30.04.2025, 1480 Zeichen
Der Luftfahrt-Zulieferer FACC hat im 1. Quartal ein Umsatzwachstum von +14,1 Prozent auf 231,0 Mio. Euro (Q1 2024: 202,4 Mio. Euro) erreicht. Anhaltende Verwerfungen in den internationalen Lieferketten sowie vor allem hohe Material- und Personalkosten belasten das operative Ergebnis, das von 9,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf nunmehr 4,3 Mio. Euro gesunken ist. Das Ergebnis nach Steuern ging im Periodenvergleich von 3,6 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro zurück. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 10,1 Mio. Euro (vs. –27,2 Mio. Euro).
Die Diskussion über die Einführung von Zöllen in der Luftfahrtindustrie stelle die Branche vor neue Herausforderungen, so das Unternehmen. "Das Kostensenkungs- und Effizienzprogramm der FACC wird deshalb weiterhin mit voller Kraft umgesetzt und wird bis Ende 2026 zu einer nachhaltigen Ertragssteigerung führen," heißt es. Die im Anschluss an den Fake-President-Incident in China sichergestellten Gelder in Höhe von 10,8 Mio. Euro, die Ende März 2025 von der Republik Österreich an die FACC rücküberwiesen wurden, waren bei FACC als Forderung gebucht und deren Rückführung ist somit nicht ergebniswirksam.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 bleibt unverändert. Es wird eine Umsatzsteigerung von 5 bis 15 Prozent erwartet. Das operative Ergebnis werde sich durch zu erwartende Skaleneffekte sowie durch Effekte aus dem in Umsetzung befindlichen Effizienzsteigerungsprogramm der FACC weiter verbessern, wie es heißt.
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