Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



15.04.2013, 2773 Zeichen

Sehr geehrte Privatanleger,

geht man nach dem Medianvermögen (dem Vermögen, unter dem 50% der Bevölkerung liegen), ist Deutschland mit 51.000 € je Haushalt das ärmste Land im Euroraum. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Europäischen Zentralbank hervor. Zweitletzter ist die Slowakei mit 61.000 € je Haushalt. Griechenland hat mit 102.000 € ein exakt doppelt so hohes Vermögen wie Deutschland. Und Luxemburg liegt mit 398.000 € beim Sechs-fachen.

Nimmt man das Durchschnittsvermögen der Haushalte, steht Deutschland mit 195.000 € besser da als sechs andere Länder. Aber auch hier liegen zum Beispiel Frankreich mit 233.000 € und Italien mit 275.000 € darüber. Spanische Haushalte haben sogar ein Durchschnittsvermögen von 291.000 €.

Wo bleiben da die Argumente „linker“ Ökonomen, dass Deutschland zu wenig konsumiere und sich auf Kosten der Südländer bereichere? Und die Argumente fast ALLER Öko-nomen, dass Deutschland vom Euro profitiere? Was ich in meiner Streitschrift STOPPT DAS EURO-DESASTER 2011 geschrieben habe, finde ich durch diese Zahlen in jeder Hinsicht bestätigt. Der Euro hat uns unter dem Strich sehr geschadet. 

Wo bleibt der Aufschrei? Wo die Reaktionen der Politik? War es ein Zufall, dass das Handelsblatt kurz vor Bekanntwerden dieser Zahlen eine Umfrage des Forsa Instituts veröffentlichte, nach der 68 Prozent der Deutschen zum Euro stünden und nur 27 Prozent die Deutsche Mark zurückwollen?

Man kann es drehen, wie man will: Wir werden von unseren politischen Eliten (CDU, SPD, FDP, Grüne) über den Tisch gezogen. Da gibt es beim Spitzenpersonal nur wenig Auf-rechte – und in der Regierung: keinen. Kein Wunder, denn unsere Politiker sind Karriere-funktionäre, die sich wenig von Funktionären (alt) unterscheiden. Und sie alle profitieren auf unsere Kosten von der sogenannten „Eurorettung“. Letzte Woche schrieb ich Ihnen: „Manchmal möchte man nur im Garten wühlen.“ Nach der aktuellen Meldung umso mehr.

Zudem hört selbst in meinen hohen Lagen in der Eifel langsam der Winter auf, so dass ich erste Vorbereitungen treffen kann. Ich freue mich darauf.

Mit Ihren Investmententscheidungen hat die ganze Misere wenig zu tun. Die Anleger sind speziell in Europa noch sehr verunsichert, so dass sich immer noch Schnäppchen en masse finden lassen. Zum Beispiel die Telekomwerte wie KPN (WKN: 890963), Telefonica (WKN: 850775) oder France Telecom (WKN: 906849), die endlich ihre Tiefs durchschritten haben. Oder italienische Aktien. Oder auch Aktien unseres Qualitäts-unternehmens Gerry Weber (WKN: 330410). Letzteres ist zwar nicht ganz billig, hat aber nach unserer Ansicht Potential. Hohe Insiderkäufe zeugen davon.

Lassen wir es wenigstens bei uns nicht zu, dass wir verarmen!

Auf gute Investments,

Ihr

Prof. Dr. Max Otte

 



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S23/14: Philipp Vorndran




 

Bildnachweis

1. Max Otte, http://www.privatinvestor.de . Hier mit einem Bild aus 2002, als Max Otte und ich eine lässige Wette laufen hatten.

Aktien auf dem Radar:Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Rosenbauer, Erste Group, voestalpine, SBO, Rosgix, Frequentis, VIG, Uniqa, Agrana, AT&S, Bawag, DO&CO, Gurktaler AG VZ, Rath AG, RBI, Strabag, Telekom Austria, Verbund, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Amag, CA Immo, EVN, CPI Europe AG.


Random Partner

BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN Vola-Event Deutsche Telekom
    #gabb #2039

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1090: ATX stark, RBI vorne, Vorstandsangelegenheiten bei der Oberbank, Real Money von 10k auf 150k

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Tenmei Kanoh
    New York 1969
    2014
    Ishi Inc.

