Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



17.02.2013, 6294 Zeichen

(Von: Tim Schaefer )

Das Vertrauen in die Banken ist ganz unten angekommen. Umfragen zeigen, wie sehr die Menschen verärgert sind. Fast die Hälfte der Deutschen haben keinerlei Vertrauen mehr in die Banken.

Nun macht die Deutsche Bank Werbung für den eigenen Youtube-Kanal. Sie platziert Anzeigen im Internet (über Google Adwords). EinVideo von der Jahrespressekonferenz 2013 hebt das Geldhaus hervor.

Ich dachte, das kann nicht wahr sein. Die Frankfurter Marketingfachleute scheinen nicht zu wissen, wie Social Media funktioniert. Fans kann niemand mit Werbegeldern kaufen. Niemals. Social Media funktioniert von ganz alleine. Das kommt von innen heraus. Sind die Kunden begeistert, machen sie alleine Werbung für die Bank und deren Produkte. Die Menschen werden aus eigenem Antrieb auf Youtube, Facebook und Twitter "Freunde". Niemand kann ein gutes Image kaufen. Wer das versucht, über den machen sich anschließend alle lustig. Das ist unglaubwürdig. Darüber wird sich die Netzgemeinde nur amüsieren. Der Schuss geht nach hinten los.

Ähnlich ist das bei der Werbung für schlechte Produkte: Ein cleveres Management wird niemals schlechte Produkte massiv bewerben. Denn das ist so, als ob Sie Perlen vor die Säue werfen würden.

Es muss ein Wandel von innen beginnen. Mehr ist nicht nötig. Das sagt einem ja der gesunde Menschenverstand. Der Kunde muss fair behandelt werden. Ebenso die Gesellschaft und der Staat. Ethik und Fairness müssen im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen. Wer die Gewinnmaximierung zur obersten Maxime erklärt und dabei Wohlverhaltensregeln übersieht, wird teuer dafür bezahlen. Das ist ja logisch. Eine Kultur der Gier ist eine schlechte Kultur.

Wenn ich mir die Skandale bei der Deutschen Bank anschaue, scheint die Gier immer der Antriebsstoff zu sein. Die Skandalliste ist lang und wird immer länger. Es ist erschreckend.

Denken Sie an den Liborskandal. Ein Trader hat 80 Millionen Euro Bonus in einem Jahr kassiert für seine Betrügereien, mehr als die Vorstände. Die Bank wusste natürlich nichts von der Manipulation des Liborzinssatzes. Nein, niemand wusste davon.

Seit über zehn Jahren zieht sich der Rechtsstreit gegen Medienunternehmer Leo Kirch hin. Es gibt sogar den Verdacht, dass Bankvorstände Falschaussagen vor Gericht gemacht haben. Im Raum steht der Vorwurf des Prozessbetrugs. Es kam zu Razzien in der Frankfurter Taunusanlage.

Dass bei dem deutschen Bankenprimus niemand einen Fehler in diesem Fall zugeben konnte, wundert mich. Ein Jahrzehnt vor Gericht, ein Jahrzehnt der Negativschlagzeilen genügt der Bank nicht, nein, sie zieht das Verfahren endlos hinaus, obwohl Herr Kirch längst verstorben ist. Dabei ist es in der Geschäftswelt verdammt wichtig, ein sauberes Image zu haben. Wer Fehler zugibt, dem wird vergeben. Wer von Starrsinn beherrscht wird, der wird niemals Vertrauen aufbauen können.

Der damalige Bankchef Rolf Breuer hat in den Medien schlecht über seinen Kunden Leo Kirch gesprochen. Ich finde: Das gehört sich nicht. Niemals sollte eine Bank über einen Kunden in der Öffentlichkeit reden. Ich bin wohlgemerkt kein Fan von Kirch. Trotzdem habe ich Respekt vor ihm, weil er sich gegen das schlechte Benehmen der Bank zur Wehr gesetzt hat.

