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Über Obama und Telekom Austria, die eine Überlegung wert ist ... (Max Otte)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



12.11.2012, 2269 Zeichen

(Autor: Max Otte) Obama wird wiedergewählt – und die Börsen sind im Rückwärtsgang

Sehr geehrte Privatanleger,

da wird Obama wiedergewählt, und die Börsen schalten in den Rückwärtsgang. Ja, unter der Heuschrecke Mitt Romney hätten die Heuschrecken noch eine Weile weitermachen können. Die Steuern wären niedrig geblieben. Romney zahlt zum Beispiel eine Einkommensteuer von ca. 15 Prozent.

Aber was dann?

Obama hat zumindest einige gute Ideen, wenn ich auch bereits bei seiner Wahl von vier Jahren davor gewarnt hatte, hohe Erwartungen in ihn zu setzen. Als Aufsteiger aus dem Nichts ohne Hausmacht muss Obama sehr, sehr vorsichtig sein. Und er ist nun einmal Politiker. In sein erstes Kabinett holte er viele Köpfe aus der Vorgängerregierung und dem Establishment, so zum Beispiel den Verteidigungsminister George Bushs und Hillary Clinton.

Amerika ist ziemlich kaputt. Nie waren die ideologischen Gegensätze und Spaltungen in der amerikanischen Bevölkerung größer als heute. Die Wirtschaftspolitik kennt angesichts dieser Tatsache nur Vollgas bei Schulden und Geldversorgung. Die amerikanische Politik ist hoch inflationär. Zum Teil kann ihr damit sogar die Sanierung auf Kosten des Auslands gelingen, denn die Gläubiger heißen Europa (Deutschland), Japan, China.

Hoffen wir, dass in den vier weiteren Jahren Obama etwas Ruhe einkehrt. Bislang ist aber mit der Regulierung des Finanzsektors oder dem Aufbau der Infrastruktur nicht wirklich begonnen worden. Und auf der Welt sieht es ziemlich düster aus. Ein Freund aus Studientagen, der mittlerweile Professor für Internationale Beziehungen an der Boston University ist, sprach von „angsteinflößenden Zeiten“.

In Europa fallen die Telekomwerte immer weiter. Wir sind dort mit einem Anteil von sechs bis sieben Prozent engagiert. Mit Hellenic Telecom (WKN: 903465) haben wir bereits viel Geld verdient. Bei KPN (WKN: 890963), Telekom Austria (WKN: 588811) oder mobistar (WKN: 916424) sowie bei den größeren Telekomgesellschaften sind die Preise mittlerweile so niedrig, dass dies eine echte Überlegung wert ist, auch wenn ­vielleicht – wie bereits bei Telefonica (WKN: 850775) und France Telecom (WKN: 906849) geschehen – Dividendenkürzungen kommen sollten.

Auf gute Investments,

Ihr

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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

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    12.11.2012, 2269 Zeichen

    (Autor: Max Otte) Obama wird wiedergewählt – und die Börsen sind im Rückwärtsgang

    Sehr geehrte Privatanleger,

    da wird Obama wiedergewählt, und die Börsen schalten in den Rückwärtsgang. Ja, unter der Heuschrecke Mitt Romney hätten die Heuschrecken noch eine Weile weitermachen können. Die Steuern wären niedrig geblieben. Romney zahlt zum Beispiel eine Einkommensteuer von ca. 15 Prozent.

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