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23.11.2012, 2422 Zeichen

Am Montag, den 26. November startet die Deutsche Börse einen neuen intelligenten Ordertyp für Anleger: Order on Event. Die neue Variante funktioniert ganz einfach und erspart dem Anleger viel Rechnerei. Doch nichts ist ohne Tücken.
Schon der Name lässt vermuten, was Order on Event bedeutet: „Handeln bei Ereignis“, sprich wenn der DAX eine bestimmte Marke erreicht, wird ein anderes Wertpapier ge- oder verkauft. Sinn macht das vor allem im Bereich der strukturierten Produkte wie Zertifikate oder ETFs. Für gewöhnlich haben Anleger nicht den ganzen Tag die Kurse im Visier, sie reagieren aber mit einer Order on Event sofort, wenn der DAX zum Beispiel den Widerstand bei 7000 Punkten nach unten durchbricht.Ohne lang zu rechnen, auf welchem Niveau ein Optionsschein oder Knock-out-Papier dann notieren würde, handelt der Anleger an der Börse: In der Praxis taucht bei einer Order on Event in dem Moment, in dem die Marke erreicht wird, sofort die Kundenorder im Orderbuch an der Börse auf. Interessant ist die Ordervariante vor allem, da sich vorher der Preis eines Papiers nicht exakt berechnen lässt, denn neben dem Index bestimmen Parameter wie implizite Volatilität, Zinsen oder Dividenden den Preis des Hebelpapiers. Dann ist der Anleger mit einer Order on Event auf der sicheren Seite, wenn die vorgegebene Marke touchiert wird.

Ein wichtiger Punkt, den Anleger dabei aber beachten sollten: Im vollelektronischen Xetra-Handel - das betrifft beispielsweise ETFs mit Hebel wie auf den LevDAX - kann es zu unerwünschten Kursabweichungen kommen, wenn die Liquidität in den Papieren gering ist. In diesem Fall muss der Anleger dann doch wieder genau rechnen und sollte die Order on Event mit einem Limit versehen.

Ein großes Handicap ist bislang auch die Verfügbarkeit. Interactive Brokers bietet die Möglichkeit und auch die österreichische Brokerjet will sie demnächst einführen, doch die großen Broker hinken hinterher. Cortal Consors und ViTrade haben es auf dem Plan. Möglich ist der neue Ordertyp auch nur an der Börse Frankfurt und im vollelektronischen Xetra-Handel. Die Börse Stuttgart hat derzeit keine Pläne, dies einzuführen, doch im außerbörslichen Handel mit Derivaten soll die Order on Event ebenfalls bald möglich sein. Zudem sind derzeit nur ein begrenzter Anteil an Basiswerten verfügbar: zum Start gut 50 Indizes, wie DAX, MDAX oder Bund-Future.




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    Neuer intelligenter Ordertyp: 'Order on Event' (Antonie Klotz)


    23.11.2012, 2422 Zeichen

    Am Montag, den 26. November startet die Deutsche Börse einen neuen intelligenten Ordertyp für Anleger: Order on Event. Die neue Variante funktioniert ganz einfach und erspart dem Anleger viel Rechnerei. Doch nichts ist ohne Tücken.
    Schon der Name lässt vermuten, was Order on Event bedeutet: „Handeln bei Ereignis“, sprich wenn der DAX eine bestimmte Marke erreicht, wird ein anderes Wertpapier ge- oder verkauft. Sinn macht das vor allem im Bereich der strukturierten Produkte wie Zertifikate oder ETFs. Für gewöhnlich haben Anleger nicht den ganzen Tag die Kurse im Visier, sie reagieren aber mit einer Order on Event sofort, wenn der DAX zum Beispiel den Widerstand bei 7000 Punkten nach unten durchbricht.Ohne lang zu rechnen, auf welchem Niveau ein Optionsschein oder Knock-out-Papier dann notieren würde, handelt der Anleger an der Börse: In der Praxis taucht bei einer Order on Event in dem Moment, in dem die Marke erreicht wird, sofort die Kundenorder im Orderbuch an der Börse auf. Interessant ist die Ordervariante vor allem, da sich vorher der Preis eines Papiers nicht exakt berechnen lässt, denn neben dem Index bestimmen Parameter wie implizite Volatilität, Zinsen oder Dividenden den Preis des Hebelpapiers. Dann ist der Anleger mit einer Order on Event auf der sicheren Seite, wenn die vorgegebene Marke touchiert wird.

    Ein wichtiger Punkt, den Anleger dabei aber beachten sollten: Im vollelektronischen Xetra-Handel - das betrifft beispielsweise ETFs mit Hebel wie auf den LevDAX - kann es zu unerwünschten Kursabweichungen kommen, wenn die Liquidität in den Papieren gering ist. In diesem Fall muss der Anleger dann doch wieder genau rechnen und sollte die Order on Event mit einem Limit versehen.

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