14.05.2026, 6463 Zeichen
Ein heute veröffentlichter Forschungsbericht der Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), einem weltweit tätigen, auf KI spezialisierten Technologie- und Beratungsunternehmen, kommt zu dem Ergebnis, dass Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen in Europa digitale Programme vorantreiben, um Verteidigungsoperationen zu modernisieren und eine emissionsärmere Luftfahrt zu fördern.
Der Bericht „2026 ISG Provider Lens® Aerospace and Defense Services and Solutions“ für Europa kommt zu dem Ergebnis, dass der Sektor sich von der Erholung nach der Pandemie in eine neue Phase bewegt, die von der Wiederauffüllung der Verteidigungsbestände, der Reindustrialisierung und Investitionen in KI für den Betrieb und autonome Systeme geprägt ist. Die Unternehmen bringen unmittelbare operative Anforderungen mit umfassenderen Bemühungen in Einklang, die darauf abzielen, die regionale Industriekapazität zu stärken, die Widerstandsfähigkeit zu verbessern und kritische Systeme zu modernisieren.
„Europäische Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen investieren mit größerer Dringlichkeit, verlangen aber auch eine strengere Disziplin bei der Umsetzung“, sagte Andreas Fahr, Partner bei ISG. „Sie machen digitale Kontinuität, industrielle Widerstandsfähigkeit und schnellere Lieferung zu unmittelbaren Prioritäten.“
In ganz Europa investieren Unternehmen in Innovation und schaffen gleichzeitig stärkere digitale Grundlagen für Design, Produktion und Wartung. Sie beschleunigen die Einführung von Digital Engineering und modellbasiertem System-Engineering, um Entwicklungszyklen zu verkürzen, die Rückverfolgbarkeit zu verbessern und komplexere multinationale Programme zu unterstützen. Unternehmen entwickeln Verteidigungsfähigkeiten der nächsten Generation, darunter KI-gestützte Zielerkennung, autonome Logistik und mehrschichtige Luftverteidigung.
Unternehmen der zivilen und geschäftlichen Luftfahrt streben nach umweltfreundlicherem Betrieb und neuen Wachstumschancen. Sie investieren in nachhaltige Flugkraftstoffe, kohlenstoffarme Antriebe sowie die damit verbundene Forschung und Entwicklung und erkunden gleichzeitig die urbane Luftmobilität und Transportmodelle der nächsten Generation in Märkten wie Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Diese Initiativen schreiten zwar uneinheitlich voran, bleiben aber für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die regulatorische Angleichung von zentraler Bedeutung.
Im Zuge dieser Initiativen erwarten die europäischen Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen von ihren Anbietern, dass diese stärker integrierte und ergebnisorientierte Betriebsmodelle unterstützen. Da leistungsbasierte Vertragsabschlüsse und der Austausch von Echtzeitdaten immer häufiger werden, bauen Anbieter ihre Kompetenzen in den Bereichen digitale Instandhaltung, zustandsbasierte Logistik und technologische Transformation aus. Fragmentierte Datenumgebungen und Zertifizierungsauflagen verlangsamen die Umsetzung in einigen Bereichen weiterhin, was die Nachfrage nach Partnern erhöht, die bei der Bereitstellung interoperabler Systeme, einer schnelleren Lieferung und Software-First-Ansätzen helfen können, so ISG.
„Die Aufstockung der Finanzmittel belebt den europäischen Luftfahrt- und Verteidigungssektor, aber die Unternehmen müssen komplexe Programme auch in operative Ergebnisse umsetzen“, sagte Harish B, Principal Analyst bei ISG und Hauptautor des Berichts. „Anbieter, die fundiertes technisches Know-how, Unterstützung in der Lieferkette und Transformationskompetenzen vereinen, helfen den Unternehmen dabei, diese Dynamik in konkrete Ergebnisse umzusetzen.“
Der Bericht untersucht auch andere Trends, die den europäischen Luftfahrt- und Verteidigungssektor beeinflussen, darunter die Transformation der Belegschaft und der Ausbau kleiner Start-Ökosysteme für Satellitenmissionen in der erdnahen Umlaufbahn in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Spanien und Norwegen.
Weitere Einblicke in die Herausforderungen, denen Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen in Europa gegenüberstehen, sowie Ratschläge von ISG zu deren Bewältigung finden Sie im ISG Provider Lens Focal-Points-Briefing hier.
Der Bericht für Europa bewertet die Kompetenzen von 41 Anbietern in vier Quadranten: Technik, Design und Innovation; Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) sowie Aftermarket; Lieferkettenbetrieb und Logistikmanagement; sowie Technologietransformation und Beratung.
Er nennt Accenture, Akkodis, Capgemini, HCLTech, IBM, Infosys und TCS als „Leader“ in allen vier Quadranten. Cognizant und DXC Technology werden jeweils in drei Quadranten als „Leader“ anerkannt. Atos, Cyient, Deloitte, EY, LTTS, PwC, Randstad Digital und Tech Mahindra werden jeweils in zwei Quadranten als „Leader“ genannt. Genpact, Quest Global und Thales werden jeweils in einem Quadranten als „Leader“ genannt.
Darüber hinaus werden PwC, Quest Global und Tech Mahindra in jeweils einem Quadranten als „Rising Stars“ genannt – Unternehmen mit einem „vielversprechenden Portfolio“ und „hohem Zukunftspotenzial“ gemäß der Definition von ISG.
Der ISG Provider Lens Aerospace-&-Defense-Bericht 2026 für Europa ist für Abonnenten oder als Einmalkauf auf dieser Webseite erhältlich.
Über die Information Services Group (ISG)
ISG (Nasdaq: III) ist ein weltweit tätiges, auf KI ausgerichtetes Technologie- und Beratungsunternehmen. Als vertrauenswürdiger Partner von mehr als 900 Kunden, darunter 75 der weltweit 100 führenden Unternehmen, ist ISG ein langjähriger Marktführer im Bereich Technologie- und Unternehmensdienstleistungen und steht heute an vorderster Front beim Einsatz von KI, um Unternehmen zu operativer Exzellenz und schnellerem Wachstum zu verhelfen. Das 2006 gegründete Unternehmen ist bekannt für seine proprietären Marktdaten und Forschungsergebnisse, sein fundiertes Wissen und seine Kompetenz im Bereich der Anbieter-Ökosysteme sowie für die Expertise seiner 1.500 Fachleute weltweit, die gemeinsam daran arbeiten, Kunden dabei zu unterstützen, den Wert ihrer Technologieinvestitionen zu maximieren.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
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