ALGR

ISIN: CA0156071049

WKN: A41UK1

Webseite: https://algo-grande.com/

 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte

 

Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Berichterstattung dient ausschließlich der Leserinformation und stellt zu keinem Zeitpunkt eine Handlungsaufforderung dar. Zwischen der hanseatic stock publishing UG und den Lesern der von ihr veröffentlichten Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich die Berichterstattung ausschliesslich lediglich auf das jeweils genannte Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung bezieht. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der hanseatic stock publishing UG Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Ferner besteht zwischen dem hier erwähnten Unternehmen oder mit ihm verbundenen Unternehmen und der hanseatic stock publishing UG ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt besteht. Da wir zu keinem Zeitpunkt ausschliessen können, dass auch andere, Medien, Research- und Börseninformationsdienste die von uns erwähnten Werte im gleichen Zeitraum besprechen, kann es zu einer symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Aktien oder Aktien-Optionen des besprochenen Wertpapieres. Eine Veränderung, Verwendung oder Reproduktion dieser Publikation ohne eine vorherige schriftliche Zustimmung von der hanseatic stock publishing UG (haftungsbeschränkt) ist untersagt. Bitte lesen Sie auch unseren Disclaimer: https://www.miningscout.de/disclaimer-agb/.

 

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    Massive Kupferfunde: Herausragende Bohrergebnisse machen Hoffnung gegen drohendes Kupferdefizit


    10.04.2026, 8145 Zeichen

    Neue Kupferentdeckungen sind seit Jahrzehnten Mangelware. Doch seit einigen Jahren steigen die Explorationsausgaben des Sektors. Zuletzt ließen mehrere Bohrergebnisse aufhorchen: Möglicherweise trocknet die Pipeline doch nicht aus.

     

    Der Kupferexplorer Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) meldete Anfang April Bohrergebnisse, die branchenweit Aufsehen erregten. Auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Sonora wurde eine durchgehende Kupfer-Gold-Silber-Mineralisierung über 57 Meter mit mehr als 1,8 % Kupferäquivalent in mehreren Abschnitten identifiziert, was ein vertikal geschichtetes hochgradiges Skarn-System bestätigt.

     

    Ein Bohrloch förderte 18,2 Meter mit 1,8 % Kupferäquivalent zutage (enthalten waren 1,2 % Kupfer, 28,2 Gramm Silber und 0,7 Gramm Gold pro Tonne), einschließlich 3,5 Metern mit 3,9 % Kupferäquivalent (2,4 % Kupfer, 61,1 Gramm Silber und 1,8 Gramm Gold pro Tonne).

     

    Kupferprojekt Adelita mit Expansionspotenzial

     

    Es handelte sich um die Analyseergebnisse der letzten drei Bohrlöcher des rund 2.000 Meter umfassenden Phase-I-Bohrprogramms am Cerro Grande Skarn-Zielgebiet innerhalb des Adelita-Projekts. Die Geologen des Explorers wollten mit den Bohrungen die hochgradige Skarnmineralisierung in der Tiefe bestätigen, nachdem historische Daten Hinweise darauf ergeben hatten, dass die Skarnzone mächtiger sein könnte als bisher angenommen.

     

    „Die Ergebnisse dieses Programms bestätigen, dass sich die Mineralisierung über die Grenzen früherer Bohrungen hinaus erstreckt, die das System nur teilweise untersuchten. Dies unterstreicht das Expansionspotenzial in der Tiefe und entlang der gesamten Ausdehnung“, schreiben die Geologen in ihrem Bericht. Die Ergebnisse bestätigen demnach das Vorhandensein eines an der Oberfläche anstehenden, vertikal ausgedehnten Kupfer-Silber-Gold-Skarnsystems. Es gibt zunehmend Hinweise auf ein genetisch verwandtes Porphyrsystem in der Tiefe.

     

    Enrico Gay, CEO von Algo Grande Copper, erläutert die geologische Kalkulation: „Die Identifizierung mehrerer übereinanderliegender Skarn-Horizonte, kombiniert mit einer ausgeprägten Metallzonierung und Molybdän-Prägung, bestärkt unsere Annahme, dass wir in einem großflächigen Porphyr-Skarn-System operieren.“

     

    Die Exploration von Adelita mit hohen Kupfergehalten und die bislang gewonnenen Erkenntnisse über die Geologie nähren die Hoffnung, dass am Ende das stehen könnte, was der Weltmarkt am stärksten nachfragt: Ein neuer Kupferfund von bedeutender Größe.

