08.05.2026, 2685 Zeichen
Die Österreichische Post konnte die Umsatzerlöse im 1. Quartal 2026 um 0,9 Prozent auf 770,7 Mio Euro erhöhen. Das Ergebnis des 1. Quartals 2026 lag mit der Transformation im Telekommunikationsbereich, dem herausfordernden Wettbewerbsumfeld in Südost- und Osteuropa sowie dem regulatorisch bedingten Mengenentfall in der Türkei durch restriktive Importregeln für Pakete aus Asien erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahres, wie die Post erklärt. Das EBITDA verringerte sich in der Berichtsperiode von 101,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 93,8 Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 48,4 Mio. Euro auf 36,8 Mio. Euro. Das Periodenergebnis der Österreichischen Post lag im 1. Quartal 2026 – bedingt durch einen negativen Bewertungseffekt für die restlichen 20 Prozent der Anteile an Aras Kargo – bei 15,3 Mio. Euro nach 39,6 Mio. Euro im Vorjahr (basierend auf Inflation und Wechselkurs).
Zur Umsatzentwicklung der Segmente: In der Division Brief, Filiale & Services reduzierten sich die Umsatzerlöse um 7,6 Prozent auf 289,9 Mio EUR, geprägt vom strukturellen Rückgang des adressierten Briefvolumens durch die elektronische Substitution. Darüber hinaus ist insbesondere im adressierten Werbegeschäft eine Reduktion zu verzeichnen, die auf Einsparungsmaßnahmen der Werbe-Kund*innen zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse der Division E‑Commerce & Logistics erhöhten sich um 6,9 Prozent auf 447,4 Mio. Euro und haben sich in Österreich und in der Region Südost- und Osteuropa mit einem Volumenzuwachs von 10 Prozent bzw. 9 Prozent "sehr zufriedenstellend entwickelt", so die Post. In der Region Türkei+ (umfasst die Länder Türkei, Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan) waren regulatorisch bedingte Rückgänge bei den Mengen aus Asien zu verzeichnen (Volumenentwicklung –2 Prozent). Die Division Bank mit Umsatzerlösen von 35,2 Mio. Euro verzeichnete zwar einen Rückgang bei den Erträgen aus Finanzdienstleistungen aufgrund des niedrigeren Zinsumfelds, konnte aber sowohl das Zinsergebnis steigern als auch ein nachhaltig positives Ergebnis erwirtschaften, betont das Unterenehmen.
Trotz der bestehenden geopolitischen Unsicherheiten geht die Österreichische Post für 2026 von einem leichten Umsatzanstieg aus. Daneben rechnet das Unternehmen mit inflationsbedingten Kostensteigerungen. Es werden daher umfassende Initiativen ergriffen, um das Ergebnisniveau des Konzerns abzusichern. Für 2026 peilt die Österreichische Post trotz schwierigem makroökonomischem Umfeld unverändert eine weitgehend stabile Ergebnisentwicklung in der Größenordnung der letzten Jahre an. Die Erwartungshaltung eines schwächeren ersten Halbjahres und stärkeren zweiten Halbjahres wird bestätigt.
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