Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





SAP Aktie: KI-Umbau fällt durch ( Finanztrends)

28.03.2026, 2965 Zeichen

Der Softwarekonzern SAP reagiert mit einer Übernahme und einem radikalen Schnitt beim Preismodell auf die wachsende Angst vor Künstlicher Intelligenz. Während das Management die Weichen für die Zukunft stellt, ziehen Investoren reihenweise die Reißleine. Die Quittung an der Börse ist ein empfindlicher Kursrutsch, der das Papier nun auf ein neues Tief drückt.

Um die eigene technologische Basis zu stärken, plant das Walldorfer Unternehmen die Übernahme des US-Spezialisten Reltio. Dessen Technologie soll Datenquellen vereinheitlichen und damit eine kritische Voraussetzung für das Training hochwertiger KI-Modelle schaffen. Parallel dazu reagiert CEO Christian Klein auf die Sorge, dass generative KI klassische Softwarelösungen in naher Zukunft ersetzen könnte. Das Unternehmen stellt seine Gebührenstruktur um: Künftig bildet nicht mehr die reine Nutzerzahl, sondern der tatsächliche Einsatz von KI-Funktionen die Basis für die Abrechnung. Damit soll das Umsatzpotenzial pro Kunde auch bei sinkenden Mitarbeiterzahlen in automatisierten Prozessen gesichert werden.

Neues Preismodell trifft auf Analysten-Skepsis

Der Kapitalmarkt honoriert diesen strategischen Schwenk bislang nicht. Im Gegenteil stufte das Analysehaus JPMorgan die Papiere kürzlich von „Overweight“ auf „Neutral“ ab und reduzierte das Kursziel deutlich von 260 auf 175 Euro. Als Grund nannten die Experten den sektorenübergreifenden Druck auf Technologiewerte, der auch Wettbewerber wie Salesforce spürbar belastet.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?

Die Nervosität der Anleger spiegelt sich unmissverständlich im Kursverlauf wider. Am Freitag rutschte die Aktie um weitere 2,27 Prozent ab und schloss exakt auf dem neuen 52-Wochen-Tief von 142,34 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust für Anteilseigner damit auf beachtliche 29,53 Prozent.

Charttechnik signalisiert weitere Gefahr

Mit dem Rücksetzer unter die wichtige charttechnische Unterstützung bei 143,32 Euro hat sich das technische Bild weiter eingetrübt. Marktbeobachter sehen bei einem nachhaltigen Bruch dieser Marke das Risiko einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung in den Bereich zwischen 129,74 und 120,00 Euro. Auf der Oberseite fungiert das Level um 160,44 Euro nun als harter Widerstand.

Operativ richtet sich der Blick auf den Abschluss der Reltio-Transaktion, der nach behördlicher Freigabe für das zweite oder dritte Quartal 2026 angesetzt ist. Bis dahin muss das nutzungsbasierte Preismodell erste messbare Erfolge in den Bilanzen liefern, um einen weiteren Ausverkauf der Aktie zu verhindern.

Anzeige

SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(28.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S und RBI, dazu Input zu Edda Vogt und New Orders ab Dienstag


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Frequentis, Rosgix, EVN, ATX, ATX Prime, ATX TR, Porr, Bawag, ATX NTR, Erste Group, VIG, Uniqa, Österreichische Post, Polytec Group, Lenzing, Addiko Bank, Andritz, AT&S, DO&CO, FACC, Palfinger, Bajaj Mobility AG, RBI, SBO, Strabag.


Random Partner

Verbund
Verbund ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist Verbund von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 ist Verbund an der Börse.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...

» Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S un...

» Wiener Börse am Vormittag deutlich leichter: Agrana, Verbund und Polytec...

» Edda Vogt: 25 Jahre bei der Deutsche Börse und warum Finanzbildung keine...

» Österreich-Depots: Feiner April-Start (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 1.4.: Bitte wieder so wie im Horrorjahr 2008 (Börse Gesc...



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte

Börse Social Club Board
>> mehr
    Star der Stunde: AT&S 4.73%, Rutsch der Stunde: Polytec Group -2.91%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(1)
    Star der Stunde: SBO 1.33%, Rutsch der Stunde: CA Immo -0.71%
    Star der Stunde: OMV 0.72%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -0.95%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: EVN(2), Semperit(2), Kontron(1)
    Star der Stunde: EuroTeleSites AG 1%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -2.03%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: voestalpine(4), Lenzing(3), Erste Group(2), Uniqa(1), RBI(1), FACC(1), Frequentis(1), Strabag(1), Andritz(1)
    Star der Stunde: EuroTeleSites AG 0.45%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -1.68%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 12-13: Telekom Austria(5), Erste Group(1), OMV(1), Österreichische Post(1), Bawag(1), AT&S(1)