     

    Seit Jahrzehnten immer weniger Kupferfunde

     

    Daten von S&P Global zeigen, dass neue Kupferentdeckungen rar sind. Trotz eines Anstiegs der Budgets für die Kupferexploration seit 2021 wurden im Zeitraum 2020–2024 lediglich sechs bedeutende Funde mit einem Gesamtvolumen von 8,8 Mio. Tonnen gemacht. Auch in der längerfristigen Perspektive zeigt sich dieses Bild: Die Zahl und Größe bedeutender Kupferfunde im Jahrzehnt von 2015 bis 2024 sind im Vergleich zu den vorherigen Jahrzehnten geringer.

     

    Der Bericht von S&P Global nennt 258 Kupferlagerstätten, die zwischen 1990 und 2024 entdeckt wurden, und 1,365 Milliarden Tonnen Kupfer in Reserven, Ressourcen und aus der früheren Produktion enthalten. „Im Vergleich zu unserer Analyse von 2024 ergab sich 2025 ein Nettozuwachs von 19 Lagerstätten“, schrieb Analystin Eillen Grace Dela Cruz bei der Vorlage der Zahlen im Dezember.

     

    Und selbst dieser Nettozuwachs wird durch weitere Daten relativiert: Das Volumen des entdeckten Kupfers in der Analyse von 2025 zeigt einen Nettoanstieg von 4 % bzw. 49 Millionen Tonnen. Dieser Anstieg ist größtenteils auf das Wachstum der Ressourcen und Reserven von Projekten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien zurückzuführen. Wirklich neue Vorkommen in einer frühen Phase der Exploration: Fehlanzeige.

     

    Entdeckungskosten pro Tonne 500-fach höher als 1991

     

    Bemerkenswert ist, dass auch ein deutlicher Anstieg der globalen Budgets für die Kupferexploration in den vergangenen Jahren am grundlegenden Trend nichts geändert hat. 3,2 Mrd. EUR investierten Unternehmen der Rechnung von S&P Global zufolge 2024 – der höchste Wert seit 2013. Mit diesem Aufwand wurden 1,9 Mio. Tonnen an Reserven und Ressourcen entdeckt. Die Entdeckungskosten pro Tonne: 1.716 USD. Zum Vergleich: Im günstigsten Entdeckungsjahr 1991 wurden mit einem Explorationsbudget von knapp 530 Mio. USD 149,3 Mio. Tonnen Kupfer entdeckt. Die Entdeckungskosten pro Tonne: 3,3 USD.

     

    Doch es gibt Hoffnung. Neben Algo Grande Copper haben in den letzten Wochen auch andere Kupferexplorer Bohrergebnisse vorgelegt, die auf eine mögliche Signifikanz der explorierten Vorkommen schließen lassen. Sterling Metals etwa meldete für das Soo Copper Projekt in Ontario Mitte März 235 Meter mit 0,5 % Kupferäquivalent, darunter 32,75 Meter mit 1,5 %. Carnaby Resources meldete für das Greater Duchess Projekt in Queensland 8,1 Meter mit 8 % Kupfer und 2,2 Gramm Gold pro Tonne. Hercules Metals berichtete Anfang Februar über Bohrungen bei Leviathan in Idaho, darunter knapp 113 Meter mit 1,38 % Kupfer. Die Hoffnung wächst, dass die vermehrte Exploration bald wieder mehr Projekte zur Pipeline hinzufügen könnte.

     

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    Bei Algo Grande Copper wird die Exploration von Adelita mit Hochdruck fortgesetzt. Nach Abschluss der Phase I sollen nun Phase-II-Bohrungen folgen. Im Fokus steht dabei die Erweiterung des Cerro-Grande-Gebiets entlang des Streichens, die Untersuchung weiterer Skarn-Ziele sowie die Erschließung der potenziellen Porphyr-Quelle in der Tiefe.

     

    Die Aktie von Algo Grande hat nach Börsenstart aufgrund der positiven operativen Entwicklungen bereits an Wert gewonnen. Sollten sich die Explorationserfolge fortsetzen, könnte die aktuelle Bewertung von knapp 20 Mio. EUR in einem weiterhin günstigen Umfeld für das Basismetall allerdings noch erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial haben.

     

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    Unternehmen: Algo Grande Copper

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    Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte

     

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