30.03.2026, 1606 Zeichen
Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihre Kapitalmarktprognosen überarbeitet und rechnen mit weiter fallenden Börsen in den kommenden Monaten. Für Juni 2026 gehen sie von einem ATX-Stand von 4.750 aus und für September von 4500 Punkten. Im Dezember 2026 sehen sie den ATX bei 5250 Zählern. Und in einem Jahr, im März 2027, bei 5300. Aktuell notiert der ATX bei 5270 Punkten. Sie erwarten, dass Europa in einen offiziellen Bärenmarkt abdrifet und US-Aktien ebenfalls deutliche Verluste erzielen werden, sich diese aber besser halten werden als die europäischen Titel. Zusammenfassend meinen sie: "Unser neues Szenario bedeutet für die Aktienmärkte, dass die ursprünglichen Erwartungen an das aggregierte Gewinnwachstum auf Indexebene auf die nächsten 12 Monate und damit auch an die Rückkehr europäischer Unternehmen auf den Wachstumspfad nicht haltbar sein werden. Auf den aktuellen Rückgang der Bewertungen sollte dementsprechend ein tatsächlicher Rückgang oder zumindest ein Abflachen der Unternehmensgewinne erfolgen. Da die Preisbildung an den Aktienmärkten stets aus der Divergenz zwischen Erwartungshaltung und fundamentaler Realität resultiert, liegt ein Anpassen der Kursniveaus nach unten in der Natur der Sache. Zwar haben die Märkte seit Kriegsausbruch bereits deutlich korrigiert, das Tief dürfte jedoch noch nicht erreicht sein."
Ihr aktueller Game-Plan würde sich laut den Analysten in der Erstellung als äußerst schwierig gestalten, da die gesamte Marktlage an einem Konflikt hängt, "der morgen beendet sein, aber ebenso in Sekunden massiv eskalieren könnte", wie die Experten betonen.
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
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