27.03.2026, 2443 Zeichen
CPI Europe weist für 2025 einen Konzerngewinn von 513,5 Mio. Euro aus (2024: 133,5 Mio. Euro). Das Neubewertungsergebnis belief sich auf 211,8 Mio. Euro (2024: 12,6 Mio. Euro) und ist laut CPI von einer positiven Entwicklung der Renditen- und Mietentwicklungen in der Assetklasse Einzelhandel geprägt. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) erhöhte sich auf 710,3 Mio. Euro (2024: 419,4 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) auf 599,8 Mio. Euro (2024: 206,0 Mio. Euro). Die Mieterlöse lagen aufgrund von Immobilienverkäufen mit 562,5 Mio. Euro um 4,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bereinigt um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe zeigten die Like-for-like-Mieterlöse im Geschäftsjahr 2025 ein Plus von 1,7 Prozent. Der FFO 1 nach Steuern liegt bei 234,5 Mio. Euro (2024: 274,5 Mio. Euro). Der Hauptversammlung am 5. Mai 2026 wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende auszuschütten. Die Mittel sollen zur weiteren Stärkung der Bilanz eingesetzt werden, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.
Ende 2025 umfasste das Immobilienportfolio der CPI Europe 357 Objekte mit einem Gesamtwert von 8.701,5 Mio. Euro und einer vermietbaren Fläche von 3,8 Millionen m2. Der Vermietungsgrad lag bei 94,0 Prozent, die durchschnittliche nach Mieterlösen gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) bei 3,9 Jahren. Das Verkaufsvolumen belief sich 2025 auf insgesamt 736,6 Mio. Euro.
CPI Europe wies zum 31. Dezember 2025 eine Eigenkapitalquote von 47,1 Prozent sowie einem soliden Netto-Loan-to-Value (Netto-LTV) von 42,6 Prozent auf. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 320,0 Mio. Euro. Die Finanzverbindlichkeiten waren zu 93,2 Prozent gegen das Zinsänderungsrisiko abgesichert. Der IFRS-Buchwert je Aktie erhöhte sich auf 32,31 Euro. Der Substanzwert EPRA-NTA je Aktie stieg per Ende 2025 auf 35,62 Euro und spiegelt damit den im Geschäftsjahr 2025 erzielten Konzerngewinn wider.
Zum Ausblick heißt es: CPI Europe wird sich 2026 primär auf die weitere Optimierung des Bestandsportfolios konzentrieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem neu erworbenen tschechischen Wohnimmobilien-Portfolio sowie der Erweiterung des Retail Park-Portfolios. Parallel dazu wird CPI Europe den Verkauf von Immobilien, die nicht in die Portfoliostrategie passen, fortsetzen. Akquisitionen, die die Fortsetzung des Unternehmenswachstums unterstützen, wird das Unternehmen unverändert opportunistisch nutzen.
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Erstes Clarion Hotel in Wien eröffnet in einer CPI Europe-Immobilie am Wienerberg, Foto: CPI Europe
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