25.02.2026, 1473 Zeichen
Der Aerospace-Zulieferer FACC hat vorläufigen Zahlen zufolge die Umsätze in 2025 um 11,3 Prozent auf 984,4 Mio. Euro steigern können. Das EBIT verbesserte sich um 49,4 Prozent auf 42,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge stieg von 3,2 Prozent auf 4,3 Prozent. Das Unternehmen hat damit die eigenen Prognosen (Umsatzplus von mehr als 10 Prozent, EBIT-Marge 4 bis 5 Prozent) erreicht.
Laut FACC leisteten alle Divisionen (Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors) einen positiven Ergebnisbeitrag. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung seien das seit Herbst 2024 umgesetzte konzernweite Effizienzsteigerungsprogramm CORE sowie die positiven Effekte des neuen Standortes in Kroatien, wie das Unternehmen erklärt. Alle eingeleiteten Maßnahmen würden bereits klare Wirkung zeigen, den stark gestiegenen Standortkosten entgegen wirken und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken, wie es heißt.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management eine weitere Umsatzsteigerung zwischen 5 und 15 Prozent. Die eingeschränkte Verfügbarkeit kritischer Flugzeugsysteme – insbesondere von Triebwerken – zählt laut FACC weiterhin zu den zentralen Themen der zivilen Luftfahrtindustrie. Die FACC-Einschätzungen für das Geschäftsjahr 2026 berücksichtigen diese Effekte, die Umsatzplanung basiert auf konservativen Annahmen, wie es heißt. Mit fortschreitender Umsetzung der CORE-Maßnahmen und zusätzlichen Skaleneffekten wird eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge erwartet.
Börsepeople im Podcast S23/19: Daniel Hahn
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Die FACC AG hat im kroatischen Jakovlje nach 10 Monaten Bauzeit ein neues Hightech Werk errichtet und nun ab Dezember 2021 schrittweise in Betrieb genommen. Credit: FACC
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