Für all die Probleme übernimmt niemand in der Führungsspitze Verantwortung. Keine Entschuldigung. Nichts. Es wird alles auf die lange Bank geschoben. Der normale Menschenverstand sagt einem ja: Es ist von Vorteil Fehler zuzugeben, reinen Tisch zu machen, aufzuräumen, nach vorne zu schauen.

Die Deutsche Bank hat bei einem Steuerbetrug mit CO2-Zertifikaten im Umfang von 230 Millionen Euro mitgewirkt. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sie von dem Institut seit Jahren an der Nase herumgeführt wird. Beweismittel soll die Bank den Ermittlern nicht übergeben haben. Hier wird verzögert, Fehler werden abgestritten. Es gilt das Motto: Lieber hunderte von Anwälte beschäftigen, als einen Fehler zuzugeben.

Konzernchef Jürgen Fitschen hat sich sogar beim hessischen Ministerpräsidenten in einem Vieraugengespräch bitter über die staatsanwaltlichen Ermittlungen beschwert. Dabei befindet sich Fitschen selbst unter den Verdächtigen, gegen ihn wird persönlich ermittelt.

Dabei hat die Bank selbst den Staat geschröpft. Nicht nur mit Steuerbetrügereien. An Kommunen verkaufte der Bankenriese riskante Zinswetten, die tiefe Löcher in Stadtkassen rissen.

Ganz zu schweigen von dem Schwindel mit Hypothekenpapieren (CDOs), in deren Folge Kunden wie die Industriebank IKB in Existenznot gerieten.

Mir ist ein ethischer, fairer, offener Kapitalmarkt ein großes Anliegen. Wir Bürger sind auf die Banken angewiesen. Ohne sie würde es uns nicht gut gehen.

Die Deutsche Bank ist ein großartiges, innovatives Unternehmen mit einer beeindruckenden Historie. Es handelt sich um eine tolle Aktie. Ich bin ein echter Anhänger. Aus Sicht eines Contrarian Investors macht es Sinn, zu erwägen, die Aktie zu kaufen. Wegen all der Skandale notiert der DAX-Titel 39 Prozent unterhalb des Zerschlagungswerts. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist in einem normalen wirtschaftlichen Umfeld logischerweise größer als 1,0 (aktuell sind es nur 0,61).

Aber ein Wandel muss her. Er kann nur von innen heraus funktionieren. Ich empfehle dieses Interview zu lesen.

Der Doppelspitze rate ich: Beide Co-CEOs, Jürgen Fitschen und Anshuman Jain, sollen ihre Boni aus der Zeit der Skandale dem Unternehmen zurück geben. Das wäre ein positives Signal, vor allem an die Mitarbeiter. Das würde die Menschen beeindrucken. Alles andere wird nur als Lippenbekenntnis wahrgenommen.

Und beendet alle unnötigen Gerichtsverfahren. Es ist ein Irrsinn, was hierfür ausgegeben wird. Es ist das Geld der Aktionäre, das sollte niemand vergessen. Jahrzehntelang ziehen sich manche juristischen Streitereien hin. Denken Sie an den Imageschaden. Der ist unglaublich groß. Unter die Lupe müssen Sie die Produkte nehmen: Der Kundennutzen muss im Vordergrund stehen, nicht die eigene Gewinnmaximierung.

Wie ein so großartiges Haus einen so hohen Scherbenhaufen auftürmen kann, ist unvorstellbar. Es ist ein tiefer Fall. Es ist verheerend. Um sich davon zu erholen, werden Jahre vergehen. Gleichwohl habe ich Hoffnung: Die Bank wird sich von den Skandalen erholen, da bin ich mir sicher.

Ich frage mich derweil, was für Leute sitzen im Aufsichtsrat? Was ist da eigentlich los?




BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

kapitalmarkt-stimme.at daily voice: ATX TR zum 35er heute mit schnellstem 1000er-Marken-Sprung ever und der WBI ist über 2000!




