29.06.2013, 1748 Zeichen
Mensch, was waren das Zeiten, als die Apple-Aktie bei rund 600 Dollar stand. Da schrien die „Experten“, die Wunder-Aktie sei viel zu billig. Sie posaunten stattdessen Kursziele von 1000 und 1200 Dollar hinaus. Analystenchef Stuart O’Gorman, Leiter Technologie-Analyse bei Henderson in London, war einer der ganz großen Optimisten. Er stufte das Papier als "extrem unterbewertet" ein, obgleich das Allzeithoch nahe war. Es gab sogar Marktschreier, die gaben 1500 Dollar als Kursziel aus. Wer auf diese Stimmen hörte, der wird sich ärgern.
Mittlerweile plumpste die Apple-Aktie unter die Marke von 400 Dollar. Und die Analysten sind auf einmal mehrheitlich negativ gestimmt. Sie halten das Fähnchen nach dem Wind.
Ich halte es für ratsam, in der „Mitte“ der Meinungen zu bleiben. Sind alle euphorisch, werde ich skeptisch. Ist die Mehrheit extrem negativ gestimmt, steigt mein Optimismus.
Es lohnt sich an der Börse, gegen den Strom zu schwimmen. George Soros ist ein Meister darin. Wenn Analysten extreme Kursziele (nach oben oder unten) ausgeben, werden Sie stets skeptisch. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.
Oh, was haben unsere „Experten“ vor einem Jahr den Kollaps von Griechenland an die Wand gemalt. Als der Pessimismus auf dem Höhepunkt war, begann der Athener Börsenindex plötzlich, wie von Geisterhand gesteuert, nach oben zu laufen. Der Index verdoppelte sich. 100 Prozent Plus in wenigen Monaten – obwohl die große Mehrheit der „Chefstrategen“ ganz anderer Meinung war.
Was lernen wir daraus? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Für die großen Finanzprobleme gibt es häufig Lösungen. Was tief fällt, kann hoch steigen. Und was hoch stiegt, kann tief fallen.
Fazit: Sie brauchen nur Ihren gesunden Menschenverstand einsetzen.
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