Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Danke, Herr Lange! Über Finanztransaktionssteuern und Versager ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



09.02.2012, 3240 Zeichen

"AVL-Experte warnt: „Transaktionssteuer trifft am Ende vor allem kleine Anleger“

Stuttgart/Weinstadt, 9. Februar 2012. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht – diese Binsenweisheit trifft gerade in der Politik immer wieder zu.  Jüngstes Beispiel: die seit längerem diskutierte Einführung einer Transaktionssteuer für Börsenprodukte. Erstmals spricht nun ein Experte offen aus, was viele Insider denken:  die Politik versucht lediglich, sich neue Geldquellen zu erschließen – und dies auf denkbar ungeeignetem Weg, sagt Uwe Lange, Inhaber des größten unabhängigen Online-Finanzvermittlers AVL.

Der Experte ist geradezu entsetzt über die derzeitige politische Diskussion. Uwe Lange: „Unter dem Deckmäntelchen, die angeblich ausufernden Finanzmärkte zu regulieren, wird hier vollmundig ein völlig ungeeigneter Weg beschritten. Und das Bittere für Otto Normalverbraucher: werden die Berliner Pläne realisiert, zahlen die deutschen Sparer die Zeche.“

Denn die Einführung der so genannten Transaktionssteuer ist nach Ansicht Langes ein rein populistisches Placebo, das völlig an den weltweiten Realitäten vorbeigehe. Am Ende könnte eine derartige Steuer weit reichende Auswirkungen insbesondere auf die so genannten kleinen Anleger haben, denen es um nichts anderes als um ihre private Altersvorsorge geht. Beispielrechnungen der Branche haben ergeben, dass ein Sparer, der über 40 Jahre monatlich 100 Euro in einen Riester-Vertrag einzahlt, am Ende 14.000 Euro durch die Kapitalmarktsteuer verlieren könnte. Würde diese nämlich für die beliebten Produkte mit hohem Aktienanteil eingeführt, würde die Steuer jede einzelne Umschichtung im Depot betreffen. So blieben in der Beispielrechnung nach 40 Jahren statt 149.000 Euro (ohne zusätzliche Steuer) nurmehr 135.000 Euro (bei Einführung der Börsensteuer) übrig.

Dies geht aus Berechnungen der beiden führenden Anbieter von geförderten Riester-Fonds, DWS und Union Investment, hervor. Sie repräsentieren zusammen etwa 2,5 Millionen der insgesamt knapp drei Millionen bestehenden Riester-Verträge. „Die Politik belohnt also den Riester-Sparer mit Zulagen, um ihm gleichzeitig über eine neue Steuer wieder Geld wegzunehmen. Dies zeigt bereits den ganzen Irrsinn der Pläne“, so Uwe Lange, der AVL Finanzdienstleistungen aus dem schwäbischen Weinstadt in den vergangenen 15 Jahren zur führenden deutschen Online-Plattform mit zehntausenden zufriedenen Kunden gemacht hat.

Das Fazit des Experten fällt dementsprechend deutlich aus. Uwe Lange: „Die Politik ist wieder einmal auf der Suche nach neuen Geldquellen, um das eigene jahrelange Versagen und offenkundige Konstruktionsmängel des Euro zu vertuschen. Dass eine Transaktionssteuer ein völlig ungeeignetes Instrument ist, zeigt ja bereits ein Blick in die Historie“. Hintergrund: Schweden hatte eine solche Steuer bereits einmal eingeführt. Und sie dann sofort wieder abgeschafft, weil der schwedische Finanzplatz regelrecht ausgeblutet ist – mit weit reichenden Folgen für die gesamte Wirtschaft des Landes. Lange: „Wir haben bereits 40.000 Steuervorschriften in diesem Land. Wir brauchen nicht mehr staatliche Eingriffe, sondern weniger.“ Daher fordert Lange, auf die Einführung einer marktökonomisch völlig unsinnigen weiteren Steuer zu verzichten."



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Verbund gesucht, am Fenstertag wenige News, aber viel Research




 

Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Verbund, Porr, Rosgix, EVN, AT&S, Rosenbauer, voestalpine, Wienerberger, Wolford, Wolftank-Adisa, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX, Siemens, HeidelbergCement, MTU Aero Engines, Henkel, Fresenius Medical Care.


Random Partner

VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Ausgewählte Events von BSN-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2102

    Featured Partner Video

    Börsegeschichte: 75 Jahre Buwog, davon viereinhalb Jahre börsenotiert, Zeitzeug:innen hier im audio-cd-Remix

    Anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums nutzte die Buwog Ende April ihre Veranstaltungsreihe „Buwog im Gespräch“ als Rahmen für einen Festakt: Rund 200 geladene Gäste feierten gemeinsam mit dem ...

    Books josefchladek.com

    Gerhard Puhlmann
    Die Stalinallee
    1953
    Verlag der Nation

    Ralph Gibson
    The Somnambulist
    1970
    Lustrum Press

    Dean Garlick
    100 Sculptural Circumstances
    2025
    Lodge Press

    Fabrizio Strada
    Strada
    2025
    89books

    Masahisa Fukase
    Sasuke
    2025
    Atelier EXB

    Danke, Herr Lange! Über Finanztransaktionssteuern und Versager ...