    Otto Neurath & Gerd Arntz
    Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
    1930
    Bibliographisches Institut AG

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Henrik Spohler
    Flatlands
    2023
    Hartmann Projects

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Wir verarmen, wo bleibt der Aufschrei? (Max Otte)


    15.04.2013, 2773 Zeichen

    Sehr geehrte Privatanleger,

    geht man nach dem Medianvermögen (dem Vermögen, unter dem 50% der Bevölkerung liegen), ist Deutschland mit 51.000 € je Haushalt das ärmste Land im Euroraum. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Europäischen Zentralbank hervor. Zweitletzter ist die Slowakei mit 61.000 € je Haushalt. Griechenland hat mit 102.000 € ein exakt doppelt so hohes Vermögen wie Deutschland. Und Luxemburg liegt mit 398.000 € beim Sechs-fachen.

    Nimmt man das Durchschnittsvermögen der Haushalte, steht Deutschland mit 195.000 € besser da als sechs andere Länder. Aber auch hier liegen zum Beispiel Frankreich mit 233.000 € und Italien mit 275.000 € darüber. Spanische Haushalte haben sogar ein Durchschnittsvermögen von 291.000 €.

    Wo bleiben da die Argumente „linker“ Ökonomen, dass Deutschland zu wenig konsumiere und sich auf Kosten der Südländer bereichere? Und die Argumente fast ALLER Öko-nomen, dass Deutschland vom Euro profitiere? Was ich in meiner Streitschrift STOPPT DAS EURO-DESASTER 2011 geschrieben habe, finde ich durch diese Zahlen in jeder Hinsicht bestätigt. Der Euro hat uns unter dem Strich sehr geschadet. 

    Wo bleibt der Aufschrei? Wo die Reaktionen der Politik? War es ein Zufall, dass das Handelsblatt kurz vor Bekanntwerden dieser Zahlen eine Umfrage des Forsa Instituts veröffentlichte, nach der 68 Prozent der Deutschen zum Euro stünden und nur 27 Prozent die Deutsche Mark zurückwollen?

    Man kann es drehen, wie man will: Wir werden von unseren politischen Eliten (CDU, SPD, FDP, Grüne) über den Tisch gezogen. Da gibt es beim Spitzenpersonal nur wenig Auf-rechte – und in der Regierung: keinen. Kein Wunder, denn unsere Politiker sind Karriere-funktionäre, die sich wenig von Funktionären (alt) unterscheiden. Und sie alle profitieren auf unsere Kosten von der sogenannten „Eurorettung“. Letzte Woche schrieb ich Ihnen: „Manchmal möchte man nur im Garten wühlen.“ Nach der aktuellen Meldung umso mehr.

    Zudem hört selbst in meinen hohen Lagen in der Eifel langsam der Winter auf, so dass ich erste Vorbereitungen treffen kann. Ich freue mich darauf.

    Mit Ihren Investmententscheidungen hat die ganze Misere wenig zu tun. Die Anleger sind speziell in Europa noch sehr verunsichert, so dass sich immer noch Schnäppchen en masse finden lassen. Zum Beispiel die Telekomwerte wie KPN (WKN: 890963), Telefonica (WKN: 850775) oder France Telecom (WKN: 906849), die endlich ihre Tiefs durchschritten haben. Oder italienische Aktien. Oder auch Aktien unseres Qualitäts-unternehmens Gerry Weber (WKN: 330410). Letzteres ist zwar nicht ganz billig, hat aber nach unserer Ansicht Potential. Hohe Insiderkäufe zeugen davon.

    Lassen wir es wenigstens bei uns nicht zu, dass wir verarmen!

    Auf gute Investments,

    Ihr

    Prof. Dr. Max Otte

     



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S23/14: Philipp Vorndran




     

    Bildnachweis

    1. Max Otte, http://www.privatinvestor.de . Hier mit einem Bild aus 2002, als Max Otte und ich eine lässige Wette laufen hatten.

    Aktien auf dem Radar:Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Rosenbauer, Erste Group, voestalpine, SBO, Rosgix, Frequentis, VIG, Uniqa, Agrana, AT&S, Bawag, DO&CO, Gurktaler AG VZ, Rath AG, RBI, Strabag, Telekom Austria, Verbund, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Amag, CA Immo, EVN, CPI Europe AG.


    Random Partner

    BKS
    Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

    >> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN Vola-Event Deutsche Telekom
      #gabb #2039

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1090: ATX stark, RBI vorne, Vorstandsangelegenheiten bei der Oberbank, Real Money von 10k auf 150k

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Otto Wagner
      Moderne Architektur
      1902
      Anton Schroll

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Claudia Andujar
      Genocídio do Yanomami
      2025
      Void

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published

      Alessandra Calò
      Ctonio
      2024
      Studiofaganel