 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar:UBM, Polytec Group, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, SBO, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, Lenzing, voestalpine, Frequentis, Rosgix, AT&S, Palfinger, OMV, Kapsch TrafficCom, Agrana, Gurktaler AG VZ, SW Umwelttechnik, Wolford, Warimpex, Zumtobel, Pierer Mobility, FACC, Addiko Bank, Marinomed Biotech, Oberbank AG Stamm.


Random Partner

Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: FACC(2), Uniqa(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: OMV(1), Uniqa(1), Kontron(1), Strabag(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(1), Bawag(1), Österreichische Post(1), OMV(1), AT&S(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Kontron(1), EVN(1), RBI(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Frequentis(2), RBI(1), VIG(1), Kontron(1)
    Star der Stunde: Lenzing 1.06%, Rutsch der Stunde: RBI -1.29%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Telekom Austria(5), Semperit(4), Österreichische Post(4), Agrana(3), SBO(3), VIG(1), Mayr-Melnhof(1)
    Star der Stunde: Frequentis 1.47%, Rutsch der Stunde: CA Immo -0.58%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(7), RBI(3), Uniqa(2), VIG(2), OMV(1), Österreichische Post(1), SBO(1), EVN(1), Agrana(1)

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S22/15: Peter Bösenberg

    Peter Bösenberg ist Managing Director und Deputy Head Public Distribution Europe bei Societe Generale Corporate and Investment Banking. Die Folge mit dem Zertifikate-Experten, der auch im Führungsg...

    Books josefchladek.com

    Krass Clement
    Født af mørket
    2025
    Gyldendal

    Tenmei Kanoh
    New York 1969
    2014
    Ishi Inc.

    Elizabeth Alderliesten
    Remember Who You Once Were
    2024
    Self published

    Claudia Andujar
    Genocídio do Yanomami
    2025
    Void

    Thonet
    Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
    1934
    Selbstverlag

    Das Vertrauen in Deutsche Bank ... (Tim Schaefer)


    17.02.2013, 6294 Zeichen

    (Von: Tim Schaefer )

    Das Vertrauen in die Banken ist ganz unten angekommen. Umfragen zeigen, wie sehr die Menschen verärgert sind. Fast die Hälfte der Deutschen haben keinerlei Vertrauen mehr in die Banken.

    Nun macht die Deutsche Bank Werbung für den eigenen Youtube-Kanal. Sie platziert Anzeigen im Internet (über Google Adwords). EinVideo von der Jahrespressekonferenz 2013 hebt das Geldhaus hervor.

    Ich dachte, das kann nicht wahr sein. Die Frankfurter Marketingfachleute scheinen nicht zu wissen, wie Social Media funktioniert. Fans kann niemand mit Werbegeldern kaufen. Niemals. Social Media funktioniert von ganz alleine. Das kommt von innen heraus. Sind die Kunden begeistert, machen sie alleine Werbung für die Bank und deren Produkte. Die Menschen werden aus eigenem Antrieb auf Youtube, Facebook und Twitter "Freunde". Niemand kann ein gutes Image kaufen. Wer das versucht, über den machen sich anschließend alle lustig. Das ist unglaubwürdig. Darüber wird sich die Netzgemeinde nur amüsieren. Der Schuss geht nach hinten los.

    Ähnlich ist das bei der Werbung für schlechte Produkte: Ein cleveres Management wird niemals schlechte Produkte massiv bewerben. Denn das ist so, als ob Sie Perlen vor die Säue werfen würden.

    Es muss ein Wandel von innen beginnen. Mehr ist nicht nötig. Das sagt einem ja der gesunde Menschenverstand. Der Kunde muss fair behandelt werden. Ebenso die Gesellschaft und der Staat. Ethik und Fairness müssen im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen. Wer die Gewinnmaximierung zur obersten Maxime erklärt und dabei Wohlverhaltensregeln übersieht, wird teuer dafür bezahlen. Das ist ja logisch. Eine Kultur der Gier ist eine schlechte Kultur.

