22.05.2025, 2612 Zeichen
Der Baukonzern Porr hat Zahlen für das 1. Quartal veröffentlicht. Die Produktionsleistung liegt im Start-Quartal bei 1.270 Mio. Euro, was ein Minus von 4,0 Prozent zum Vergleichsquartal des Vorjahrs bedeutet. Im größten Segment AT / CH gab es ein Wachstum von 10,4 Prozent, beim Segment Infrastruktur International sogar von 24,9 Prozent, streicht das Unternehmen hervor. Im 1. Quartal, was saisonal bedingt das Schwächste des Jahres ist, hielt die Porr ihre Umsätze nahezu stabil bei 1.264,8 Mio. Euro (-0,8 Prozent). Trotz höherer Personalkosten, dafür absoluten Einsparungen bei Materialaufwendungen und sonstigen Herstellungsleistungen konnte das Betriebsergebnis (EBIT) um 11,7 Prozent auf 12,6 Mio. Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge stieg von 0,9 Prozent auf 1,0 Prozent. Das Periodenergebnis ging von 6 Mio. Euro im Vorjahres-Quartal auf nunmehr 5 Mio. Euro zurück.
Der Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2025 konnte um 17,4 Prozent auf 1.539 Mio. Euro gesteigert werden, der Auftragsbestand erhöhte sich 4,4 Prozent und lag zum Stichtag 31. März 2025 bei 8.812 Mio. Euro. „Die Auftragslage ist ausgesprochen gut – die Porr hat im ersten Quartal mit einem Plus von 17,4 % bei den Neuaufträgen eine Steilvorlage für die nächsten Monate geliefert“, meint CEO Karl-Heinz Strauss. Besonders stark war der Zuwachs an Neuaufträgen mit + 81,1 Prozent in Segment DE. „Deutschland zeigt bereits die ersten Anzeichen einer Wiederbelebung im Hochbau. Und dank des Commitments zum Ausbau der Infrastruktur wird dieses Land in den kommenden Jahren die größte Baustelle Europas. Wir als Porr sind mit spannenden Projekten mittendrin“, so Strauss. Zu den wesentlichen Neuaufträgen der PORR gehört der Bau der Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Berlin, Deutschland sowie mittelgroße Wohnbauprojekte in Osnabrück, Duisburg, Leipzig und Münster. Ebenfalls kamen Aufträge für eine Bahnverbindung zwischen Nezamyslice und Kojetín in Tschechien und eine Krankenhauserweiterung in Warschau, Polen hinzu.
Insgesamt bleibt laut Porr in Europa der Tiefbau der Wachstumsmotor der Branche, insbesondere aufgrund des breitflächigen Ausbaus des Transportnetzes und der Energieinfrastruktur. Im Hochbau gibt es Wachstumsimpulse aus dem Gesundheitsbau und anspruchsvollen Bereichen wie Datencenter, Reinräumen und Industriebau, so das Unternehmen.
Auf Basis des erneut gestiegenen Auftragsbestands von 8,8 Mrd. Euro wird für das Jahr 2025 weiterhin eine moderate Leistungs- und Umsatzsteigerung sowie eine EBIT-Marge von 2,8 Prozent bis 3,0 Prozent erwartet. Das Ziel bis 2030 ist eine EBIT-Marge von 3,5 bis 4,0 Prozent.
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Porr-CEO Karl-Heinz Strauss, Foto: Astrid Knie
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