    09.02.2012, 3240 Zeichen

    "AVL-Experte warnt: „Transaktionssteuer trifft am Ende vor allem kleine Anleger“

    Stuttgart/Weinstadt, 9. Februar 2012. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht – diese Binsenweisheit trifft gerade in der Politik immer wieder zu.  Jüngstes Beispiel: die seit längerem diskutierte Einführung einer Transaktionssteuer für Börsenprodukte. Erstmals spricht nun ein Experte offen aus, was viele Insider denken:  die Politik versucht lediglich, sich neue Geldquellen zu erschließen – und dies auf denkbar ungeeignetem Weg, sagt Uwe Lange, Inhaber des größten unabhängigen Online-Finanzvermittlers AVL.

    Der Experte ist geradezu entsetzt über die derzeitige politische Diskussion. Uwe Lange: „Unter dem Deckmäntelchen, die angeblich ausufernden Finanzmärkte zu regulieren, wird hier vollmundig ein völlig ungeeigneter Weg beschritten. Und das Bittere für Otto Normalverbraucher: werden die Berliner Pläne realisiert, zahlen die deutschen Sparer die Zeche.“

    Denn die Einführung der so genannten Transaktionssteuer ist nach Ansicht Langes ein rein populistisches Placebo, das völlig an den weltweiten Realitäten vorbeigehe. Am Ende könnte eine derartige Steuer weit reichende Auswirkungen insbesondere auf die so genannten kleinen Anleger haben, denen es um nichts anderes als um ihre private Altersvorsorge geht. Beispielrechnungen der Branche haben ergeben, dass ein Sparer, der über 40 Jahre monatlich 100 Euro in einen Riester-Vertrag einzahlt, am Ende 14.000 Euro durch die Kapitalmarktsteuer verlieren könnte. Würde diese nämlich für die beliebten Produkte mit hohem Aktienanteil eingeführt, würde die Steuer jede einzelne Umschichtung im Depot betreffen. So blieben in der Beispielrechnung nach 40 Jahren statt 149.000 Euro (ohne zusätzliche Steuer) nurmehr 135.000 Euro (bei Einführung der Börsensteuer) übrig.

    Dies geht aus Berechnungen der beiden führenden Anbieter von geförderten Riester-Fonds, DWS und Union Investment, hervor. Sie repräsentieren zusammen etwa 2,5 Millionen der insgesamt knapp drei Millionen bestehenden Riester-Verträge. „Die Politik belohnt also den Riester-Sparer mit Zulagen, um ihm gleichzeitig über eine neue Steuer wieder Geld wegzunehmen. Dies zeigt bereits den ganzen Irrsinn der Pläne“, so Uwe Lange, der AVL Finanzdienstleistungen aus dem schwäbischen Weinstadt in den vergangenen 15 Jahren zur führenden deutschen Online-Plattform mit zehntausenden zufriedenen Kunden gemacht hat.

    Das Fazit des Experten fällt dementsprechend deutlich aus. Uwe Lange: „Die Politik ist wieder einmal auf der Suche nach neuen Geldquellen, um das eigene jahrelange Versagen und offenkundige Konstruktionsmängel des Euro zu vertuschen. Dass eine Transaktionssteuer ein völlig ungeeignetes Instrument ist, zeigt ja bereits ein Blick in die Historie“. Hintergrund: Schweden hatte eine solche Steuer bereits einmal eingeführt. Und sie dann sofort wieder abgeschafft, weil der schwedische Finanzplatz regelrecht ausgeblutet ist – mit weit reichenden Folgen für die gesamte Wirtschaft des Landes. Lange: „Wir haben bereits 40.000 Steuervorschriften in diesem Land. Wir brauchen nicht mehr staatliche Eingriffe, sondern weniger.“ Daher fordert Lange, auf die Einführung einer marktökonomisch völlig unsinnigen weiteren Steuer zu verzichten."



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Verbund gesucht, am Fenstertag wenige News, aber viel Research




     

    Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Verbund, Porr, Rosgix, EVN, AT&S, Rosenbauer, voestalpine, Wienerberger, Wolford, Wolftank-Adisa, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX, Siemens, HeidelbergCement, MTU Aero Engines, Henkel, Fresenius Medical Care.


    Random Partner

    VIG
    Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Ausgewählte Events von BSN-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2102

      Featured Partner Video

      Börsegeschichte: 75 Jahre Buwog, davon viereinhalb Jahre börsenotiert, Zeitzeug:innen hier im audio-cd-Remix

      Anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums nutzte die Buwog Ende April ihre Veranstaltungsreihe „Buwog im Gespräch“ als Rahmen für einen Festakt: Rund 200 geladene Gäste feierten gemeinsam mit dem ...

      Books josefchladek.com

      Ralph Gibson
      The Somnambulist
      1970
      Lustrum Press

      Daido Moriyama
      A Hunter (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Mellen Burns
      Skimpies
      2024
      burns books

      Stephen Gill
      The Pillar
      2019
      Nobody

      Yusuf Sevinçli
      Oculus
      2018
      Galerist & Galerie Filles du Calvaire