    Wenn ich mir die Skandale bei der Deutschen Bank anschaue, scheint die Gier immer der Antriebsstoff zu sein. Die Skandalliste ist lang und wird immer länger. Es ist erschreckend.

    Denken Sie an den Liborskandal. Ein Trader hat 80 Millionen Euro Bonus in einem Jahr kassiert für seine Betrügereien, mehr als die Vorstände. Die Bank wusste natürlich nichts von der Manipulation des Liborzinssatzes. Nein, niemand wusste davon.

    Seit über zehn Jahren zieht sich der Rechtsstreit gegen Medienunternehmer Leo Kirch hin. Es gibt sogar den Verdacht, dass Bankvorstände Falschaussagen vor Gericht gemacht haben. Im Raum steht der Vorwurf des Prozessbetrugs. Es kam zu Razzien in der Frankfurter Taunusanlage.

    Dass bei dem deutschen Bankenprimus niemand einen Fehler in diesem Fall zugeben konnte, wundert mich. Ein Jahrzehnt vor Gericht, ein Jahrzehnt der Negativschlagzeilen genügt der Bank nicht, nein, sie zieht das Verfahren endlos hinaus, obwohl Herr Kirch längst verstorben ist. Dabei ist es in der Geschäftswelt verdammt wichtig, ein sauberes Image zu haben. Wer Fehler zugibt, dem wird vergeben. Wer von Starrsinn beherrscht wird, der wird niemals Vertrauen aufbauen können.

    Der damalige Bankchef Rolf Breuer hat in den Medien schlecht über seinen Kunden Leo Kirch gesprochen. Ich finde: Das gehört sich nicht. Niemals sollte eine Bank über einen Kunden in der Öffentlichkeit reden. Ich bin wohlgemerkt kein Fan von Kirch. Trotzdem habe ich Respekt vor ihm, weil er sich gegen das schlechte Benehmen der Bank zur Wehr gesetzt hat.

    Für all die Probleme übernimmt niemand in der Führungsspitze Verantwortung. Keine Entschuldigung. Nichts. Es wird alles auf die lange Bank geschoben. Der normale Menschenverstand sagt einem ja: Es ist von Vorteil Fehler zuzugeben, reinen Tisch zu machen, aufzuräumen, nach vorne zu schauen.

    Die Deutsche Bank hat bei einem Steuerbetrug mit CO2-Zertifikaten im Umfang von 230 Millionen Euro mitgewirkt. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sie von dem Institut seit Jahren an der Nase herumgeführt wird. Beweismittel soll die Bank den Ermittlern nicht übergeben haben. Hier wird verzögert, Fehler werden abgestritten. Es gilt das Motto: Lieber hunderte von Anwälte beschäftigen, als einen Fehler zuzugeben.

    Konzernchef Jürgen Fitschen hat sich sogar beim hessischen Ministerpräsidenten in einem Vieraugengespräch bitter über die staatsanwaltlichen Ermittlungen beschwert. Dabei befindet sich Fitschen selbst unter den Verdächtigen, gegen ihn wird persönlich ermittelt.

    Dabei hat die Bank selbst den Staat geschröpft. Nicht nur mit Steuerbetrügereien. An Kommunen verkaufte der Bankenriese riskante Zinswetten, die tiefe Löcher in Stadtkassen rissen.

    Ganz zu schweigen von dem Schwindel mit Hypothekenpapieren (CDOs), in deren Folge Kunden wie die Industriebank IKB in Existenznot gerieten.

    Mir ist ein ethischer, fairer, offener Kapitalmarkt ein großes Anliegen. Wir Bürger sind auf die Banken angewiesen. Ohne sie würde es uns nicht gut gehen.

    Die Deutsche Bank ist ein großartiges, innovatives Unternehmen mit einer beeindruckenden Historie. Es handelt sich um eine tolle Aktie. Ich bin ein echter Anhänger. Aus Sicht eines Contrarian Investors macht es Sinn, zu erwägen, die Aktie zu kaufen. Wegen all der Skandale notiert der DAX-Titel 39 Prozent unterhalb des Zerschlagungswerts. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist in einem normalen wirtschaftlichen Umfeld logischerweise größer als 1,0 (aktuell sind es nur 0,61).

