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15.05.2013, 4482 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF. - Morgen-News der österreichischen Finanzmedien HIER, Fotos des Tages HIER. In DER FOLGENDEN TABELLE sind die Dividendenzahlungen der DAX Unternehmen für die Geschäftsjahre 2011, 2012 und die von den Analysten erwartenden Dividenden für das laufende Geschäftsjahr 2013 zusammengestellt. Auch der Blogbetreiber wird in Kürze einen starken Newsletter starten: Anmeldung unter christian-drastil.com/newsletter/register .

Industrie

ThyssenKrupp bekommt die schwächelnde Konjunktur nach Einschätzungen von Analysten zunehmend zu spüren. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen im Schnitt mit einem im Jahresvergleich um gut zehn Prozent gesunkenen Umsatz von gut 9 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) dürfte um gut ein Drittel auf knapp 200 Millionen Euro gefallen sein. Diese Zahlen beziehen sich nur auf das fortzuführende Geschäft. Die verlustreiche amerikanische Stahlsparte ist da schon herausgerechnet.

Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller Salzgitter hat nach Analysteneinschätzung im ersten Quartal auch unter dem Strich einen Verlust verbucht. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen mit einem Fehlbetrag von 17 Millionen Euro. Das wäre noch einmal 1,5 Millionen Euro schlechter als vor einem Jahr.

Der Wechselrichterhersteller SMA Solar ist nach Analysteneinschätzung zu Jahresbeginn nicht aus den roten Zahlen gekommen. Nachdem das Unternehmen im Schlussquartal 2012 erstmals in seiner Geschichte einen Verlust verbucht hatte, dürfte es in den ersten drei Monaten weiter abwärts gegangen sein. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen im Schnitt damit, dass sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 220 Millionen Euro mehr als halbiert hat. Operativ (dürfte ein Verlust von rund 11 Millionen Euro entstanden sein.

Versicherer

Bei Europas größtem Versicherer Allianz steht nach dem schon verkündeten Gewinnsprung im ersten Quartal die Entwicklung der einzelnen Sparten im Vordergrund. Neben der Schaden- und Unfallversicherung und dem Fondsgeschäft soll von Januar bis März auch die vom Zinstief gebeutelte Lebensversicherung zum konzernweiten Gewinnplus beigetragen haben .Im ersten Jahresviertel hat die Allianz die Erwartungen der Analysten insgesamt deutlich übertroffen. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,7 Milliarden Euro und damit fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn wuchs um ein Fünftel auf 2,8 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um knapp sieben Prozent auf rund 32 Milliarden Euro zu.

Der gesunkene Gewinn der Hannover Rück hat im ersten Quartal auch beim Mehrheitseigner Talanx Spuren hinterlassen. Unter dem Strich verdiente der Versicherungskonzern mit Marken wie HDI und HDI-Gerling von Januar bis März nach Einschätzung von Analysten 192 Millionen Euro, rund neun Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Jahresziele von Vorstandschef Herbert Haas sehen die Experten allerdings nicht in Gefahr: Ihrer Ansicht nach dürfte Talanx 2013 das von der Konzernführung gesetzte Gewinnziel deutlich übertreffen. Die Quartalszahlen sollen am Mittwoch (15. Mai) veröffentlicht werden.

Versorger

Die Energiewende drückt zunehmend auf den Gewinn des Versorgers RWE. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen mit einem Rückgang des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen um knapp 3 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro. Das betriebliche Ergebnis soll um gut 6,5 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro fallen. Der für die Dividendenberechnung wichtige um Bewertungseffekte bereinigte nachhaltige Nettogewinn dürfte in gleicher Höhe auf 1,2 Milliarden Euro sinken.

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.




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    Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller Salzgitter hat nach Analysteneinschätzung im ersten Quartal auch unter dem Strich einen Verlust verbucht. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen mit einem Fehlbetrag von 17 Millionen Euro. Das wäre noch einmal 1,5 Millionen Euro schlechter als vor einem Jahr.

    Der Wechselrichterhersteller SMA Solar ist nach Analysteneinschätzung zu Jahresbeginn nicht aus den roten Zahlen gekommen. Nachdem das Unternehmen im Schlussquartal 2012 erstmals in seiner Geschichte einen Verlust verbucht hatte, dürfte es in den ersten drei Monaten weiter abwärts gegangen sein. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen im Schnitt damit, dass sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 220 Millionen Euro mehr als halbiert hat. Operativ (dürfte ein Verlust von rund 11 Millionen Euro entstanden sein.

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