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Finanztransaktionssteuer: Hochinteressante Gegner (Bettina Schragl)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



29.09.2012, 1650 Zeichen

Das Tauziehen um die Finanztransaktionssteuer (FTS) geht weiter. Nicht in Österreich, da sind sich SPÖ und ÖVP einig, dass diese Steuer Krisenkiller und Wachstumsturbo schlechthin ist.

Schaut man über die Grenzen, dann sieht es anders aus: Just Italien und Spanien scheren nämlich aus. In der gesamten EU hat die Steuer bekanntlich keine Chance. Deshalb versuchen Berlin und Paris die Unterschriften von mindestens neun EU-Finanzministern zu sammeln, um die Steuer in kleinerem Rahmen zu retten. Spanien und Italien, ursprünglich mit dabei, sehen die Sache mittlerweile aber deutlich skeptischer (wobei zugegebenermassen unklar ist, ob sie nun negative Wachstumsauswirkungen und höheren Kreditkosten fürchten, die eine FTS mit sich brächte, oder einfach ein Atout für mehr Unterstützung der Euro-Zone in der Hand haben wollen).

Die FTS-Befürworter sind zwar gut im Negieren von wissenschaftlich belegten Negativfolgen, dennoch sei auf einen weiteren Effekt hingewiesen, den Credit-Experte Jochen Felsheimer (Assenagon) anführt: Im Niedrigzinsumfeld, das sicher noch einige Zeit Bestand hat, könnte eine FTS dazu führen, dass die Return-Erwartung für die regulatorisch geförderten Assets (Staats- und Quasi-Staatsanleihen) auf ein Niveau sinkt, welches sie aus Asset-Allokationsgesichtspunkten völlig unattraktiv macht. Die Folge wäre eine Verlagerung hin zu risikobehafteteren Assets. Zudem würde das Derivateuniversum und damit die Rolle der Banken als Kontrahenten gestärkt.

Womit wir beim Thema der Systemrelevanz der Banken sind. Und war nicht zuletzt dies das grosse Problem?



(aus dem Börse Express vom 28.8., mehr Kommentare von Bettina HIER)



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    Schaut man über die Grenzen, dann sieht es anders aus: Just Italien und Spanien scheren nämlich aus. In der gesamten EU hat die Steuer bekanntlich keine Chance. Deshalb versuchen Berlin und Paris die Unterschriften von mindestens neun EU-Finanzministern zu sammeln, um die Steuer in kleinerem Rahmen zu retten. Spanien und Italien, ursprünglich mit dabei, sehen die Sache mittlerweile aber deutlich skeptischer (wobei zugegebenermassen unklar ist, ob sie nun negative Wachstumsauswirkungen und höheren Kreditkosten fürchten, die eine FTS mit sich brächte, oder einfach ein Atout für mehr Unterstützung der Euro-Zone in der Hand haben wollen).

    Die FTS-Befürworter sind zwar gut im Negieren von wissenschaftlich belegten Negativfolgen, dennoch sei auf einen weiteren Effekt hingewiesen, den Credit-Experte Jochen Felsheimer (Assenagon) anführt: Im Niedrigzinsumfeld, das sicher noch einige Zeit Bestand hat, könnte eine FTS dazu führen, dass die Return-Erwartung für die regulatorisch geförderten Assets (Staats- und Quasi-Staatsanleihen) auf ein Niveau sinkt, welches sie aus Asset-Allokationsgesichtspunkten völlig unattraktiv macht. Die Folge wäre eine Verlagerung hin zu risikobehafteteren Assets. Zudem würde das Derivateuniversum und damit die Rolle der Banken als Kontrahenten gestärkt.

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