    Aber ein Wandel muss her. Er kann nur von innen heraus funktionieren. Ich empfehle dieses Interview zu lesen.

    Der Doppelspitze rate ich: Beide Co-CEOs, Jürgen Fitschen und Anshuman Jain, sollen ihre Boni aus der Zeit der Skandale dem Unternehmen zurück geben. Das wäre ein positives Signal, vor allem an die Mitarbeiter. Das würde die Menschen beeindrucken. Alles andere wird nur als Lippenbekenntnis wahrgenommen.

    Und beendet alle unnötigen Gerichtsverfahren. Es ist ein Irrsinn, was hierfür ausgegeben wird. Es ist das Geld der Aktionäre, das sollte niemand vergessen. Jahrzehntelang ziehen sich manche juristischen Streitereien hin. Denken Sie an den Imageschaden. Der ist unglaublich groß. Unter die Lupe müssen Sie die Produkte nehmen: Der Kundennutzen muss im Vordergrund stehen, nicht die eigene Gewinnmaximierung.

    Wie ein so großartiges Haus einen so hohen Scherbenhaufen auftürmen kann, ist unvorstellbar. Es ist ein tiefer Fall. Es ist verheerend. Um sich davon zu erholen, werden Jahre vergehen. Gleichwohl habe ich Hoffnung: Die Bank wird sich von den Skandalen erholen, da bin ich mir sicher.

    Ich frage mich derweil, was für Leute sitzen im Aufsichtsrat? Was ist da eigentlich los?




    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    kapitalmarkt-stimme.at daily voice: ATX TR zum 35er heute mit schnellstem 1000er-Marken-Sprung ever und der WBI ist über 2000!




     

    Bildnachweis

    1.

    Aktien auf dem Radar:UBM, Polytec Group, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, SBO, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, Lenzing, voestalpine, Frequentis, Rosgix, AT&S, Palfinger, OMV, Kapsch TrafficCom, Agrana, Gurktaler AG VZ, SW Umwelttechnik, Wolford, Warimpex, Zumtobel, Pierer Mobility, FACC, Addiko Bank, Marinomed Biotech, Oberbank AG Stamm.


    Random Partner

    Erste Group
    Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

    >> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: FACC(2), Uniqa(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: OMV(1), Uniqa(1), Kontron(1), Strabag(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(1), Bawag(1), Österreichische Post(1), OMV(1), AT&S(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Kontron(1), EVN(1), RBI(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Frequentis(2), RBI(1), VIG(1), Kontron(1)
      Star der Stunde: Lenzing 1.06%, Rutsch der Stunde: RBI -1.29%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Telekom Austria(5), Semperit(4), Österreichische Post(4), Agrana(3), SBO(3), VIG(1), Mayr-Melnhof(1)
      Star der Stunde: Frequentis 1.47%, Rutsch der Stunde: CA Immo -0.58%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(7), RBI(3), Uniqa(2), VIG(2), OMV(1), Österreichische Post(1), SBO(1), EVN(1), Agrana(1)

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S22/15: Peter Bösenberg

      Peter Bösenberg ist Managing Director und Deputy Head Public Distribution Europe bei Societe Generale Corporate and Investment Banking. Die Folge mit dem Zertifikate-Experten, der auch im Führungsg...

      Books josefchladek.com

      Anna Fabricius
      Home is where work is
      2024
      Self published

      Livio Piatti
      Schtetl Zürich
      2001
      Offizin Verlag

      Bernhard Fuchs
      Heustock
      2025
      Verlag der Buchhandlung Walther König

      Adriano Zanni
      Sequenze di Fabbrica
      2025
      Boring Machines

      Marjolein Martinot
      Riverland
      2025
      Stanley / Barker